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Mi 12.02.2025 - Burg Rabenstein, Wasserschloss Klaffenbach
Da das Wetter für den Vormittag und frühen Nachmittag noch gut angesagt war und danach Regen und Schnee kommen sollte, beschlossen wir, den Tag für Ausflüge in die Umgebung von Chemnitz zu nutzen.
Wir starteten um 9:45 Uhr zur 10 km entfernten Burg Rabenstein, der “kleinsten Burg Sachsens” und Geburtsort von Hans Carl von Carlowitz, der als Schöpfer des Begriffes “Nachhaltigkeit” gilt. Hans Carl von Carlowitz wurde als zweitältester Sohn (von insgesamt 16 Kindern) in die vierte Generation der auf Burg Rabenstein lebenden Carlowitzens geboren. Sein Vater war der kursächsische Oberforstmeister Georg Carl von Carlowitz. Hans Carl forderte eine “nachhaltende” Waldbewirtschaftung, was bedeutete, dass nur so viel Wald geschlagen werden sollte, wie wieder nachwächst.
Wir umrundeten die Burg, die leider geschlossen war, und machten noch einen Spaziergang durch den Rabensteiner Wald, vorbei an einem Campingplatz, einem Wildgehege und einem Badesee. Geparkt haben wir auf einem kostenlosen PKW-Parkplatz vor dem Schloss, nachdem wir vergeblich nach einem Wohnmobilparkplatz Ausschau gehalten hatten. Da aber außer uns nur noch 3 weitere Autos auf dem Parkplatz standen, gingen wir das Risiko ein.
Nach der kleinen Wanderung fuhren wir 20 Minuten weiter zum Wasserschloss Klaffenbach. Wir wussten, dass auch dieses Schloss geschlossen hatten, aber wollten uns die Anlage von außen anschauen und auch hier eine Runde zu Fuß gehen.
Um 12 Uhr kamen wir auf dem Parkplatz an, diesmal mit ausgewiesenen Wohnmobilplätzen. Tatsächlich meldete sich schon unsere Mägen und so machten wir erst einmal Mittagessen mit Maultaschen vom heimischen Metzger Schmutz.
Frisch gestärkt ging es zum Wasserschloss, durch den Schlosshof und einmal rundum am Wassergraben entlang. Nun erkundeten wir noch die Úmgebung – zuerst den Park mit Golfanlage und den umliegenden Wald mit kleinem See und Trimmdichpfad, dann ging es auf die andere Seite der Bahn und ins Ort hinein. Auf dem Weg kamen wir an einem Garten mit Miniaturlandschaft vorbei, der uns gut gefallen hat. Die Enkelin des Erbauers kehrte gerade nach Hause zurück und wir hatten ein nettes Gespräch mit ihr. Leider kann der Opa die Anlage nicht mehr pflegen und die Nachkommen haben keine Zeit und keine Kapazität mehr dafür. Eigentlich sehr schade ...
Wieder zurück an der Berta dauerte es keine 5 Minuten, dann begann es leicht zu regnen. Mal wieder hatten wir unverdientes Wanderwetterglück gehabt und genossen unseren Cappuccino mit Keksen und Karlsbader Oblaten in der Berta, bevor wir zurück in die Chemnitzer City fuhren. Auf unserem Stellplatz angekommen, war der Regen in Schnee übergegangen.
Nach einer Ruhepause machten wir uns um 18:30 Uhr nochmals auf den Weg in die Altstadt, um in der Galerie Roter Turm etwas zu Abend zu essen und ins Kino zu gehen. Wir hatten uns den Film “Better Man” mit Robby Williams ausgesucht.
Die Wahl fürs Abendessen fiel auf das Turm-Brauhaus. Es ist sehr gemütlich eingerichtet mit zwei großen kupfernen Braukesseln in der Mitte, wo man laut Beschreibung dem Braumeister auf sein Handwerk schauen kann. Dieser war aber nicht vor Ort, zumindest konnten wir keinen sehen. Aber wir bekamen einen Tisch, wurden sehr schnell bedient und aßen gutes Gulasch mit Serviettenknödeln – der Sauerbraten war leider schon aus.
Dann ging es hinauf ins Kino, und da wir auf dem Weg an einer Eisdiele vorbeikamen, konnten wir nicht widerstehen und gönnten uns noch einen Nachtisch.
Der Film war gut und interessant, nur warum Robby William sich in der Figur eines Affen darstellen lässt, hat sich uns jetzt nicht so ganz erschlossen ...
Um 23:30 Uhr waren wir wieder in der Berta und hatten wieder eine ruhige Nacht.
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