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Di 11.02.2025 - Figurentheater, Stadtpark, Altstadt
Heute hatten wir Karten für eine Aufführung des Figurentheaters Chemnitz um 9:30 Uhr, daher mussten wir morgens rechtzeitig aufstehen und etwas früher frühstücken.
Von unserem Stellplatz bis zum Spinnbau in Altchemnitz, wo das Figurentheater untergebracht ist, sind es nur 1,1 km bzw. eine gute Viertelstunde zu Fuß. Wir starteten kurz vor 9 Uhr und kamen um 9:20 Uhr nach einem gemütlichen Fußmarsch am Ziel an.
Das Stück hieß “An der Arche um acht” und handelt von 3 Pinguinen, die Freunde sind, aber sich auch kräftig streiten können. Eine Taube kündigt zwei von ihnen die Sintflut an und überreicht ihnen Tickets für die Arche. Es sind aber nur zwei Tickets! Was sollte mit ihrem Freund passieren? Schnell sind sie sich einig, dass sie ihn an Bord schmuggeln müssen, und zwar in einem Koffer bzw. einer Kühltasche – was ihnen dann auch gelingt. Die Puppenspieler waren zugleich auch Schauspieler, verschiedene Effekte wurden über zwei Overheadprojektoren erzielt und es gab mehrere nette Gesangseinlagen. Es hat uns sehr gut gefallen, obwohl es ein “Familienstück” ist und zwei Schulklassen die Aufführung mit uns besuchten. Was uns sehr positiv auffiel war, dass die Schüler auf ihre Lehrer hörten und der Theaterbesuch sehr gesittet und geordnet über die Bühne ging. Das Stück dauerte eine knappe Stunde und wir hatten noch ein nettes Gespräch mit einem Ehepaar aus Sachsen, die auch nur noch für diese Vorstellung Karten bekommen hatten.
Kurz vor 11 Uhr waren wir wieder auf der Straße und da das Wetter okay war, beschlossen wir, noch eine Runde an der Chemnitz entlang und durch den Stadtpark zu gehen. Das waren nochmal gute 7 km, aber das Wetter wurde immer besser und als wir um 12:30 Uhr wieder an der Berta waren, schien die Sonne.
Zum Mittagessen machten wir uns Wildschweingulasch mit Knödel – das hatten wir am Vortag in Asch als Fertigessen bei einem Metzger mitgenommen. Es war ganz okay, aber nichts Besonderes.
Bevor es in die Innenstadt ging, wurde ein Mittagschläfle abgehalten, das etwas länger ausfiel als ursprünglich geplant.
Nach einem Kaffee kamen wir um 15 Uhr los und marschierten im Sonnenschein 1,5 km in die andere Richtung zum Marktplatz und der sich dort befindenden Touristen-Info. Wir ließen uns auf eine Liste für eine Stadtführung am Freitag setzen, früher gab es leider nichts. Ausgerüstet mit einem Plan, auf dem eine Runde mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und Erklärungen dazu standen, machten wir eine Erkundungsrunde durch die Altstadt: Marktplatz mit Doppelrathaus (Altes und Neues Rathaus zusammengebaut), vorbei an dem roten Turm und der Stadthalle, zum Karl-Marx-Monument und weiter zum Theaterplatz mit der Oper und der St. Petrikirche. Leider ließ uns jetzt die Sonne im Stich, dafür frischte ein eisiger Wind auf. Auf dem Rückweg machten wir eine Aufwärmpause im großen Einkaufzentrum “Galerie Roter Turm”, schauten uns die Kinoschaufenster an und kauften bei einem Bäcker ein paar Wecken fürs Abendessen.
Um 17:30 Uhr waren wir wieder an der Berta und gingen zum Duschen in die atr-Rehaklinik. In dieser Zeit heizten wir die Berta auf, sodass wir nach dem Duschen gemütlich und warm unser Abendvesper einnehmen und den Abend ausklingen lassen konnten.
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