Berta-Schweden24-Tag33


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Donnerstag, 04.07.2024 – Kalmar Schloss, Fahrt auf die Schäreninsel Hasslö

Für heute war den ganzen Tag Regen angesagt. Dem war dann nicht ganz so, aber es wehte ein stürmischer Wind.

Wir verließen unseren Bade-Parkplatz um 10 Uhr bei Regen und fuhren nach Kalmar hinein. Unser erster Stopp war beim “Klapphuset”, einem historisches Waschhaus. Es wurde 1857 in Betrieb genommen und ist das einzige noch existierende öffentliche Waschhaus in ganz Skandinavien.

Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und wir überlegten, ob wir die Berta hier am Parkplatz stehen lassen und die 2 km bis zum Schloss zu Fuß gehen. Aber da der Wetterbericht so schlecht war, entschlossen wir uns doch für einen Parkplatz näher am Schloss beim Bahnhof. Von dort aus sind es nur wenige hundert Meter am Wasser entlang bis zum Schloss.

Dort kamen wir um 11:45 Uhr an. Es war eine Menge los und es wird auch einiges geboten im Schloss und im Schlosshof, vor allem auch für Kinder. Da gibt es verschiedene Spieleangebote und die Möglichkeit, gegen den Schwarzen Ritter in einem Duell anzutreten.

Um 13 Uhr startete eine geführte Tour, zwar nur auf Englisch, aber im Eintrittspreis enthalten. Bis dahin gingen wir schon einmal auf eigene Faust durchs Schloss. Alle Erklärtafeln sind auch auf Deutsch, so dass wir schon einiges lernen konnten über die Geschichte des Schlosses, seine Bedeutung zur Verteidigung Schwedens, die Bildung der Kalmarer Union zwischen Schweden, Norwegen und Dänemark im Jahre 1397 und über die Wasa-Könige. Die Räume im Schloss sind noch original erhalten und zum Teil wirklich sehr schön und beeindruckend!

Nach der Führung, die eine Stunde dauerte, sehr interessant und gut zu verstehen war, verließen wir ziemlich hungrig das Schloss und da es immer noch trocken war, gingen wir in die Altstadt und dort zu einem Texas Grill. Bei diesem bekamen wir um 14:30 Uhr noch ein Mittagessen und die Burger waren auch ganz okay. Von einer Eisdiele in der Fußgängerzone gab es anschließend noch ein gutes selbstgemachtes Eis zum Nachtisch. Beim Bahnhof kamen wir an einem Fahrrad-Parkhaus vorbei - schon sehr praktisch.

Wir gingen noch etwas weiter durch die Innenstadt, am Dom vorbei und wieder zurück zur Berta. Es war schon ziemlich frisch bei 14 Grad und stürmischem Wind.

Nach einer Siesta entschlossen wir uns, weiter in Richtung Karlskrona zu fahren. Es hatte wieder angefangen zu regnen und wir wollten uns einen Platz mit Strom suchen, an dem wir unsere Räder wieder laden konnten. In Karlskrona selbst sah es damit nicht so toll aus – alles sehr teuer und laut Rezensionen auch überfüllt. So entschieden wir uns für die Schäreninsel Hassö neben Karlskrona, wo es mehrere Plätze mit Strom für ca. 20 Euro pro Tag gibt.

Bevor wir losfuhren, ging es noch zu einem Coop und zu einer Tankstelle. Dann fuhren wir die gute Stunde bis zum Hafen von Garpahamnen auf Hassö, wo wir uns einen Übernachtungsplatz ausgesucht hatten. Um 20:45 Uhr kamen wir in einem kleinen Hafen an und waren die Einzigen Wohnmobilisten! Am Kai war noch ein Segelboot festgemacht, wo auch jemand für die Nacht hier blieb. Das Bezahlen über eine App funktionierte problemlos und wir bekamen per SMS den Code für schöne WCs und eine super saubere heiße Dusche. Die tat so richtig gut!

Und dann war auch dieser Urlaubstag schon wieder zu Ende.


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