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Sonntag, 18.02.2024 – Bonn: Gottersdienst im CLW und Haus der Geschichte
Um 23:30 Uhr war es soweit, wir hatten die Kapazitätsgrenze der Campingbatterie erreicht, das Licht und alle elektrischen Geräte gingen aus – kein Strom mehr. So war auch für Udo notgedrungen Schlafenszeit.
Am Morgen hatte sich die Batterie so weit erholt, dass die Wasserpumpen und die Heizung wieder in Betrieb genommen werden konnten. Das Wetter war trüb, aber ein kleines bisschen Strom brachte die Solaranlage trotzdem.
Um kurz vor 10 Uhr verließen wir die Berta und gingen in den Gottesdienst des CLW, Centrum lebendiges Wort. Die Gemeinde hat einen sehr schönen Kuppelraum und eine gute Lichttechnik. Der Lobpreis und insbesondere der Lobpreisleiter waren sehr gut. Wir kannten die meisten Lieder nicht, aber sie waren sehr eingängig, sodass wir schnell trotzdem mitsingen konnten. Der dortige Vikar hielt die Predigt über Vergebung, wir bekamen ein Willkommensgeschenk aber nach dem Gottesdienst sprach uns niemand an und wir verließen die Kirche ohne Kaffee.
Wir hatten uns zwei Parkmöglichkeiten in der Nähe des Hauses der Geschichte ausgesucht, aber beide waren komplett belegt. Etwas weiter weg fanden wir einen fast leeren Parkplatz, aber dieser war eigentlich nur für Busse und PKW erlaubt. Wir stellten uns trotzdem dorthin und kochten erst mal ein Mittagessen: Gebratene Maultaschen mit Pilzen, Ei und Käse, dazu einen gemischten Salat. Danach fuhren wir noch einmal zurück und versuchten ein zweites Mal unser Parkglück in Museumsnähe, aber wieder umsonst. Daraufhin fuhren wir zum Wohnmobilstellplatz von Bonn, in der Nähe unseres Mittagessensplatzes, und fanden dort mehrere freie Stellplätze. Von dort aus sind es 30 Minuten zu Fuß zum Haus der Geschichte und Versorgung gibt es leider auch keine, aber es war zumindest ein erlaubter Parkplatz für uns.
Wir zogen Regenjacken an, nahmen unsere großen Schirme und machten uns im Regen auf den Weg zum Haus der Geschichte. Um 14:30 Uhr waren wir dort und besuchten als erstes die Sonderausstellung „Deutschland digital“.

Ein Nachschlagewerk für vergessene Passwörter. In den Büchern sind alle 6-stelligen Passwörter übersictlch dargestellt.
Um 16 Uhr waren wir durch, legten eine Kaffeepause im Museumscafé ein und starteten dann mit der Hauptausstellung zur deutschen Geschichte vom Kriegsende bis zur Wiedervereinigung. Das Museum ist sehr ansprechend, unterhaltsam und informativ gestaltet und zudem noch umsonst. Die Zeit verging wie im Flug und wir waren erst zur Hälfte durch, als die Ansage kam, dass das Museum in einer Viertelstunde schließt und man seine Sachen von der Garderobe abholen soll.
So ging es um 18 Uhr wieder zurück zur Berta, die wir wohlbehalten antrafen. Die Bordbatterien waren nur minimal gefüllt, was jetzt stromsparen so gut wie möglich bedeutete. Wir beschlossen, trotzdem hier zu nächtigen, da wir Rainer Pawlak für den nächsten Vormittag einen Stellplatz nennen mussten, an dem er uns antreffen und um 9:30 Uhr zu einer Greeter-Stadtführung mitnehmen kann. Die nahegelegene große Straße war zu hören, aber störte uns nur wenig. Wir haben inzwischen gelernt, auch mit Geräuschkulisse zu schlafen. Es gab noch ein kleines Vesper mit Ingwertee und etwas Computerei, so viel die Akkus noch hergaben.
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