Berta-Schweden24-Tag39


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Mittwoch, 10.07.2024 – Helsingborg Freilichtmuseum Fredriksdal, Fähre nach Dänemark

Unser Übernachtungsparkplatz erwies sich als Insidertipp: Erlaubt, ruhig und günstig. Wir haben prima geschlafen.

Der Tag begrüßte uns mit Sonnenschein und 20 Grad. So warm hatten wir es bisher noch nie auf unserer Reise!

Wir wollten das Freilichtmuseum Fredriksdal besuchen, das man von unserem Parkplatz aus in 10 Minuten zu Fuß, durch den Olympiapark hindurch, erreichen kann. So beschlossen wir, auf dem Platz stehen zu bleiben und machten uns um 9:40 Uhr auf den Weg zum Freilichtmuseum.

Ein paar Minuten mussten wir noch zusammen mit zwei anderen Familien draußen warten, da es erst um 10 Uhr öffnete.

Unser erster Besuch galt dem WC, das wie immer in Schweden tipptopp in Ordnung und blitzesauber war. Erleichtert ging es dann in den Park und dort zuerst in einen wunderschön angelegten und blühenden Rosengarten. Die Blumengärten sind hier schon eine Augenweide!

Anschließend machten wir uns auf den Weg zu den verschiedenen Gebäuden, die man hier besichtigen kann. Auch sie sind sehr liebevoll hergerichtet. An den Gebäuden steht immer, wo sie einmal gestanden haben und wer hier gewohnt hatte. Es gab einige Werkstätten, Läden und Wohnhäuser, zunächst im städtischen Umfeld.

Elektrische Ausrüstung aus der Anfangszeit der Elektrifizierung.

Wir waren noch in einer Metalbearbeitungswerkstatt und Galvanisierung, eine Gürtel- und Handschuhmacherwerkstatt.

Sowie eine wunderschöne alte Apotheke

kann man auch ein kleines Museum mit alten Fahrzeugen, Kutschen, Schlitten, einem Leichenwagen und allerhand anderen Kuriositäten, wie ein Harley Davidson Gespann von 1919, bestaunen.

Dann besuchten wir einen Gutshof mit der Eleganz aus dem 19 Jhd. Uns vielen die vielen frischen Blumenstäußen aus Wiesenblumen.

Beim Gutshof aus dem 18. Jhd waren zwei richtige Drechschweine, die ihrem Namen alle Ehre machten.

Während wir uns um 13:30 Uhr mit einer Tasse Kaffee stärkten, fing es leicht zu regnen an.

Wir gingen trotzdem noch ein Stück weiter in ein ganz altes Gehöft, das Udo besonders begeisterte, da es sehr originalgetreu ein- und hergerichtet war. Dort erwischte uns ein richtiger Gewitterschauer, so dass wir eine halbe Stunde im Gebäude verbrachten, bis dieser durch war.

Der Hof aus dem 16. Jhd war ein typischer 3-Seitenhof

Danach war es von oben wieder trocken, aber die Wege waren ziemlich überflutet. Xenia bekam in ihren Sandalen nasse Füße. Wir machten die Runde zu Ende, kamen an verschiedenen Mühlen vorbei und gingen dann wieder zurück zur Berta, die wir um 15:00 Uhr erreichten.

Jetzt gab es eine Zimtschnecke vom Vortag und ein Mittagsschläfle.

Um 16:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Hafen. Dort stellten wir uns auf einen Parkplatz gleich neben dem Check-In zur Fähre. Udo versuchte, unser Radträgergestell am Heck abzumontieren, damit wir auf die 6 Meter Länge kommen, für die Xenia die Fähre gebucht hatte. Bis zu 6 Metern kostet sie 340 Kronen, darüber 1100 Kronen. Das ist ja schon ein Unterschied! Leider war das Unterfangen nicht erfolgreich und so mussten wir hoffen, dass wir auch so durchkommen.

Da wir bis zur Abfahrt noch Zeit hatten, gingen wir um 17:30 Uhr in die Helsingborger Innenstadt und dort zuerst zum 35 Meter hohen Kärnan-Turm, der auf einem Felsen oberhalb des historischen Stadtzentrums steht. Er ist der verbliebene Rest einer ehemaligen Festung und man kann ihn besteigen, allerdings waren wir dafür zu spät dran, da er um 18 Uhr schließt. So konnten wir die Stadt nur von unten überblicken, aber es gibt auch dafür einen schönen Aussichtspunkt.

Anschließend stiegen wir in die Altstadt hinunter. Dort waren allerhand Essensbuden aufgebaut und der Platz war ziemlich belebt. Udo holte sich ein Pulled Beaf, Xenia bevorzugte Langos. Von unseren letzten Kronen in bar gab es noch 2 Kugeln Eis, dann machten wir uns wieder, durch die Fußgängerzone hindurch, auf den Rückweg zur Berta.

Jetzt ging es ans Einchecken für die Fähre und alles klappte reibungslos. Wir konnten sogar eine Fähre früher als gebucht nehmen und waren kurz nach 20 Uhr in Dänemark in Helsingör.

Der ausgesuchte Übernachtungsparkplatz war nur wenige Kilometer von der Anlegestelle der Fähre entfernt und dort verbrachten wir den restlichen Abend und die Nacht. Xenia buchte noch eine Fähre von Rödby nach Puttgarden auf Fehmarn für den nächsten Tag. Vormittags war schon alles ausgebucht, aber für 13:45 Uhr bekamen wir noch eine Überfahrt.


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