Berta-Griechenland25-Tag30


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Freitag, 25.04.2025 – Rundwanderung durch die Schlucht bei Parorio, Mystras

Von Parorio bis Sparta – 9 km / Wanderung 9 km, 500 hm

Wetter: sonnig mit ein paar Wolken, nachmittags Gewitter - 17 bis 20 Grad

Bei Sonnenschein erwachten wir am Morgen und machten uns reisefertig zur Wanderung durch die Schlucht. Wie weit wir die Runde ausweiten oder ob wir durch die Schlucht wieder zurücklaufen, das wollten wir unterwegs entscheiden.

Unser Parkplatz für einen Tag, mit Brunnen und frischem Wasser.

Um 9:30 Uhr wanderten wir los. Unser Parkplatz war nur wenige Meter vom Schluchteneingang entfernt. Der Weg die Schlucht hinauf war sehr schön und gut zu bewältigen. Zuerst war er noch breit, dann wurde er immer schmäler und ging am Fels entlang permanent nach oben. Ab und zu drehten wir uns um, um den Ausblick aus der Schlucht in Richtung Sparta ebenfalls genießen zu können. Die Wegabschnitte, die direkt am Fels und daher am reizvollsten waren, waren sogar betoniert. Neben bzw. unter dem Weg verlief eine Wasserleitung.

An der Weggabel stand eine kleine Kapelle.

Am Ende der Schlucht angekommen, entschlossen wir uns, die größere südliche Runde zu nehmen, die noch über den Berg ging. Der Weg nach oben war einfach zu gehen. Er verlief auf einer nicht befahrenen Schotterstraße. Die Schwierigkeit war, dass es eine Stunde bergauf ging.

Als wir oben waren, hatten wir 500 hm bewältigt. Vor uns hatte sich der Himmel bedrohlich zugezogen und wir hörten Donnergrollen, bei uns schien aber die Sonne. Die Temperatur war mit maximal 20 Grad sehr angenehm zum Wandern. Oben angekommen landeten wir bei einer Kirche, bevor es dann auf einem sehr kleinen, steinigen und steilen Weg die 500 hm wieder hinab ging.

Links die Kirche oben auf dem Pass und rechts die kleine Kapelle, an der wir auf dem Rückweg Rast machten und frisches Quellwasser genossen.

War der Aufstieg für Herz und Kreislauf anstrengend gewesen, wurde jetzt die Oberschenkelmuskulatur beansprucht. Nach etwa einem Drittel Abstieg hatten wir eine phantastische Sicht ins Land und nach Sparta, die wir aber nur zum Teil auskosten konnten, da der Weg unsere ganze Aufmerksamkeit erforderte.

Etwa auf halber Höhe machten wir einen kleinen Abstecher zu einem Felsenkloster. Der Weg war stellenweise fast zugewachsen und das auch noch mit dornigem Gestrüpp. Zum Glück war es nicht weit, dann sahen wir schon das kleine Koster in einer Felsenhöhle vor uns liegen.

Der erste Ausblick auf das von der Sonne beschienene Sparta und auf das kleine Felsenkloster

Die Wegweiser zum Kloster und die Aussicht auf die Errungenschaften der Zivilisation: Swimmingpools, Tennis- und Fußballplätze.

Nun ging es in steinigen und manchmal recht unwegsamen Serpentinen den Berg hinab. In der Ferne konnten wir die Burg von Mystras erkennen. So langsam wurden die Häuser unter uns größer und als wir die Fahrstraße erreichten, waren wir froh, es fast geschafft zu haben. Nur noch ein paar hundert Meter trennten uns von der Berta, die wir nach vier Stunden Fußmarsch um 13:30 Uhr erreichten.

Da wir sie in der Nähe eines Restaurants geparkt hatten, zogen wir nur leichtere Schuhe an und gingen dorthin zum Mittagessen. Udo wählte Sparerips mit BQQ-Soße, Xenia einen Spinat-Pie. Noch bevor wir das Essen serviert bekamen, fing es kräftig zu regnen an. Wir hatten es wieder einmal rechtzeitig zurück geschafft!

Nach dem Essen duschten wir und machten Mittagsruhe bis 16:30 Uhr. Es hatte wieder aufgehört zu regnen und wir entschlossen uns, der Weltkulturstätte Mystras einen Besuch abzustatten, bevor diese um 20 Uhr schloss. Das war eine gute Entscheidung!

Um 17:30 Uhr waren wir dort. Ein Reisebus stand noch auf dem Parkplatz, drei Wohnmobile und ein paar PKWs. Da geht es tagsüber ganz anders zu! Das Gelände ist sehr weitläufig, daher waren wir streckenweise sogar ganz allein unterwegs. Allerdings mussten wir schon wieder nach oben steigen, da das ganze Ruinengelände an einem Hang liegt. So kamen am Abend noch einmal ein paar Höhenmeter dazu. Wir gingen zu einer Kirche über dem Palast, die Burg ganz oben schenkten wir uns. Das war uns einfach zu viel. Auch hier war der Blick über die Landschaft sehr reizvoll, zumal Sparta in der Abendsonne lag und weiß leuchtete. Udo ließ Google ein paar Tafeln übersetzen, die im Gelände aufgebaut sind. So erfuhren wir noch einige interessante Dinge über das alte Mystras.

Links das neu restaurierte Museum und rechts der in Renovierung befindliche Palast, der zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert erbaut wurde.

Der Blick hinüber zur Schlucht, die wir am Vormittag erwanderten. Das ganze Gelände war sehr grün, viele blühende Blumen.

Am besten waren die vielen Kirchen erhalten, die meisten allerdings nur von außen. In einigen waren innen noch die Reste von Fresken zu sehen.

Nun waren wir doch sehr müde und fuhren um 19 Uhr nur noch ein paar Kilometer bis zu einem Parkplatz am Ortsrand von Sparta, wo wir die Nacht neben einem anderen Wohnmobil verbrachten.

Es gab noch ein paar Tomaten, grünen Salat und einen Rest Brot, ein Telefonat mit Mama und dann ging auch dieser schöne und erlebnisreiche Urlaubstag zu Ende.


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