Berta-Griechenland25-Tag03


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Samstag, 29.03.25 - Grotta Gigante, Rijeka, Insel Krk

Von Gorizia bis zu einer Bucht bei Omisalj auf der Insel Krk - 152 km

Wetter: bewölkt 11 bis 16 Grad, am Abend aufkommender Wind

Unser Overnight-Parkplatz erwies sich als sehr praktisch: ruhig in der Nacht, erlaubt und mit Wasserversorgung.

Udo holte am Morgen 50 l Wasser in Eimern und mit der Gießkanne und leerte sie in den Wassertank. Danach zeigte die Anzeige wieder halb voll an.

Um 9:45 machten wir uns auf die Reise in Richtung Triest zur Grotta Gigante, wo wir eine Führung um 11 Uhr reserviert hatten. Wie sich herausstellte, war das sehr gut gewesen, denn ohne Reservierung bekam man nur Karten, wenn eine Führung nicht ausgebucht war – und die meisten waren das. Es waren schon einige Busse da, als wir ankamen, und es sollten noch weitere folgen.

So begannen wir kurz nach 11 Uhr zusammen mit einer Schulklasse und einigen anderen Touristen den Abstieg in die größte Höhle Europas. Besichtigt werden kann nur ein Saal, aber der hat es in sich: 167 m lang, 76 m breit, 113 m hoch und voller Tropfsteine. Man muss 500 Treppenstufen hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf steigen – eine gute Fitnessübung, die manchem Besucher Probleme bereitete! Wir bekamen es ganz gut hin. Die Höhle war schon sehr beeindruckend und der Besuch hat sich gelohnt!

Um 12:30 Uhr waren wir zurück an der Berta und beschlossen, erst einmal mittagzuessen. Es gab mit Ei angebratene Maultaschen vom Metzger Schmutz, dazu einen gemischten Salat. Der Höhlenparkplatz war für eine Mittagsrast gut geeignet.

Wir überlegten, wie wir die Reise fortsetzen wollten und entschieden uns gegen einen Besuch von Triest, obwohl wir an der Stadt direkt vorbeikamen. Dafür wollten wir eine Kaffeepause in Rijeka einlegen und danach entscheiden, wie weit wir noch fahren.

Um 14:30 Uhr ging es los. Wir hatten heute noch keinen Regen erlebt, obwohl für den ganzen Tag Regen angesagt war. Wir fuhren immer wieder über nasse Straßen, aber uns hat es nicht erwischt.

Zuerst ging es mal wieder Schlängeles-Straßen durch bergiges Land, bis wir dann – welch Freude! – vor Triest zum ersten Mal das Meer sahen. Wieder überquerten wir zwei Landesgrenzen: zuerst von Italien nach Slowenien, dann kurz vor Rijeka von Slowenien nach Kroatien.

In Rijeka konnten wir in der Nähe der Altstadt parken und machten uns auf den Weg zum Marktplatz. Dort hatten die Buden aber leider alle geschlossen und so gingen wir weiter zur Fußgängerzone. Wir hatten vor, einen schönen Kaffee zu trinken, fanden aber nichts Geeignetes. Zum draußen Sitzen war es einfach noch zu kalt und ein schönes Café fanden wir nicht. So kauften wir uns bei einem Bäcker ein paar süße Stückle, gingen zurück zur Berta und tranken dort unseren Cappuccino.

In Rijeka gibt es viele Häuser am Berg, viel Verkehr im Ort, hässliche Hochhäuser und einen großen Hafen.

Da wir beide müde waren, entschlossen wir uns, nicht mehr so weit zu fahren. Udo suchte einen Nachtplatz auf der Insel Krk aus, der in Park4night sehr vielversprechend klang und sich dann auch als sehr geeignet herausstellte. Über eine große Brücke fuhren wir vom Festland auf die Insel und stellten uns unten in eine Bucht mit Blick auf diese Brücke und Rijeka im Hintergrund. Wir machten einen kleinen Erkundungsspaziergang und zogen uns dann sehr zufrieden in die Berta zurück.

Es gab noch ein kleines Abendessen und anschließend ein paar PC-Arbeiten, dann ging auch dieser schöne Tag zu Ende.


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