Berta-Rheinland2-Tag01


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Fr 16.02.2024 - 100. Geburtstag von Oma Ida - Fahrt nach Winningen, kurz vor Koblenz

Vormittags war Einkaufen und Packen angesagt mit einer großen Aufregung kurz vor Mittag: Xenia hatte die Berta abgeschlossen, bevor sie zum Netto für letzte Einkäufe fuhr. Als sie wieder zuhause war und die Einkäufe in die Berta räumen wollte, waren die Autoschlüssel weg! Udo war in einem Zoom-Meeting und beteuerte, nicht mehr am Wohnmobil gewesen zu sein. Xenia suchte überall, aber der Schlüsselbund blieb verschwunden. Ziemlich verzweifelt verschaffte sie sich schließlich mit dem Ersatzschlüssel Einlass in die Berta.

Um 11:45 kamen Eva und Wolfi, um mit uns den 100. Geburtstag von Oma Ida zu feiern. Die Schlüssel waren immer noch weg und jetzt überlegten wir zu dritt, wo diese sein könnten. In ihrer Verzweiflung durchsuchte Xenia noch einmal alles, und o Wunder – der Schlüsselbund war in der Schublade des Schuhschrankes. Da gehörte er nicht hin, aber Xenia hatte dort schon nachgeschaut und ihn offensichtlich übersehen. Die Erleichterung war riesig und das Ida-Gedächtnisfest konnte beginnen.

Zuerst wurde gemeinsam gekocht. Es gab die traditionellen Fondornudeln, allerdings mit vegetarischer Wurst, einen gemischten Salat und zum Nachtisch Stracciatella-Joghurt mit Amarena-Eis. Nach dem Essen spielten wir 2 ziemlich miese Kniffelrunden. Xenia gewann die erste Runde mit 185 Punkten – eigentlich eine Verlierersumme. Udo gewann die zweite Runde auch nicht viel besser. Aber wir hatten Spaß. Danach gab es einen Kaffee, für den Eva eigentlich, im Gedenken an Omas Geburtstagsfeiern, eine Schwarzwälderkirsch-Torte aus der Tiefkühltruhe mitbringen wollte, aber sie bekam keine und so gab es eine Schwarzwälder-Bisquitrolle und eine gemischte Coppenrath-und-Wiese-Kuchenplatte.

Um 16:15 Uhr verließen uns die beiden, wir packten den Rest und starteten um 17:30 Uhr zur ersten Bertareise in 2024.

Kurz nach Stuttgart begann es zu regnen. Um 19:30 Uhr machten wir zwischen Heilbronn und Mannheim eine Vesperpause. Als Xenia das Geschirr spülen wollte, lief die Pumpe, aber es kam kaum Wasser. Es dauerte eine ganze Zeit, bis uns die Idee kam, dass der Frostwächter noch offen sein könnte. So war es dann auch und als Udo den Fehler behoben hatte, kam auch das Wasser. Allerdings hatten wir bei der Prozedur eine Menge Wasser verloren und der Tank war nur noch zu 25% gefüllt. Nun ja, da musste bald eine Wasserstation angefahren werden.

Wir entschlossen uns, noch bis Koblenz zu fahren, da wir in der Nacht sehr gut durchkamen. Xenia suchte einen Parkplatz kurz vor Koblenz für die Nacht aus. Er war oberhalb der Mosel bei Winningen gelegen in der Nähe eines kleinen Flugplatzes und hatte in Park4Night gute Bewertungen. Kurz vor der Abfahrt von der Autobahn hörte es auf zu regnen. Um 22:40 Uhr kamen wir beim Flugplatz Winningen an und verbrachten dort auf einem kleinen Parkplatz eine ruhige Nacht.


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