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Donnerstag, 22.05.2025 – Benjë Thermalquellen und Langarica Canyon
Die Berta blieb am Platz, 0 km / Flusswanderung in die Schlucht 7 km
Wetter: sonnig mit ein paar Quellwolken, 25 Grad
Heute blieben wir am Platz, genossen die Benjë Warmbadebecken mit leicht schwefligem Thermalwasser und machten eine lange Wanderung im und am Fluss entlang, in die sich an die Badegumpen anschließende Langarica Schlucht.
Wir wollten vor dem großen Ansturm an den Badegumpen sein, schafften es aber trotzdem erst um 8:30 Uhr loszukommen.
Ausgerüstet mit Bikini, Badehose, Handtüchern, Wasserschuhen und einem kleinen Täschchen für Schlüssel und Handy, gingen wir die 500 Meter durch die Baustelle zum ersten großen Badebecken hinter einer Brücke. Für ein paar Minuten waren wir tatsächlich alleine dort, dann kamen aber schon die nächsten Badegäste. Es gibt hier mehrere Gumpen, die von warmen Quellen gespeist werden, allerdings sind nicht alle gleich warm. Das große Becken ist das schönste, aber auch das begehrteste. In ihm kann man auch schwimmen.
Wir probierten eine Gumpe nach der anderen durch, bis wir genug hatten und es uns auch zu voll wurde. Jetzt begaben wir uns auf die Schluchtenwanderung. Der Weg am Fluss entlang durch die teils sehr enge Schlucht mit steilen Felswänden ist sehr beeindruckend. An einer kleinen Höhle ließen wir die Badetasche stehen, gingen in Badebekleidung und übergezogenem T-Shirt weiter und nahmen nur das kleine Täschchen mit. Das war schon eine Erleichterung. Mehrfach mussten wir den Fluss überqueren oder durch Becken waten, schwimmen war aber nicht notwendig. Das Wasser, das in der Schlucht kalt war, ging nie weiter als bis zu den Oberschenkeln.
Wir gingen etwa 3 km in die Schlucht hinein bis zu einem sehr schönen Wasserfall, unter dem Udo eine Dusche nahm.
Auf unserem Weg in die Schlucht hinein waren wir fast allein, nur ab und zu begegneten uns vereinzelte Rückkehrer. Auf dem Rückweg dagegen begegneten wir oft anderen Schluchtenwanderern, die später dran waren als wir. Es war eine wunderschöne und abenteuerliche Tour, die wir bei schönem Wetter – auch wenn es in der Schlucht großteils schattig war – sehr genossen haben.
Als wir um 12:30 Uhr wieder an den Badegumpen vorbeikamen, gaben wir das Vorhaben, noch einmal zu baden, schnell wieder auf. Es waren einfach zu viele Menschen da.
So gingen wir zurück zur Berta, machten uns dort ein paar Tomaten und andere Rohkost, außerdem einen Grillfeta aus der Pfanne und Brot. Das war genug und hat nach der Wanderung sehr gut geschmeckt.
Den Nachmittag verbrachten wir mit Ausruhen: Mittagschlaf und Lesen vor der Berta. Das hat auch einmal gut getan. Zum Abendessen gab es Süßkartoffeln mit Putenschnitzel und Rahmsoße, dazu einen Eisbergsalat.
Um 19:15 packten wir noch einmal die Badetasche und nahmen ein Abendbad. Unsere Hoffnung, im großen Becken allein zu sein, erfüllte sich leider nicht. Aber ein kleineres Becken, das allerdings nicht so warmes Wasser hat, hatten wir für uns allein. Als sich dann das große Becken bis auf 6 Personen geleert hatte, machten wir auch dorthin noch einen Abstecher. Bei anbrechender Dunkelheit waren wir wieder zurück und durften auf einen sehr schönen Urlaubstag zurückblicken.
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