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Sa 17.02.2024 - Winningen - Königwinter Drachenfels und Drachenburg - Bonn Bad Godesberg
Es erwartete uns ein bewölkter, aber trockener Tag.
Bis wir mit dem Frühstück fertig waren und alles soweit gerichtet hatten, war es 9:30 Uhr geworden. Wir stellten fest, dass wir genau an einem Aussichtspunkt über die Mosel geparkt hatten und beschlossen, uns vor der Weiterfahrt die Umgebung anzuschauen. Das war eine sehr gute Entscheidung! Wir hatten ja keine Ahnung, in welch bedeutendem und besonderen Gebiet wir uns befanden!
Vom Aussichtspunkt aus machten wir eine schöne Spazierrunde oberhalb der Mosel auf dem Moselsteig und lernten von Tafeln, die dort aufgestellt sind, dass hier einmal der Homo Erectus gewohnt hatte und es einige bedeutende urgeschichtliche Funde über ihn und seine Zeit von hier gibt. Außerdem ist August Horch, Gründer der Automobilunternehmen Horch und Audi, in Winningen geboren und die Weinberge, die es hier gibt und die wir durchwanderten, zeichnen sich durch besondere Trockenmauern und Felsen aus. Die Runde hat sich wirklich gelohnt, sie war abwechslungsreich mit wunderschönem Blick auf die Mosel und interessanten Wegtafeln zur Geologie, Geschichte, Flora und Fauna dieses Fleckchens Erde.
Um 11 Uhr fuhren wir weiter in Richtung Bonn. Unterwegs fanden wir nach einiger Suche eine Möglichkeit, Wasser nachzufüllen. Unser nächstes Ziel waren der Drachenfels und das Schloss Drachenburg.
Wir fuhren in Königswinter den Parkplatz der Drachenfelsbahn an, der aber nur für PKW erlaubt ist. Wir wollten es nicht darauf ankommen lassen, fuhren ein kleines Stück weiter und fanden einen Parkplatz an der Straße. Allerdings hatten wir die Berta noch nicht verlassen, als ein Passant ans Fenster klopfte und Udo darauf hinwies, dass Wohnmobile hier nicht parken dürfen und wir mit einem Strafzettel rechnen müssen, wenn wir das trotzdem tun. So fuhren wir noch weiter auf den offiziellen Wohnmobilparkplatz, von dem aus wir dann ein gutes Stück zu Fuß bis zur Drachenfelsbahn gehen mussten.
Dort angekommen entschlossen wir uns, die Bahn zu nehmen und oben zu entscheiden, was wir noch unternehmen wollen. Die alte Zahnradbahn von 1955 brachte uns zusammen mit anderen Touristen hinauf zu einer Aussichtsterrasse am Fuß des Drachenfelsen, den wir dann auch noch bestiegen.
Anschließend ging es bergab bis zur „Mittelstation“ der Drachenfelsbahn, dem Schloss Drachenburg. Es sieht Neuschwanstein sehr ähnlich und wir entschlossen uns, es zu besichtigen. Mit einer Lauschtour (Audioführung), die man über Handy herunterladen kann, machten wir eine Besichtigungsrunde durch die verschiedenen Säle und Zimmer des Schlosses.
Da wir keine Lust hatten auf die Bahn zu warten, gingen wir zu Fuß den Berg hinunter und zurück zur Berta, wo wir um 17 Uhr ankamen. Jetzt gab es erst einmal einen Kaffee und Kuchen von zuhause, denn außer dem Frühstück und einer Brezel vor dem Start zum Drachenfelsen hatten wir noch nichts gegessen.
Um 17:45 Uhr fuhren wir weiter nach Bonn Bad Godesberg, wo wir am nächsten Tag den Gottesdienst des CLW (Centrum lebendiges Wort), einer internationalen Pfingstgemeinde, besuchen wollten. Wir fanden tatsächlich direkt um die Ecke einen ebenen Parkplatz in einer Sackgasse, wo das Parken am Wochenende erlaubt ist. Dort stellten wir uns hin, machten die Schotten dicht, aßen noch einen Salat und ein kleines Vesper und verbrachten dort die Nacht.
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