Berta-Schweden24-Tag34


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Freitag, 05.07.2024 – Radtour über die Schäreninseln Hasslö und Almö, Sölvesborg

Das Wetter war uns heute auf den Schären wieder hold, zwei Schauer zogen an uns vorbei. Abends in Sölvesborg hat es dann zeitweise geregnet.

Wir hatten eine prima Nacht auf unserem Hafenstellplatz. Heute stand eine Radtour über die Inseln durch die Blekinger Schärenlandschaft auf dem Plan.

Xenia hatte eine Tour zusammengestellt, die teilweise über Wanderwege führte. Die meisten davon stellten sich dann leider nicht als befahrbar heraus und wir mussten ein paarmal auf größere Wege und Straßen umrouten.

Die ersten Probleme begannen gleich am Anfang. Wir mussten zweimal umkehren und kamen nach einer halben Stunde wieder an der Berta vorbei.

Der zweite Versuch war dann erfolgreicher und unsere Tour führte uns an einigen wunderschönen Uferplätzen mit herrlicher Aussicht auf das Meer vorbei. Immer wieder hielten wir an, um die schönen Plätze im Sonnenschein zu genießen. Ein paar Mal mussten wir uns auf kleinen Wegen durchkämpfen, aber Xenia hielt tapfer durch, bis wir dann wieder auf größere Wege kamen. Es war wirklich eine sehr schöne Tour über Hasslö und die Nachbarinsel Almö. Die beiden Inseln sind über eine Straße mit Zugbrücke miteinander verbunden und zeichnen sich durch eine wunderschöne Natur aus, weite Teile sind Naturreservate.

Damm und Brücke auf die Insel Hasslö

Pause am Ufer - Sonne genießen!

Auf Almö überwiegt das Naturreservat. Die Wiesen sind beweidet.

Wanderpfade waren nicht immer befahrbar.

Die meisten Ufer waren mit Bootsanlegern, die uns Platz für eine Rast boten.

Die dahinterliegenden Ferienhäuser haben ihre Privatstrände.

Wir machten so oft Halt, dass wir für die 25 km über 3 Stunden unterwegs waren und erst um 13:45 Uhr zurück waren. Xenia wollte kochen und so gab es kurz darauf Nudeln mit Pilz-Tomatensoße, Käse und Salat vor dem Wohnmobil im Sonnenschein.

Unser Stellplatz im Bootshafen war besser, als er auf den ersten Blick aussah.

Nach dem Essen machte Udo ein Mittagsschläfle, Xenia ging zum Duschen. Sie wollte die schöne heiße Dusche am Platz noch einmal ausnutzen. Anschließend gab es einen Kaffee und Planungen für die letzten Urlaubstage. Was wollen wir uns noch anschauen und wie planen wir die Heimfahrt? Wir entschieden uns für zwei weitere Nationalparks und Rückfahrt über die Öresundbrücke. Mal sehen, ob das so hinkommt und das Wetter mitspielt.

Jetzt ging auch noch Udo unter die Dusche, dann fuhren wir weiter bis Sölvesborg, wo es eine 750-Meter-lange Rad- und Fußgängerbrücke auf die Halbinsel Listerland gibt.

Auf der Fahrt regnete es immer wieder. Um 18:15 Uhr kamen wir in Sölvesborg an, hatten aber das Problem, am Hafen keinen Parkplatz zu bekommen. Es war alles voll und den Grund dafür sollten wir bald erfahren: es war Stadtfest an diesem Wochenende mit Jahrmarkt und Bands, die an verschiedenen Plätzen in der Altstadt auftragen. Daher war einiges gesperrt und viel los.

Auf Park4Night sahen wir, dass es auf der anderen Seite der Brücke einen kleinen Waldparkplatz in der Nähe eines Hotels gibt. Den fuhren wir an und hatten Glück, es gab noch Platz für uns. Über die Sölvesborgbron, wegen der wir ja in erster Linie hier waren, waren es nur 1,2 km bis in die Altstadt von Sölvesborg.

Ausgestattet mit Regenschirm und Regenjacken machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Schon auf der Brücke hörten wir das Volksfest.

Wir gingen durch die Altstadt auf der Suche nach einem Abendessen und kamen an verschiedenen Bands vorbei. Am Ende landeten wir auf einem kleinen Festplatz und aßen wie die Einheimischen Fisch & Chips. Es war lecker. Leider setzte Regen ein und trieb uns in das kleine Zelt, wo uns an einem Tisch Platz gemacht wurde und wir mit einem jungen Schweden ins Gespräch kamen.

Anschließend bummelten wir noch über den Jahrmarkt, dann ging es zurück über die Brücke zur Berta. Dort angekommen ging gerade das EM Viertelfinale zu Ende und wir erlebten mit, wie Deutschland gegen Spanien verlor.

Auch an unserem Parkplatz war das Stadtfest noch zu hören, aber kein Vergleich zum Parkplatz am Hafen! Was aber doch deutlich störte waren Scharen von Jugendlichen, die ab 22 Uhr auf dem Weg zur Brücke und in die Stadt waren und an uns vorbeikamen. Wie das wohl werden würde, wenn diese alle wieder zurückkamen?

Wir entschlossen uns, zur späten Stunde noch einen anderen Platz zu suchen und fanden auch einen um die Ecke in einem Wohngebiet.


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