Berta-Schweden24-Tag41


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Freitag, 12.07.2024 – Rückreise bis Bernhausen

Wir hatten eine gute Nacht, obwohl die Möwen einen ziemlichen Lärm machten – nichts für Leute mit einem leichten Schlaf!

Heute war Rückreisetag mit Anlaufschwierigkeiten. Es begann damit, dass 10 Minuten vor unserer Abfahrt ein Mann von der Gemeinde auf den Parkplatz kam und wir 5 Euro Kurtaxe bezahlen mussten. Dafür bekamen wir eine Tageskarte für den Strand, von der wir allerdings nichts mehr hatten.

Bevor wir auf die Autobahn fuhren, fuhren wir noch bei einem Lidl vorbei und besorgten Cola, Erdbeeren, Sahne und ein paar Wecken.

Die nächsten Aufgaben, die wir noch zu bewältigen hatten, waren Sprit und AdBlue zu tanken. Unser Bordcomputer hatte gemeldet, dass der Füllstand von AdBlue niedrig sei und das wollte Udo vor der langen Fahrt noch beheben. Mithilfe einer TankApp fuhren wir eine günstige Tankstelle an. Der Preis stimmte auch, als wir ankamen, erhöhte sich dann aber ärgerlicherweise in den paar Minuten, in denen Udo mit einem LKW-Fahrer sprach, um ihn nach einer AdBlue-Tankmöglichkeit zu fragen, um 5 Cent. Und AdBlue mussten wir dann trotzdem an einer anderen ARAL-Tankstelle sehr teuer in einem Kanister kaufen.

Irgendwie war heute der Wurm drin und es ging gerade so weiter. Wir waren noch nicht lange auf der Autobahn, da steckten wir schon im ersten Stau – und so ging es weiter. Wir mussten zwei längere und zwei kürzere Staus durchfahren, was uns fast zwei Stunden Zeit kostete.

Um 12:30 Uhr machten wir eine kurze Rast. Danach übernahm Xenia das Steuer, damit Udo sich etwas ausruhen konnte. Zwei Stunden und einen langen Stau später wechselten wir wieder, da jetzt Xenia sehr müde war.

Deutschland = Stau und Raser und Xenia fährt wie eine EINS!

Um 18 Uhr hatten wir gerade einmal Kassel hinter uns, aber eine Pause nötig. An einem Autohof fuhr Udo ab, wir tankten noch einmal und fuhren ein paar Kilometer weg von der Autobahn, um uns dann hinter eine Hecke zu stellen. Udo durfte sich hinlegen, Xenia kochte Abendessen: Hähnchen mit Currysoße, Reis und Salat. Das Essen und die Pause taten gut und frisch gestärkt ging die Fahrt um 19 Uhr weiter.

Jetzt hatte der Verkehr nachgelassen und wir kamen gut voran. Eigentlich hatten wir vorgehabt, in der Nähe von Würzburg zu übernachten, aber nach den Stauerfahrungen des Tages entschloss sich Udo, bis Filderstadt weiterzufahren. In Bonlanden gibt es beim Fildorado einen kostenlosen Wohnmobilparkplatz, den wollten wir zum Schlafen anfahren.

Die letzten Kilometer fuhren wir im Regen. Über Esslingen stand ein starkes Gewitter, dessen Ausläufer uns noch erreichten. Von allen anderen schweren angekündigten Gewittern blieben wir auf der Fahrt verschont, sie zogen links und rechts an uns vorbei.

Um 0:15 Uhr waren wir auf dem großen Fildorado-Parkplatz in Bonlanden. Drei andere Wohnmobile waren schon da. Wir stellten uns dazu und verbrachten dort eine ruhige Nacht.


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