Berta-Schweden24-Tag38


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Dienstag, 09.07.2024 – Halbinsel Kullen mit Naturreservat Kullaberg

Nach einer schönen ruhigen Nacht weckte uns am Morgen die Sonne. Von unserem Stndplatz aus haben wir noch am Vorabend eine schöne Aufnahme vom Windrad gemacht.

Da der Wetterbericht ab Mittag Eintrübung und etwas Regen prophezeite, schauten wir, dass wir nicht zu spät loskamen zur Klippenwanderung im Naturreservat Kullaberg.

Wir hatten uns einen Parkplatz nach Mölle ausgesucht, den wir um 10 Uhr erreichten. Von dort aus gingen wir eine Runde von 7 km bis ganz vor an die Spitze der Halbinsel, auf der südlichen Seite bis zum Leuchtturm und dem Naturum und an der nördlichen Seite wieder zurück.

Wir hatten uns eine tolle Klippenwanderung vorgestellt, wurden dann aber etwas enttäuscht. Die meiste Zeit ging es durch den Wald und nur an einigen Stellen hatte man eine schöne Aussicht aufs Meer und die Klippen. Vielleicht waren wir auch ein bisschen verwöhnt von den phantastischen Wanderungen der letzten Wochen, so dass uns diese Runde eher langweilig vorkam. Eigentlich war der Wanderweg schon ganz nett und wir waren nicht die Einzigen, die ihn gingen.

Vorne am Leuchtturm machten wir eine Pause mit einem süßen Stückle vom Vortag und schauten noch ins Naturum.

Nachdem die Wanderung im Sonnenschein gestartet hat, zog sich jetzt der Himmel zu.

Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher hinunter zum Meer, was mit einem schönen Strandblick belohnt wurde aber mit vielen teils sehr hohen Treppenstufen im Felsen erkauft werden musste.

Kurz bevor wir wieder ins Landesinnere einbogen, um zurück zur Berta zu kommen, begann es leicht zu regnen. Im Wald bekam man davon aber nicht viel mit.

Wir entschlossen uns, wieder zurück auf unseren alten Standplatz zu fahren, dort zu duschen und im Restaurant zu fragen, ob sie noch ein Mittagessen für uns hätten. Tatsächlich konnten wir uns um 14:15 Uhr noch am Buffet für den Mittagstisch bedienen und aßen mit Zwiebel gespickte und gebackene Fleischwurst mit Kartoffelbrei, Krautsalat und Preiselbeeren (die gibt es hier zu fast jedem Essen) und Kaffee und Kekse zum Nachtisch. Es war Hausmannskost und schmeckte gut. Vor allem hat uns aber das Ambiente gefallen: zusammengewürfelte Tische mit ganz unterschiedlichen Stühlen und Sofas.

Nach dem Essen gab es eine Mittagspause. Dann überlegten wir, was wir uns in Helsingborg am nächsten Tag anschauen wollten. Von dort aus hatte Xenia gestern noch eine Fähre nach Helsingör in Dänemark gebucht, die kürztest mögliche Verbindung von Schweden nach Dänemark. Abfahrt 20:10 Uhr – wir hatten also morgen noch den ganzen Tag. 20 Minuten würde die Überfahrt dauern und Xenia hoffte auf nicht zu viel Wind und eine möglichst ruhige See.

Inzwischen war es 17 Uhr geworden und wir entschieden uns weiterzufahren. Die Berta bekam noch einen Camperservice, um gut gerüstet und ausgestattet für die Heimfahrt zu sein. Dann fuhren wir um 17:30 Uhr nach Helsingborg.

Bevor wir uns auf den Parkplatz vom Olympiastadion stellten, besuchten wir noch einen ICA und kauften vor allem Geschenke zum Mitnehmen: Knäggebrot, die besonders guten schwedischen Chips in verschiedenen Geschmacksrichtungen, leckere schwedische Marabou-Schokolade und Orangenmarmelade.

Auf dem Übernachtungsparkplatz gab es noch ein Vesper in der Berta, dann war es auch schon wieder 20:30 Uhr geworden und der Tag ging so langsam zu Ende.


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