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Dienstag, 29.04.2025 – Radtour zum Voidokilia Strand (Ochsenbauchbucht) und zum Kalamaris Wasserfall
Die Berta wurde nicht bewegt. Radtour 38 km, 380 hm
Wetter: sonnig, ab Mittag mit ein paar Wolken, 18 bis 22 Grad
Trotz Straße im Hintergrund haben wir heute länger geschlafen und kamen erst um 11 Uhr los.
Wir wollten Radfahren und Wandern kombinieren: zur Ochsenbauchbucht radeln, dort eine Wanderung machen, dann weiter mit den Rädern zum Kalamaris Wasserfall und von dort aus noch zu den Stenosia Wasserfällen wandern.
Wir haben das nicht alles geschafft. Den Startpunkt zur Ochsenbauchbucht-Wanderung erreichten wir problemlos. Doch als wir dort ankamen, hatte Udo Bedenken, unsere guten Räder einfach so stehen zu lassen. Es gab nichts, wo wir sie hätten fest anketten können. So veränderten wir den Plan und radelten in die andere Richtung durch die Gialova-Lagune und um die Ochsenbauchbucht herum. Der Weg war eigentlich ein Wanderweg, aber mit Rädern befahrbar. Auf die Wanderung zu den antiken Ruinen und der Höhle von König Nestor verzichteten wir.
In der Ochsenbauchbucht befindet sich einer der schönsten Sandstrände Griechenlands, der Voidokilia Strand. Hier konnten wir die Räder an einem Pfosten festketten. Wir nahmen nur das Wichtigste mit und gingen ein Stück den Berg hinauf zum “Grab des Tholos”. Von dort hatten wir einen schönen Ausblick über die Bucht und den Strand. Anschließend gingen wir wieder hinunter und liefen barfuß am Meer den ganzen schönen Strand entlang. Auch hier ist das Wasser glasklar, relativ weit ziemlich flach und durch die geschützte Lage in der Lagune wärmer als an der Küste üblich. Am Ende der Bucht gingen wir ein Stück die Dünen hinauf, bevor wir wieder um- und zu den Rädern zurückkehrten.
Nun ging die Radtour weiter auf zum Teil sehr kleinen, unwegsamen und zugewachsenen Lagunenwegen, bis wir auf die Hauptstraße kamen und zum Parkplatz des Kalamaris Wasserfalls weiterfuhren. Das letzte Stück war wieder eine holprige Schotterstraße und wir waren froh, sie nicht mit der Berta fahren zu müssen.
Am kleinen Wanderparkplatz ließen wir die Räder stehen und gingen 500 Meter auf einem kleinen Abenteuerpfad - mal rauf, mal runter - bis zum sehr schönen Wasserfall. Das Wasser läuft hier über einen Felsen senkrecht nach unten, nur das letzte Stück ist wirklich freier Fall. Das Wasser landet in einem kleinen Teich, der zum Baden genutzt werden kann. Eine Familie war dort und zwei Jungs im Wasser. Man sah ihnen aber an, dass das Wasser sehr kalt war, und sie stiegen auch bald wieder heraus.
Nun sollte es ja eigentlich weiter zu den Stenosia Wasserfällen gehen, aber das Wanderwegle war so klein und unwegsam, dass wir uns dazu entschieden, wieder zurückzugehen und die Fälle von der anderen Seite mit den Rädern anzufahren. Leider ging auch dieser Plan nicht auf. Zuerst fuhren wir wohl auf einer geteerten Straße, aber dann kam auch wieder Schotterpiste, die irgendwann so unwegsam und auch schlammig wurde, dass wir das Unternehmen 3 km vor dem Ziel abbrachen und umkehrten.
Um 16:30 Uhr waren wir wieder auf dem Campingplatz und machten uns einen Kaffee. Dazu gab es unser restliches Brot mit Erdbeer- und Orangenmarmelade und Honig. Eigentlich hatten wir vorgehabt, jetzt noch schwimmen zu gehen, aber das war uns beiden zu kalt. Wir nahmen dafür eine schöne warme Dusche auf dem Campingplatz und vertrödelten den Rest des Tages vor der Berta. Gen Abend wurde es immer frischer und Xenia fror ziemlich. So packten wir unsere Sachen zusammen und zogen uns in die Berta zurück. Zum Abendessen gab es eine Suppe und ein paar Tomaten.
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