Berta-Schweden24-Tag35


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Samstag, 06.07.2024 – Stenshuvud Nationalpark

Bis 2 Uhr hörten wir auch auf unserem neuen Standplatz das Getöse vom Rummel.

Heute wurde uns wieder ein herrlicher Tag geschenkt. Rings herum hat es geregnet, aber wir waren in einem Sonnenloch und konnten eine sehr schöne Wanderung durch den Stenshuvud Nationalpark machen.

Als wir um 10 Uhr losfuhren, waren wir uns noch nicht so sicher, was auf uns zukommen würde. Es war bewölkt, über Mittag war Regen angesagt und in Reiseberichten aus dem Internet stand, dass der Parkplatz im Nationalpark Stenshuvud immer sehr voll sei und man mit einem Wohnmobil vor 11 Uhr dort sein muss, um noch einen Parkplatz zu bekommen.

Wir wagten es trotzdem. Um 11:30 Uhr waren wir dort und bekamen einen Platz in der ersten Reihe – trotz Wochenende und gutem Wetter, denn inzwischen schien die Sonne bei 20 Grad. Es waren Leute da, aber lange nicht so viele wie erwartet – das lag vielleicht auch an einem großen Fest, das in und um Kivik, den Ort vor dem Nationalpark, stattfand. Viele Autos und Wohnmobile parkten dort und macher Schwede war wohl heute auf dem Fest und nicht im Nationalpark.

Im Park am Naturum angekommen, machten wir einen Kaffee mit Knäggebrot, Xenia schmierte jedem ein Vesperbrot und dann gingen wir in kurzen Hosen und T-Shirt auf die Wanderung. Udo hatte eine Tour durch den gesamten Park zusammengestellt, die eine Kombination von verschiedenen ausgeschilderten Rundwanderwegen war.

Zuerst ging es die rote Tour entlang auf den Stenshuvud, einen kleinen “Berg” mit schöner Aussicht aufs Meer.

Danach wechselten wir auf die gelbe Tour und kamen so durch einen Wald mit altem Baumbestand (Buchen, Eichen und Zypressen) bis zum oberen Parkplatz. Dort macht der Weg eine Kehre und es geht in Meernähe wieder in Richtung Naturum. Immer wieder kann man kleine Abstecher zum Meer machen, zum Beispiel zu einem Leuchtturm.

Als wir wieder einmal in Meernähe waren, aßen wir unser Vesper auf einem einladenden Stein.

Danach kehrten wir nicht mehr zum Wanderpfad zurück, sondern zogen unsere Schuhe aus und gingen ein gutes Stück barfuß am Meer entlang. Der Strand ist schon besonders, da er direkt an einem Eibenwald gelegen ist. Das hatte schon Südseecharakter.

Nach dem Strand ging es wieder in den Wald, an einem kleinen See vorbei und weiter auf der lila Tour, die über einen weiteren kleinen Berg, den Kortelshuvud, führt. Dort machten wir noch einmal eine kurze Rast und genossen die Aussicht aufs Meer und die Küste.

Um 16:45 Uhr waren wir wieder zurück an der Berta. Während das Wasser zum Duschen warm gemacht wurde, tranken wir einen Kaffee und aßen ein Joghurt. Dann tat die Dusche gut und wieder frisch und wohlduftend fuhren wir noch eine gute halbe Stunde gen Süden bis an den Ortsrand von Skillinge, wo die Stadt einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz anbietet.

Dort gesellten wir uns zu ein paar anderen Wohnmobilisten und telefonierten mit Mama, die noch im Krankenhaus war, aber der es heute schon viel besser ging. Darüber waren wir sehr froh und erleichtert!

Inzwischen hatte sich der Himmel zugezogen. Wir machten trotzdem eine kleine Erkundungstour vor ans Meer und an den Hafen von Skillinge. Dort liegen mächtige Segelschiffe, vielleicht Fischerboote?

Es zogen bedrohliche Regenwolken auf und als wir wieder in der Berta waren, begann es mächtig zu stürmen und zu regnen. Zum Tagesabschluss gab es noch ein paar Tortellini und einen Wallander-Krimi, da wir morgen Ystad besuchen wollen, wo diese Filme gedreht wurden.


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