Berta-Griechenland25-Tag08


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Donnerstag, 03.04.25 – Fahrt durch Nordmazedonien, Ohrid und Ohridsee, Baden in Pozar (Griechenland)

Von Tirana bis Edessa – 362 km

Wetter: heiter bis wolkig, dann Regen. 12 bis 16 Grad

Auch hier hat nachts ein Hund gebellt, aber in der Ferne. Wir haben gut geschlafen.

Um 9:20 Uhr verließen wir unseren schönen Nachtplatz und starteten in Richtung Griechenland.

Zuvor sollte es aber noch durch Nordmazedonien gehen: Ohrid bzw. der Ohridsee war unser erstes Ziel.

Wieder ging es über einige Berge und Pässe, diesmal mit mehr Verkehr, v.a. auch Lastwagen. Es gibt eben nicht so viele Straßen hier, so dass auch der Lieferverkehr nicht so viele Ausweichmöglichkeiten hat. So war heute wieder einmal ein Kurventag – so langsam gewöhnt man sich daran. Bis auf eine Straße, die gerade im Umbau und daher voller Baustellen war, waren die Straßen auch ganz okay.

An der Grenze zu Nordmazedonien wollten die Grenzer sowohl bei der Ein- wie später auch bei der Ausreise neben den Ausweis- und Fahrzeugpapieren auch noch die Grüne Karte sehen. Zum Glück waren wir darauf vorbereitet und hatten sie griffbereit.

In Ohrid wollten wir eigentlich auf den Hausberg fahren, von wo aus man eine schöne Sicht über den See haben soll, aber auch hier war eine Baustelle auf der Straße und nachdem Udo in einer engen Gasse umdrehen musste, wollte er keine weiteren Experimente mehr eingehen.

So verzichteten wir auf den Aussichtspunkt und fuhren stattdessen vor ans Seeufer. Vor einer Pizzeria fanden wir einen Parkplatz, konnten ihn aber nicht bezahlen, da wir dafür die passende App nicht hatten. Aber die Pizzeria hatte einen eigenen Kundenparkplatz und da es 12:15 Uhr war, kehrten wir kurzerhand dort ein, gönnten uns eine gute Pizza zum Mittagessen und hatten unseren Parkplatz.

Nachdem es unterwegs immer wieder geregnet hatte, schien jetzt in Ohrid die Sonne. Wir durften die Berta auf dem Restaurantparkplatz stehen lassen und konnten so einen Spaziergang am Ufer entlang zum Hafen und zur Altstadt machen. In den Bergen regnete es, das konnte man sehen, aber bei uns schien die Sonne.

Diese Statue hat uns sehr gut gefallen und ist der Beweis dafür, dass die Selfiehaltung eine ganz natürliche Haltung des Menschen ist, die es auch schon vor dem Smartphone gegeben hat ;-)

Nun sollte es aber endgültig nach Griechenland gehen! Zuvor waren wieder kurvige Passstraßen im Regen zu bewältigen, bis wir dann endlich an die Grenze kamen. Endlich auch deshalb, weil wir keine Internetdaten mehr zur Verfügung hatten und wegen der noch verbleibenden kurzen Strecke im Nicht-EU-Ausland keine neuen mehr kaufen wollten.

Kurz nach dem Grenzübertritt, der ganz problemlos verlief, bemerkten wir, dass wir in einer neuen Zeitzone waren und unsere Handys und Funkuhren eine Stunde später anzeigten.

Das erste Ziel in Griechenland sollte Pozar sein, wo es eine Thermalquelle gibt, die mit 37 Grad aus der Erde kommt und sich dann über mehrere Wasserfälle in die Tiefe ergießt.

In Pozar wurden 3 Becken gebaut, in denen man für 3 Euro baden darf. Eines ist wie ein Schwimmbad, ein weiteres wie ein natürliches Außenbecken und das dritte befindet sich neben einem Wasserfall und wird von 2 kleinen Wasserfällen gespeist. Dieses suchten wir uns aus und plantschten eine knappe Stunde im warmen Wasser. Es hatte aufgehört zu regnen, aber die Außentemperatur betrug nur 12 Grad. Umso angenehmer war das warme Thermalwasser. Uns wurde empfohlen, nicht länger als 30, maximal 45 Minuten im Wasser zu bleiben, was wir aber etwas überschritten. In der Zeit, die wir im Wasser waren, wurde es langsam dunkel und die Lichter gingen an, was auch ein schöner Anblick war.

Die Berta hatten wir ganz in der Nähe des dritten Beckens parken können, sodass wir keine extra Umkleidekabine brauchten und uns nach dem Bad einen Tee und ein Vesper machen konnten. Stehen bleiben durften wir hier leider nicht, so sind wir bei Dunkelheit noch auf einen Parkplatz bei Edessa gefahren, wo wir die Nacht verbringen konnten.


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