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Donnerstag, 18.09.25 – Karlsbad
Von Karlsbad nach Loket - 13 km / Wanderung durch Karlsbad und auf den Diana-Aussichtsturm, 9 km
Sonnig, 19 – 23 Grad
Die Züge waren etwas zu hören, wir haben trotzdem gut geschlafen.
Um 9:30 Uhr starteten wir zu einer Erkundungstour durch Karlsbad. Es war noch etwas frisch, aber das änderte sich recht schnell. Vor dem Start nutzten wir nochmals die Bahnhofstoilette und waren mal wieder überrascht, wie sauber ein Bahnhofsklo sein kann.
Von unserem Parkplatz war die Altstadt von Karlsbad in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Wir überquerten die Eger und kamen durch eine Fußgängerzone zur Mühlbrunnkollonade. Hier und in der anschließenden Kurpromenade stehen rechts und links des Flüsschens Tepla mächtige reich verzierte Bürgerhäuser und Hotels - der Glanz vergangener Zeiten.
An einem Ständchen kauften wir uns einen leckeren, sehr sättigenden Baumkuchen. Xenia schaffte ihren nicht ganz.
Wir bummelten die Tepla entlang und kamen zur Sprudelkolonnade mit heißen Quellbrunnen. Das Wasser, das hier aus verschiedenen Hähnen kommt, ist über 70 Grad heiß.
In einem separaten Raum befindet sich der Geysir “Sprudel”, der bis in eine Höhe von zwölf Metern spritzt und dem Gebäude seinen Namen gab.
Auch hier hatten insbesondere die Hotels tolle Stuckfasaden. Bei einem konnten wir hinters Haus sehen und sahen auf ein sehr modern eingerichtete Dachterasse. So ist zu vermuten, dass die Hotels innen meist modern renoviert sind.
Unser Weg führte uns weiter zur Talstation der Schienenseilbahn zum Aussichtsturm Diana. Der Plan war, mit dieser Bahn auf den Berg zu fahren, die Aussicht zu genießen und die Wanderung von oben fortzusetzen. Doch welche Enttäuschung: die Bahn hatte vom 8. Bis 26. September geschlossen! Da wir auf den Ausblick über Karlsbad nicht verzichten wollten, blieb nichts anderes übrig, als den Wanderweg hinauf zu nehmen. 200 Höhenmeter ging es in Serpentinen den Berg hinauf. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen. Dafür hatten wir vom Diana-Turm einen sehr schönen Blick auf die Stadt und das Land. Das Wetter war genial dafür.
Wir überlegten, im Restaurant beim Turm etwas zu Mittag zu essen, entschieden uns dann aber dagegen und machten uns an den Abstieg. Wieder unten angekommen, gingen wir auf der anderen Seite der Tepla durch den Kurpark und die Häuserkollonaden zur Berta zurück. In der Fußgängerzone machten wir einen Zwischenstopp, setzten uns an einen Tisch von einem Imbiss, aßen einen sehr guten Yufka und beobachteten dabei die Menschen, die an uns vorbeigingen.
Um 14:30 Uhr waren wir zurück an der Berta und hatten beide das Bedürfnis, uns etwas hinzulegen. So machten wir Siesta, anschließend gab es eine Dusche und einen Kaffee.
Um 16:30 Uhr fuhren wir weiter nach Loket auf den Parkplatz P1 beim Sportplatz. Er befindet sich 1,5 km von der Altstadt entfernt, aber man darf hier umsonst stehen, sofern keine Veranstaltung auf dem Sportgelände stattfindet. Das war heute nicht der Fall und so hatten wir einen wunderschönen Platz auf einem Wiesengelände.
Xenia stellte sich einen Stuhl in den Schatten und las in ihrem Tolino, Udo arbeitete im Wohnmobil an seinem Vortrag für nächste Woche. So waren wir beide zufrieden und ruckzuck war es 18:45 Uhr. Jetzt lag der ganze Platz im Schatten und es wurde deutlich kühler. Udo ließ im Abendlicht die Susi zur Burg fliegen, dann gab es Abendessen und wir zogen uns in die Berta zurück.























