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Montag, 28.04.2025 – Polylimnio Wasserfälle, Camping Navarino
Vom Polylimnio-Parkplatz bis zum Campingplatz Navarino – 29 km
Wetter: sonnig, 19 bis 22 Grad
Wir hatten eine ruhige Nacht, bis um 6:30 Uhr die Müllabfuhr kam und die drei Mülltonnen am Parkplatz leerte. Danach war wieder Ruhe und wir schliefen noch ein bisschen weiter.
Der neue Morgen begrüßte uns mit blauem Himmel und Sonnenschein – wie schön! Wir packten den Wanderrucksack und starteten zu den Polylimnio Wasserfällen auf einem Weg, der direkt an unserem Übernachtungsparkplatz losging. Zuerst marschierten wir auf einer Schotterstraße den Berg hinunter, das war kein Problem. Unten am Fluss ging es weiter auf kleinem Pfad den Fluss entlang. Die Steine und Wurzeln waren vom nächtlichen Regen ziemlich glitschig, daher mussten wir gut achtgeben, nicht darauf auszurutschen.
Wir kamen an ein paar kleinen Wasserfällen und kleinen Seen bzw. Badegumpen vorbei. Wir hatten zwar Badesachen dabei, aber die Außentemperatur war uns mit 20 Grad doch zu kalt, um ins eisige Wasser zu springen. Der Weg wurde immer unwegsamer und hörte schließlich ganz auf.
Wir gingen zurück und versuchten es ein Stück in die andere Richtung. An einer schönen Stelle am Wasser wollten wir ein Selfie machen, dabei stieß Xenia an Udo und diesem rutschte das Handy aus der Hand. Es landete am steilen Rand einer Wassergumpe und wurde nur durch eine kleine Wurzel im Gras daran gehindert, vollends ganz ins Wasser zu fallen. Ganz vorsichtig griff Udo zu und konnte sein Handy vor dem Abtauchen retten. Was für ein Schreck - das hätte wirklich ganz blöd ausgehen können, denn das Wasser war hier ziemlich tief.
Nach einem Dankgebet gen Himmel machten wir unser Foto und gingen weiter, bis wir auch auf diesem Weg nicht mehr weiterkamen. Wir wollten eigentlich den großen Wasserfall erreichten, den wir auf Bildern gesehen hatten, doch irgendwann gab es nur noch Fluss und Felswand. So kehrten wir auch hier wieder um und zur Berta zurück.
Doch so schnell wollten wir nicht aufgeben und starteten einen weiteren Versuch, indem wir die Wanderung umkehrten und jetzt von der anderen Seite an den Fluss kamen. Nach einigen vergeblichen Versuchen fanden wir ein kleines Wegle, das bis zum Wasserfall führte, allerdings nur an den oberen Teil. Von dort sahen wir den See, in den der Fall hinabstürzte, aber nicht den Wasserfall selbst. Als wir oben auf einem Felsen standen, kamen uns Kletterer barfuß über Felsen und durchs Wasser entgegen. Das wäre wohl die Route gewesen. Durch den Regen der letzten Tage führte der kleine Fluss so viel Wasser, dass der Kletterpfad komplett überschwemmt war.
Wir beließen es dabei und kehrten zur Berta zurück. Dort gab es erst einmal Mittagessen, denn es war inzwischen 12:45 Uhr geworden. Wir hatten noch einen Rest Nudeln und Udo machte Tomatensalat dazu.
Nach dem Essen fuhren wir weiter. Die unbefestigte Straße war inzwischen so abgetrocknet, dass die Berta ohne Probleme die steilen Wegabschnitte meisterte.
Unser nächstes Ziel war der Kalamaris-Wasserfall, der laut Karte auf dem Weg zurück zur Küste liegt. Der Plan war gut, die Durchführung gestaltete sich schwierig. Google kannte zwar einen Weg, aber der wurde immer schmäler, bis wir 6 km vor dem Ziel aufgeben mussten. Die Ortsdurchfahrten wurden zur Zitterpartie und irgendwann war die Straße so schmal, dass die Berta kaum noch draufpasste. Hier konnten wir wirklich nicht mehr weiterfahren. Umdrehen war auch kaum möglich. Udo musste ein Stück rückwärts zurückfahren, um es dann mit Ach und Krach und viel Geschick zu schaffen.
Wir hatten jetzt wirklich genug und wollten nur noch eines: eine größere Straße! Als wir dann endlich wieder auf der Bundesstraße waren, gaben wir das Wasserfallunternehmen für heute auf und fuhren auf einen der beiden Campingplätze in der Nähe der Ochsenbauchbucht. Wir brauchten dringend eine Kloentsorgung und in dieser Gegend ist an vielen Stellen schon das Parken für Wohnmobile verboten, von einer Übernachtung ganz zu schweigen. Andere Reisende berichteten von Polizeikontrollen mit hohen Bußgeldern. So blieb hier nur weiterfahren oder ein Campingplatz.
Wir entschieden uns für den Camping Navarino, der die besseren Bewertungen hat. Er liegt direkt am Strand, aber auch direkt hinter der Straße. Die erste Reihe vorne am Strand war natürlich belegt, aber dahinter haben wir noch einen schönen Platz bekommen und konnten uns ein bisschen vom Fahrstress erholen. Wir machten uns einen Kaffee, ruhten aus, lasen ein wenig und spielten einen Kniffel. So verging die Zeit bis zum Abendessen wie im Flug.
Um 20 Uhr schnappten wir unsere Stühle und setzten uns vor an den Strand, um zum Tagesausklang den Sonnenuntergang zu genießen.
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