Berta-Griechenland25-Tag05


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Montag, 31.03.25 – Nationalpark Krka, Küstenstraße Teil 2, Sturmübernachtung in den kroatischen Bergen

Vom Übernachtungsplatz vor dem Krka-Nationalpark bis ins Hinterland von Dubci an der Küstenstraße nach Split - 160 km

Wetter: Morgens bewölkt, dann zunehmend sonniger, abends wieder bewölkt und immer stürmischer - 16 Grad

Die Nacht war wie erwartet total ruhig und ungestört, nur einen Hund hörten wir in der Ferne ab und zu leise bellen.

Nach dem Frühstück erkundeten wir kurz unseren Nachtplatz und die kleine Kapelle, die sich als Baustelle entpuppte.

Frohgemut fuhren wir zum Eingang 2 des Krka-Nationalparks bei Lozovac. Xenia hatte schon zuhause herausgefunden, dass bis heute der Wintertarif von 7 Euro Eintritt gilt, ab morgen kostet es 20 Euro und in den Sommermonaten sogar 40 Euro! Dafür haben die Sommerbesucher dann sicher mehr Hitze und Menschen um sich herum und weniger Wasser in den Wasserfällen.

Um 11:15 Uhr waren wir da. Der Park hat sich seit unserem letzten Besuch vor 40 Jahren doch sehr verändert. Es gab jetzt gut organisierte Parkplätze, die die vielen Autos und Busse von Besuchern aufnehmen können.

Die Wasserfälle sind immer noch dieselben, aber es wurden Bohlen durchs Gelände gelegt, auf denen die Besucher zu den schönsten Orten gehen können, und es wurde ein Shuttle-Dienst vom oberen Eingang 2 hinunter zur Krka und ein Boot, das vom Eingang 1 aus die Krka entlangfährt, eingerichtet. Das Boot fuhr heute noch nicht, aber den Shuttle haben wir gerne in Anspruch genommen und sind die 3 km in Serpentinen den Hang hinuntergefahren.

Zu Beginn kamen wir bei den Mühlen vorbei, die früher und heute mit Wasserkraft angetrieben werden. Es gab ein kleines, nettes Museum mit der originalen Ausrüstung.

Die Wasserfälle waren gigantisch und beeindruckend. Die Krka führte sehr viel Wasser, was auch daran zu bemerken war, dass einige Wege etwas unter Wasser standen und der Fluss teilweise kaum noch unter den Brücken hindurchpasste. Dafür war das Wasserfallerlebnis imposant! So viel Wasser, das sich da schäumend die Hänge hinunterstürzte! An einem schönen Rastplatz verzehrten wir die Vesperbrote, die wir mitgenommen hatten.

Bei der Wanderung durch die Wasserfälle wurden Erinnerungen an unseren letzten Besuch der Krka-Fälle geweckt. Wir fuhren damals mit dem Auto vom heutigen Eingang 1 bis zu den Wasserfällen und parkten dort, wo heute die Imbiss- und Souvenirbuden stehen. Mit dem Schlauchbot paddelten wir bis zu den Wasserfällen.

Der einzige Wermutstropfen war, dass Xenia (vielleicht verursacht durch den kräftigen Wind) einen heftigen Heuschnupfenanfall bekam. Das linke Auge ist stark angeschwollen, das rechte war auch, aber etwas weniger betroffen, und alles hat gejuckt. Da war es gut, dass wir die Runde fast beendet hatten und der Shuttle-Bus uns schnell wieder hoch zum Parkplatz und zur Berta brachte, wo Xenia sich mit Medizin versorgen konnte. Bei der Aktion, die Tabletten und Augentropfen zu holen, hat sich auch noch die Leiter aus der Verankerung gelöst, und Xenia ist abgestürzt. Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert, Udo konnte den Sturz etwas abfangen.

Wir ruhten uns etwas aus und machten danach Kaffee und eine Routenplanung für den nächsten Halt. Dieser soll bei der Windhöhle Špilja Vjetrenica in Bosnien-Herzegowina sein. Als Weg dorthin wählten wir wieder die Küstenstraße und um zu dieser zu gelangen, fuhren wir auf kleinen Sträßchen durch und über die Berge an die Küste. Kurz vor Split kamen wir heraus und fuhren dann immer am Meer entlang in Richtung Dubrovnic. Dieser Teil der Küstenstraße ist ziemlich bebaut und vom Charakter ganz anders als der Teil, den wir gestern gefahren sind. Das lag vielleicht auch etwas am Wetter, denn so schönen Sonnenschein hatten wir leider nicht mehr. Aber es hat zumindest nicht geregnet und dass es wieder ordentlich windete, hat uns im Auto nicht viel ausgemacht.

Als es 17:30 Uhr war beschlossen wir, uns nach einem Übernachtungsplatz umzuschauen und fanden auch einen im Hinterland von Dubci in den Bergen. Eigentlich ein super Platz mit gigantischer Aussicht. Das einzige Problem war der hier noch stärkere Wind, der sehr laut war und unsere Berta zum Schaukeln brachte. Doch da wir ziemlich sicher nichts Besseres mehr finden würden, bevor es dunkel wurde, blieben wir dort. Xenia kochte noch ein paar Spaghetti mit Pesto zum Abendessen und wir harrten der Dinge, die das Wetter noch so mit sich bringen würde. Als erstes war das ein grandioser Sonnenuntergang, als die Wolken etwas aufrissen und die Sonne die Berge zum Leuchten brachte.

Rundgang um die Wasserfälle auf Komoot


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