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Sonntag, 25.05.2025 – Shkodra Burg Rozafa und Skutarisee, Grenzübertritt nach Montenegro, Nijagara Wasserfall bei Podgorica, Restaurant Votra
Von Berat bis zum Nijagara Wasserfall - 279 km
Wetter: vormittags bewölkt, nachmittags sonnig, 24 Grad
Heute fuhren wir gezielt in Richtung Heimat. Da unsere Route sowieso über Durres und damit zur Küste führte, war die Idee, dort noch einmal ans Meer zu fahren und die Sonne am Strand zu genießen. Als wir in Berat losfuhren, war es zwar noch bewölkt, aber je näher wir der Küste kamen, umso sonniger wurde es.
Die Strandsuche erwies sich dann aber schwieriger als gedacht. Als wir endlich einen Parkplatz auf der Karte gefunden hatten, wo wir hofften, stehen und ans Meer gehen zu können, routete uns google so, dass wir nicht an die Einfahrt zum Parkplatz kamen. Auf der Strecke hatten wir schon Hotel an Hotel gesehen und waren skeptisch, ob das etwas für uns werden wird. Als wir dann auch noch im Straßengewirr steckten, gaben wir das Strandunterfangen auf und steuerten das nächste Ziel an, die Burg Rofaza bei Shkodra. Als wir auf dem Weg dorthin in einen Stau kamen, hielten wir auf einen Platz an der Autobahn an und machten Mittagsvesper und Mittagspause. Danach hatte sich der Stau tatsächlich aufgelöst und wir fuhren an Tirana vorbei nach Shkodra.
Die Burg Rozafa konnten wir schon von weitem sehen und fuhren zu ihr den Berg hinauf auf einer kleinen Straße. Am Straßenrand gab es immer wieder kleine Parkplätze mit Parkwächtern, die eifrig dazu aufforderten, doch hier einzufahren und natürlich die 2 Euro Parkgebühren zu bezahlen. Bevor die Straße zu schmal wurde, sind wir auf so einen Platz gefahren und die letzten 300 Meter zu Fuß zur Burg hinaufgelaufen. Oben hieß es dann schon wieder 4 Euro Eintritt zu bezahlen. Das ist zwar nicht viel, aber die tollere Burg von Berat gab es umsonst und wir kamen uns schon etwas abgezockt vor.
Wir erkundeten das Burggelände, wobei die Ausblicke auf die Berge Montenegros, auf Shkodra und den Skutarisee, durch den die albanisch-montenegrische Grenze verläuft, am schönsten waren.
Nachdem wir eine Stunde lang auf den Mauern geklettert und durch die Festung gegangen waren, kehrten wir zur Berta zurück und fuhren an den Skutarisee, an dem Shkroda liegt. Wir hatten uns dort ein Restaurant ausgesucht, wo wir unser Hochzeitstagabendessen einnehmen und dort auch über Nacht stehen bleiben wollten.
Da es aber erst 15:45 Uhr war, fuhren wir an dem Restaurant vorbei, parkten ein Stück weiter am See und gingen die Strandpromenade am See entlang. Auch hier gibt es ein Hotel und ein Restaurant am anderen. Es war ziemlich viel los und wir haben uns nicht so wohl gefühlt in all dem Getriebe. Zum Abendessen war es auch noch zu früh – was nun? Zuerst einen Kaffee in der Berta mit Lagebesprechung. Das Ergebnis war, dass wir nach Montenegro weiterfuhren und unseren Nachtplatz bei einem Restaurant in der Nähe des Nijagara-Wasserfalls aussuchten.
Der Grenzübertritt verlief ohne Probleme und nach der Grenze konnten wir wieder deutlich günstiger tanken. Allerdings bemerkten wir, dass wir kein Internet mehr hatten und bei näherer Recherche mussten wir feststellen, dass Montenegro bei der Telekom zur Ländergruppe 3 gehört und wir nur Daten für die Ländergruppe 2 gekauft hatten. Zu unserem Ziel fanden wir trotzdem und waren um 19:15 Uhr dort. Am Restaurant Votra wurden wir freundlich begrüßt, allerdings war die Übernachtung nicht wie in Park4Night angegeben umsonst, wenn man im Restaurant isst, sondern kostet jetzt 10 Euro (in Montenegro bezahlt man in Euro).
Wir schauten uns zuerst den Wasserfall an und waren überrascht, wie groß und schön er ist. Kurz nachdem wir da waren, kam ein riesiger Reisebus an und spuckte eine Horde Schulkinder aus.
Wir gingen zurück zur Berta und da es jetzt einfach zu spät war, noch nach einem anderen Übernachtungsplatz zu suchen, gingen wir zum Restaurant Votra und aßen dort einfach, aber sehr gut zu abend: Udo Fleischbällchen in roter Soße mit Kartoffelbrei, Xenia einen Spinat-Pie aus dem Holzofen. Als Geschenk des Hauses bekamen wir einen kleinen Salat und zum Nachttisch ein paar Kirschen. Außerdem gab uns der Wirt sein WLan-Passwort, was ohne anderen Internetzugang natürlich sehr kostbar für uns war. Der Wirt war überhaupt sehr freundlich und hilfsbereit. Das WiFi funktionierte leider nur zuverlässig direkt vor dem Lokal, daher parkten wir die Berta dorthin um. Einen Schlüssel für die Toilette haben wir auch noch bekommen.
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