Berta-Griechenland25-Tag28


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Mittwoch, 23.04.2025 - Monemvasia, Taverne am Trinisa Strand

Von Monemvasia bis zum Trinisa Strand – 55 km

Wetter: sonnig, nachmittags mit leichter Bewölkung – 21 bis 26 Grad

Wir haben gut geschlafen, trotz der Straße vor uns und dem rauschenden Meer hinter uns.

Am Vormittag unternahm Udo einiges, um wieder ein Berta-Internet zum Laufen zu bringen. Das war nämlich in den letzten Tagen konstant ausgefallen. Mittels eines alten Handys hat es dann wieder funktioniert.

Um 10 Uhr verließen wir die Berta und gingen zu Fuß über den Hafen und die Monemvasia-Brücke auf die Halbinsel. Schon aus der Ferne hatten wir die vielen Autos gesehen, die auf dem Parkplatz vor der Brücke und entlang der Straße zum alten Monemvasia parkten. Da würden wir wohl heute nicht die einzigen Besucher sein!

Zuerst gingen wir nicht in die Stadt, sondern wir umrundeten die Insel auf der Nordseite auf einem kleinen Küstenpfad. Hier waren wir ganz allein und genossen die Sonne, die Blütenvielfalt, den Blick aufs Meer und den kleinen Wanderpfad über Stock und Stein. Dieser endete an der Spitze beim Leuchtturm von Monemvasia, wo außer einem Einheimischen, der offensichtlich hier zu tun hatte, immer noch kein Mensch war.

Das änderte sich aber, als wir uns der Stadt näherten und diese durch ein Stadttor betraten. Jetzt waren wir wieder in der Zivilisation, zusammen mit vielen anderen Menschen, die auf der kleinen Hauptstraße unterwegs waren.

Auf der Suche nach einem WC gingen wir einmal quer durch die Stadt. Unsere Erkenntnis war, dass auch diese alte Stadt dem Tourismus zum Opfer gefallen war. Es gab denselben Schund und dasselbe Essen wie überall. Vorbei die Zeit, wo man in Restaurants noch typisch griechische Kost bekam, die man sich manchmal sogar aus Vitrinen am Eingang auswählen und selbst zusammenstellen konnte. Die Eigenarten der Nationen und der Regionen verschwinden mehr und mehr - echt schade!

Am anderen Ende der Stadt angekommen entschieden wir uns, in einem kleinen Restaurant einzukehren. Wir hatten Glück! Ein Tisch ganz vorne im Außenbereich mit Meerblick war gerade frei geworden, und wir durften uns dort hinsetzen. Udo bestellte sich ein Brot mit Salat und Lachs, Xenia Pancakes mit Speck, Walnuss-Sirup und Rührei. Dazu Udo ein Milchshake und Xenia einen Cappuccino. Auch wenn wir lieber etwas Griechisches gegessen hätten, hat es uns nach der Küstenwanderung sehr gut geschmeckt!

Anschließend kam der schweißtreibende Part des Tages: In der Mittagssonne stiegen wir 280 hm hinauf in die Oberstadt und zu der alten Burgruine. Die Temperaturen waren mit 23 Grad eigentlich sehr angenehm, trotzdem wurde es uns gut warm durch den steilen Aufstieg. Oben erkundeten wir das Gelände und die Burgreste, bevor wir uns wieder auf den Weg hinunter in die Unterstadt machten.

Noch einmal ging es quer durchs Städtchen und dann die Fahrstraße über die Brücke zurück zur Berta. Um 14:45 Uhr kamen wir dort an. Da wir doch sehr verschwitzt waren, entschlossen wir uns zu einer kalten Dusche. Das kostete uns kurz eine Überwindung, hat uns dann aber sehr gut getan.

Erfrischt fuhren wir noch ein Stück weiter bis zum Strand von Trinisa. Unterwegs machten wir an einem Lidl Halt. Xenia kaufte ein - die Getränke, Milch und Joghurt waren komplett aufgebraucht. Udo machte währenddessen ein Schläfle.

Unser heutiges Übernachtungsziel war ein Platz bei einer kleinen Taverne am Strand von Trinisa, wo man einen freien Meerblick hat und über Nacht stehen darf. Als wir um 17:30 Uhr dort ankamen, war bereits ein deutsches Paar aus Minden da. Zu denen gesellten wir uns. Eigentlich hatten wir hier mit mehr Campern gerechnet.

Wir zuckerten die frisch gekauften Erdbeeren ein, danach machten wir eine kurze Strandinspektion und ließen unsere Füße vom Meerwasser umspülen.

Anschließend gingen wir in die kleine Taverne zum Abendessen. Die Wirtin war allein und freute sich über den Besuch. Das Paar aus Minden und drei anderen Deutsche waren ebenfalls da. Das Essen war gut bürgerlich griechisch, so wie es sich Udo gewünscht hatte. Nach einem griechischen Salat mit einem großen Stück Schafskäse und vielen Oliven, aßen wir Schweine- bzw. Hähnchensteak mit Tzatziki, Pommes, einer mit einer Käsecreme gefüllten halben Tomate und einer kleinen Portion Salat. Es war ein gutes Essen an einem inzwischen wieder recht frischen Sommerabend am Strand.

Zum Tagesabschluss gab es in der Berta die eingezuckerten Erdbeeren mit Sahne und ein Telefonat mit Marina.


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