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Montag, 13.04.2026 – Stadtteil Kirchberg und "Europa Experience"
0 km, Stadtspaziergang 3,5 km
Vormittags Regen, nachmittags bewölkt mit ab und zu Nieselregen, 8 Grad
Den Vormittag verbrachten wir in der Berta mit längerem Schlafen, Predigt Anschauen, Lesen und PC-Beschäftigungen. Dank gutem Campingplatz-WLAN waren die Daten kein Problem und Strom hatten wir auch genug. So war uns der Regen egal, der draußen in mehreren Schauern über den Platz zog.
Zum Mittagessen briet Xenia ein paar Maultaschen vom Metzger Schmutz an, die wir eingeschweißt mitgenommen hatten. Mit Ei überbacken und dazu einen Salat, hatten wir ein gutes Essen.
Um 13:30 Uhr brachen wir in die Innenstadt auf. Der Bus war wieder pünktlich zur Stelle und brachte uns zum Startpunkt unserer Kirchberg-Tour. Nach der Fahrt über die Großherzogin-Charlotte-Brücke stiegen wir um 14 Uhr aus und gingen zuerst über eine stylische Fußgängerbrücke in den „Drai Eechelen“-Park.
Dann einmal um das Mudam (Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean), das Museum für zeitgenössische Kunst in Luxemburg, herum. Der moderne Museumskomplex befindet sich auf dem Gelände des alten Fort Thüngen, was zu einer interessanten Kombination von Alt und Neu geführt hat. Da in Luxemburg die Museen montags geschlossen haben, konnten wir das Gebäude nur von außen anschauen.
Über den Europaplatz kamen wir zur Philharmonie, die mit ihren 823 weißen Säulen und ihrer besonderen Form ebenfalls eine außergewöhnliche Architektur besitzt.
Entlang der Avenue John.F.Kennedy gelangten wir zum 'Europaparlament, in dem sich die Dauerausstellung “Europa Experience” befindet. “Europa ganz neu erleben” ist das Motto dieser Ausstellung. Der Eintritt ist kostenlos, aber man muss sich mit seinem Personalausweis anmelden und durch eine Sicherheitskontrolle gehen, wie auf einem Flughafen. Drinnen erwarteten uns ein 2.000 m² großer Multimediaraum mit verschiedenen Multimediastationen sowie eine Virtual-Reality-Station, mit der wir die Europäische Union auf eine neue Art entdecken sollten. Außerdem gab es ein 360°-Kino, in dem ein Film über die EU und das EU-Parlament gezeigt wurde. Wir hatten Glück, denn eine große Schülerschar kam uns vor dem Parlament entgegen. Wir mussten die Ausstellung nur mit wenigen anderen Besuchern teilen und waren im Kino sogar ganz allein.
Um 16:00 verließen wir das Europaparlament. Es nieselte etwas, was uns aber nicht davon abhielt, noch ein Stück weiterzugehen. Es dauerte nicht lange, da hörte der leichte Regen auf, um dann nach ein paar Minuten wieder einzusetzen.
Wir umrundeten die “Coque”, ein Sportzentrum mit Hotel, Konferenzräumen, einem Olympischen Schwimmbad und einer Kletterwand. Die Schalenform der aus Spannbeton-Segeln bestehenden Dachkonstruktion erinnert an eine Muschel, daher der Name „Coque“.
Von dort aus gingen wir weiter in den Parc Central und kamen an einem besonderen Spielplatz vorbei. Die Rutsche hätten wir gerne mit Ida oder Lars benutzt!
Jetzt regnete es doch etwas mehr, so dass wir uns entschlossen, den Heimweg anzutreten. Udo wollte gerne Straßenbahn fahren und so steuerten wir deren Haltestelle “Universität” an. Wir waren froh um einen Sitzplatz. Je näher wir dem Stadtzentrum kamen, umso voller wurde die Bahn. Am Hauptbahnhof stiegen wir aus und schauten uns das alte Gebäude etwas genauer an.
Gegenüber befand sich eine Haltestelle unseres 18er-Busses und eine Bäckerei mit Café. Bevor wir den Bus zurück zum Campingplatz nahmen, gönnten wir uns noch zwei gute Nusshörnchen mit Cappuccino in der Bäckerei.
Um 18 Uhr waren wir wieder an der Berta, duschten und ließen den Abend gemütlich ausklingen.




















