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Donnerstag, 11.07.2024 – Fahrt durch Dänemark, Radtour auf Fehmarn
Dänemark begrüßte uns am Morgen mit Regen und dieser blieb uns treu bis kurz vor Rødbyhavn, wo wir mit der Fähre auf Fehmarn übersetzten. Dort war das Wetter herrlich: 23 Grad und Sonnenschein, den ganzen Nachmittag und Abend.
Wir hatten in der Nähe eines Bahnhofes übernachtet und trotzdem gut geschlafen. Die Züge waren wohl etwas zu hören, aber wesentlich lauter war der Regen, der auf unser Dach prasselte.
Um 9:45 Uhr kamen wir los und fuhren im Regen an Kopenhagen vorbei. Um 11:30 Uhr waren wir an der Fährstation nach Fehmarn. Unser Ticket war zwar auf 13:45 Uhr gebucht, galt aber den ganzen Tag und so stellten wir uns in die Schlange. Die übernächste Fähre nahm uns dann auch um 12:30 Uhr mit. Die Wartezeit überbrückten wir mit einem Vesper in der Berta. Wir hatten es fast beendet, als unsere Schlange in die Fähre einfahren durfte. So packte Xenia auf die Schnelle zusammen und Udo fuhr los.
Die Überfahrt bis Puttgarden dauert 45 Minuten. Die See war total ruhig und die Fahrt kaum zu spüren. So hatte Xenia auch ohne Medikamente keine Probleme mit dem Magen.
Auf Fehmarn angekommen fuhren wir über die Insel ans Südende nach Burgtiefe Südstrand. Deutschland hatte uns wieder – was wir nicht zuletzt an den vielen Autos, dem Trubel und den deutlich schlechteren Straßen merkten. Vor allem in Burg auf Fehmarn war eine Menge los, schließlich war Ferienzeit.
Der erste Wohnmobilparkplatz, den wir uns ausgesucht hatten, war komplett belegt. Auch zwei weitere Plätze sahen von der Straße aus voll aus. Doch wir hatten Glück! Auf den hintersten erlaubten Wohnmobilparkplatz war noch ein Stellplatz frei – den wir natürlich gleich für uns belegten.
Udo war ziemlich müde und machte erst mal ein Nickerchen. Xenia kaufte ein Tagesticket für den Platz und plante auf komoot eine Radtour für den Nachmittag.
Um 15:30 Uhr gab es noch einen schnellen Kaffee, dann wurden die Räder gerichtet und es ging los zur 42-km-Tour über die Insel.
Zuerst kamen wir am großen Badestrand im Süden vorbei.
Daran schloss sich ein Abstecher zu einem alten Leuchtturm an der Südostspitze der Insel an.
Jetzt wagten wir es, auf einem schmalen Wanderweg am Ufer entlang nach Norden zu fahren. Da der Weg trocken war, hat das ganz gut geklappt.
Das nächste Ziel war Burg auf Fehmarn und dort ein Pfannenkuchenrestaurant, das Xenia im Vorfeld ausgesucht und auf der Route mit eingeplant hatte. Es war eine gute Wahl! Um 18 Uhr waren wir dort, bekamen noch einen Tisch auf der Terrasse und genossen prima Pfannenkuchen: Xenias war gefüllt mit Bratkartoffeln, Speck und Zwiebeln, mit Käse überbacken und dazu gab es eine Salatbeilage und Remouladensoße. Udo wählte einen Pfannenkuchen mit Forelle, Preiselbeermeerrettich und auch etwas Salat.
Es war sehr gut! Am Nachbartisch war ein junger Mann, der mit einen E-Bike und Zelt unterwegs und sehr redselig war. Zuerst unterhielt er sich mit einem anderen Ehepaar, als diese dann weitergegangen waren, mit uns.
Kurz 19 Uhr fuhren wir weiter. Wir machten noch einen kleinen Schlenker in Richtung Westen und fuhren dann am Südufer der Insel zurück zur Berta. Das letzte Stück auf einem Deich war besonders schön, aber hier gab es haufenweise kleine Mücken, die auf uns einprasselten.
Um 20 Uhr waren wir dankbar für den schönen Nachmittag und Abend wieder zurück. In der Berta gab es zum Abschluss noch eine Dusche und ein Telefonat mit Mama.
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