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Mo 10.02.2025 - Asch, Niederreuth, Chemnitz
Den neuen Tag begannen wir mit einem kleinen Rundgang um den See und lasen dabei auf einer Infotafel, dass wir uns im Fichtelgebirge befinden.
Anschließend fuhren wir ins 10 km entfernte Asch in der Tschechei. Kurz vor der Grenze erledigten wir noch ein paar Telefonate – der Empfang im Wald war doch recht schlecht gewesen.
Die Grenzanlage war sehr überschaubar. Die erste Aktion in der Grenzstadt Asch war Tanken – 15 Ct billiger als in Deutschland. Wir parkten die Berta und machten einen Spaziergang durch die Stadt. Unglaublich, in welchem Zustand hier die Häuser sind.
Wir kamen zufällig an der Touristeninfo vorbei und ließen uns von 2 netten Damen beraten, was wir in Asch anschauen konnten. So kamen wir anschließend zu einem Platz mit einer Statue von Goethe, der hier wohl öfter gewesen war, und unweit davon an einer Lutherstatue vorbei.
Auf dem Rückweg kehrten wir in einer Bäckerei ein und gönnten uns 2 Cappuccino und 3 süße Teile für 5,50 €. Auf Kopfsteinpflaster und kleinen Sträßchen ging es dann zu einer Sportanlage, von wo aus wir zum Hainbergturm (heute Bismarckturm) spazierten. Einen Schlüssel zur Turmbesteigung bekamen wir in einem Sportgeschäft am Sportplatz – Insidertipp von der Touristeninfo.
Weiter ging es nach Niederreuth, wo Mutti gelebt hatte. Ihr Elternhaus steht nicht mehr, aber vor dem Platz, wo es gestanden hatte, parkten wir die Berta und besuchten das “Säuerlingshäusel”, wo wir das Mineralwasser probierten – scheußlich aber wohl gesund, sehr eisenhaltig, leicht schweflig und leicht prickelnd. Udo hinterließ einen Zettel, dass er da war. Vielleicht findet ihn ja Hermann Heinrich, der Bruder von Erhard, der das Häuschen pflegt und instand hält.
Inzwischen war es nach 13 Uhr geworden und wir machten uns auf den Weg zurück nach Deutschland. Kurz vor der Grenze kehrten wir noch in einem Restaurant ein in der Hoffnung, ein günstiges spätes Mittagessen zu bekommen. Es war ganz gut, aber 40 Euro mussten wir auch berappen.
Um 17:30 Uhr kamen wir in Chemnitz an der atr-Rehaklinik in der Innenstadt an, wo wir einen Stellplatz reserviert hatten. Die Damen am Empfang hießen uns sehr freundlich willkommen, eröffneten uns aber, dass der Wasserhahn am Stellplatz wegen der frostigen Temperaturen noch abgestellt sei und wir von dort keine Wasser bekommen können. Wir überlegten, was wir tun, entschieden uns aber dann, den Platz trotzdem zu nehmen und mit unseren Wassereimern etwas Wasser in die Tanks zu füllen. Das Wasser durften wir aus dem Haus nehmen und dort auch die Duschen und WCs zu den Öffnungszeiten benutzen. Die Lage des Platzes ist genial – total zentral und trotzdem ruhig und im Grünen.
Den Rest des Tages und Abends verbrachten wir in der Berta mit Ausruhen, Lesen und Habeck- und Weidel-Interview anschauen.
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