Berta-Luxemburg26-Tag5


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Samstag, 11.04.2026 – Wanderung Kallektuffquell und Schiessentümpel – Camping Kockelscheuer Luxemburg-Stadt

Larochette bis Camping Kockelscheuer - 40 km, Wanderung 10 km

Wetter: sonnig bis 16 Uhr, dann bewölkt und Regen, 18 Grad

Laut Wettervorhersage sollte es ab heute Abend vorerst vorbei sein mit dem schönen Wetter. Daher beschlossen wir, den heutigen Tag noch einmal für eine schöne Wanderung im Müllerthal zu nutzen. Anschließend wollten wir auf den Campingplatz Kockelscheuer bei Luxemburg fahren, um die nächsten unbeständigen Tage in der Stadt zu verbringen und auf dem Campingplatz mit allem Nötigen versorgt zu sein.

Unser Standplatz, mitten in Larochette, unter der Burg.

Los ging es nach dem Frühstück bei strahlendem Sonnenschein zum Parkplatz Kallektuffquell bei Christnach / Waldbillig. Von dort aus wollten wir in zwei Richtungen wandern: eine Runde nach Süden eine mit dem Highlight Kallektuffquell und eine weitere Runden nach Norden mit dem Highlight Schiessentümpel, dem Wahrzeichen der Region Müllerthal. Udo ging es zum Glück gesundheitlich wieder besser, so dass wir eine Wanderung wagen konnten.

Um 10 Uhr waren wir am Parkplatz. Es waren schon ein paar Wohnmobilisten da, die offensichtlich hier übernachtet hatten. Das wäre aber für uns nicht in Frage gekommen, da es hier fast keinen Internetempfang gibt.

Wir stellten uns auf ein freies Plätzchen und starteten zur ersten Runde auf einem schönen, etwas breiteren Waldweg. Bis zur Kallektuffquelle waren wir fast allein. Zuerst ging es noch an ein paar Felsen vorbei, dann an einem Flüsschen entlang durch den Wald. Der in der Karte eingetragene Wasserfall war ganz nett, aber das fallende Wasser hielt sich in Grenzen.

Die erste Pause legten wir am Rippsmoor ein, wo wir auf einem Steg die Sonne genossen.

Weiter ging es zur Kallektuffquelle, einem wirklich schönen Ort. Leider war der Steg zur Quelle unten am Flüsschen entlang gesperrt. Wie wir später bei der Weiterfahrt sahen, war er an vielen Stellen ein- und weggebrochen. So mussten wir einen kleinen Umweg über den Berg laufen.

Das Quellwasser im Tümpel war sehr kalt, trotzdem hat sich ein junges Pärchen ins Wasser gewagt. Wir schauten uns das Ganze lieber von außen und von einer Bank aus an.

Jetzt war es nicht mehr weit bis zur Berta, wo wir um 12 Uhr ankamen und Mittagspause machten. Wir hatten noch ein paar Vesperbrote übrig, dazu gekochte Eier und zum Nachtisch “Hasenbrot” (Wecken belegt mit Osterhasenschokolade) und ein Joghurt. Noch ein bisschen ausruhen, dann kam die zweite Runde in die andere Richtung dran.

Jetzt war der Weg doch deutlich belebter – schließlich führte er auch zum Schiessentümpel. Die drei Wasserfälle mit der Brücke darüber sind schon sehr schön anzuschauen.

Wir drehten nicht wie die meisten wieder um, sondern gingen weiter an ein paar Felsen vorbei auf einem Weg, der den Hang hinauf bis zu einem kleinen Waldpavillion führte. Dieser ist als Aussichtspunkt in der Karte gekennzeichnet, die Aussicht war aber durch den Wald ziemlich eingeschränkt.

Nun machten auch wir uns wieder auf den Rückweg. Wir liefen auf einem kleinen Weg, der sich auf halber Hanghöhe befand. Zum Schluss kamen wir noch einmal an mächtigen Felsen vorbei und mussten einmal durch einen Felsdurchgang hindurch. Das Müllerthal ist wirklich eine Reise wert!

Um 15 Uhr waren wir wieder an der Berta. Inzwischen hatte sich der Himmel zugezogen, eine Front war im Anmarsch.

Wir machten uns auf den Weg nach Luxemburg-Stadt. Unterwegs fuhren wir in Junglinster bei einem Aldi vorbei und stockten unsere Vorräte auf. Als wir die Waren in die Berta luden, begann es zu regnen. Da haben wir unsere Wanderung doch wieder perfekt getimed!

Um 17 Uhr waren wir auf dem Campingplatz südlich von Luxemburg. Er war gut besucht, aber wir bekamen noch ein schönes Plätzchen. Da wir beide noch Lust auf einen Cappuccino hatten, machten wir uns diesen mit ein paar Aldi-Köstlichkeiten und verzichteten dafür auf ein weiteres Abendessen.

Nachdem wir uns gut auf dem Platz eingerichtet hatten, gingen wir duschen und verbrachten den Rest des Abends bei mehr oder weniger Regen in der Berta.

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