Berta-Griechenland25-Tag07


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Mittwoch, 02.04.25 – Fahrt durch Montenegro, Tirana

Vom Kloster Tvrdos bis Tirana – 293 km

Wetter: bewölkt und sonnig, 16 bis 23 Grad

Gestört hat uns in der Nacht kein Mensch – nur ein paar Hunde haben am Abend und auch am Morgen gebellt.

Wir begannen den Tag mit einer kurzen Besichtigung des Klosters Tvrdos. Die kleine Kirche war geöffnet, gesehen haben wir niemanden.

Wir entschieden uns, als nächstes über Tirana nach Ohrid zu fahren. Es dauerte nicht lange, dann waren wir an der Grenze. Wir dachten, es sei die Grenze nach Albanien, aber es war die Grenze nach Montenegro. Bemerkt haben wir das irgendwann daran, dass die Autos als Länderkennzeichen “MNE” hatten und unsere mobilen Daten nicht mehr funktionierten. Montenegro ist nämlich bei der Telekom Ländergruppe 3, wir hatten aber nur Daten für die Ländergruppe 2 gekauft.

An der Grenze war der Schlagbaum offen und kein Grenzpolizist zu sehen, worauf Udo langsam weiterfuhr. Das kam aber gar nicht gut an! Ein Grenzpolizist lief hinter uns her, klopfte auf die Berta, hielt uns so an und erklärte ziemlich unwirsch, dass hier keine EU sei und wir gefälligst zu warten hätten. Udo tat das einzig Richtige: er blieb ganz ruhig und entschuldigte sich mehrfach. So ließ man uns nach Kontrolle der Ausweise und Fahrzeugpapiere passieren.

Die Straßen in Montenegro waren super, ebenso später auch die in Albanien. Die Nicht-EU-Länder haben da den EU-Ländern tatsächlich etwas voraus! Allerdings ist sehr viel Müll am Straßenrand! Da fällt uns auf, dass bei den Plastikflaschen nicht der Deckel das Problem ist, sondern die Plastikflasche!

Das Wetter putzte sich heraus, die Sonne schien und es wurde zunehmend warm. Wir fuhren durch die Berge und machten schließlich an einem kleinen See bei Tuzi, der mit seinem Hochwasser das Umland überflutete, Mittagsrast.

Nun war es nicht mehr weit bis Albanien. An dieser Grenze war zum ersten Mal tatsächlich etwas los und wir mussten uns in eine kurze Autoschlange einreihen. Der Grenzübertritt verlief dann aber problemlos. Wieder ging es durchs Gebirge, diesmal auf einer Panoramastraße mit schönen Ausblicken.

Um 15 Uhr entschieden wir uns, noch bis zur Landeshauptstadt Tirana zu fahren und dort einen Zwischenstopp einzulegen. Xenia suchte und fand einen Nachtplatz bei einem Restaurant, das eine gute halbe Stunde zu Fuß von der Innenstadt von Tirana (Skanderbeg-Platz) entfernt liegt. Man kann dort im Grünen und abgeschieden für 10 Euro am Tag stehen.

Um 16:30 Uhr kamen wir dort an, nach ein paar Kilometern auf einer sehr stark befahrenen Straße durch die Stadt mit immer wieder Stau. Den Platz fanden wir genial und das Restaurant war ebenfalls vielversprechend. Xenia meldete uns an und bekam in diesem Zug eine Besichtigung der verschiedenen feudalen Speisesäle. In jedem Saal hängen noch besondere alte herrschaftliche Gewänder als Museumsstücke an den Wänden.

Wir beschlossen, erst noch eine Runde durch die Stadt zu gehen und dann im Restaurant zu Abend zu essen. Tirana überraschte uns sehr positiv. Es gibt hier sehr viel zu sehen und zu bestaunen. Die Stadt ist bunt, vielseitig, voller Leben und wir empfanden sie als sehr freundlich.

Unser Ziel war der Skanderbeg-Platz, das Zentrum von Tirana. Auf dem Weg dorthin kamen wir an der Pyramide von Tirana vorbei, die wir bestiegen und dafür 115 Treppenstufen bewältigten.

Anschließend kamen wir an der orthodoxen Auferstehungskathedrale vorbei, in der gerade ein Gottesdienst mit liturgischen Gesängen stattfand.

Auf dem Skanderbeg-Platz war einiges los. Wir kamen am historischen Nationalmuseum vorbei und gönnten uns vor dem Rückweg einen Cappuccino.

Zurück ging es dann an der Et’hem-Bey-Moschee vorbei, durch eine Fußgängerzone mit vielen Restaurants und Läden und schließlich entlang einer Hauptstraße bis zu unserem Übernachtungsplatz.

Wir zogen uns ein bisschen besser an und gingen dann ins Restaurant, wo wir eine gemischte Vorspeisenplatte und als Hauptspeise Lammfleischbällchen in 2 verschiedenen Soßen mit Ofenkartoffeln und Salat verspeisten. Es war sehr lecker und wir waren danach sehr satt!

Um 22 Uhr waren wir wieder in der Berta und freuten uns mit vollen Bäuchen auf unsere Betten.

Stadtrundgang in Tirana auf Komoot


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