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Donnerstag, 01.05.2025 – Faulenzertag am Wildcamperstrand Paralia Elea
Die Berta blieb am Platz, wir auch – 0 km
Wetter: vormittags bewölkt, kühl und zunehmend windig, nachmittags sonnig und wärmer. 19 bis 25 Grad
Heute gibt es nicht viel zu berichten, denn wir blieben den ganzen Tag am Platz und ruhten uns aus. Zum Frühstück war noch alles in Ordnung.
Leider war es vormittags zunehmend bewölkt und so kühl, dass Xenia Pulli, Jacke, Socken und lange Hose brauchte, um draußen Sudoku lösen und lesen zu können. Udo verzog sich gleich in die Berta und beschäftigte sich dort mit verschiedenen PC-Arbeiten.
Um die Mittagszeit war Xenia ziemlich gefrustet, denn sie hatte sich den Tag anders vorgestellt. Wir überlegten sogar kurz, ob wir weiterfahren. Aber dann kam doch immer mehr die Sonne heraus. Es wurde auch wärmer und obwohl es ziemlich windete, war es in der Sonne und im Windschatten der Berta gut auszuhalten.
Um 14:00 Uhr kam ein Eiswagen vorbei. Er stellte sich ein kleines Stück von uns entfernt neben den Weg. Diese Gelegenheit ließen wir uns nicht entgehen und kauften uns ein sehr gutes Eis. Udo unterhielt sich noch etwas mit dem Eisverkäufer. Er ist Deutscher, mit einer Griechin verheiratet und Sohn eines italienischen Eismachers. Dieses Handwerk hatte er von seinem Vater gelernt, war aber in Deutschland in Göppingen bei der Polizei. Vor einem Jahr wanderte er aus politischen und beruflichen Gründen mit seiner Familie nach Griechenland aus und betreibt jetzt eine Eisdiele in Kyparissia. Ab und zu kommt er mit seinem Eiswagen an diesen Strand und macht hier wohl ganz gute Geschäfte.
Nach einer halben Stunde wollte er weiterfahren, aber – o Schreck! Er steckte im Sand fest. Er probierte es ein paarmal, grub sich dabei aber nur immer tiefer in den Sand. Zum Glück war nicht weit entfernt ein Urlauber in einem zum Camper umgebauten LKW, ebenfalls ein Göppinger, der ihm zuerst seine Sandbleche als Anfahrtshilfen auslieh. Leider genügte das nicht und so kam er mit seinem LKW und zog den VW-Bus aus dem Sand. Das passierte ruckzuck und wie nichts. Seine Frau meinte, dass hier kaum ein Tag vergehe, an dem sie nicht irgendwelche Fahrzeuge aus dem Sand ziehen. Hoffen wir mal, dass wir morgen ohne Probleme loskommen. Aber Udo war zuversichtlich ... und sonst wissen wir ja, an wen wir uns wenden müssen.
Am frühen Abend machten wir vor dem Abendessen einen Spaziergang am Meer, diesmal in die andere Richtung als gestern. Auf dem Rückweg sahen wir wieder zwei Schildkröten im Wasser.
Um den Sand nicht ins WoMo zu bringen, wuschen wir unsere Füße - wie vor 40 Jahren auch.
Auf den Abtrockenservice musste Udo aber heute verzichten.
Danach aßen wir die Reste von gestern, Udo machte noch ein paar Tomaten dazu. Als wir mit Spülen fertig waren, ging die Sonne unter und färbte den Horizont orangerot.
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