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Donnerstag, 27.06.2024 – Wandern und Baden in Tyresta
Nach einer ruhigen Nacht auf unserem Waldparkplatz freuten wir uns am Morgen über die Sonne, die aus einem blauen Himmel schien. So sollte es auch den ganzen Tag bleiben.
Heute wollten wir den Nationalpark zu Fuß erkunden und Udo hatte die Idee, Badesachen mitzunehmen – schließlich war es warm und unser Weg führte an verschiedenen Seen vorbei.
Nach letzten Wegplanungen, dem Schmieren von Vesperbroten und Einzuckern von ein paar Erdbeeren, die wir am Vortag gekauft hatten, gingen wir um 10 Uhr gut ausgerüstet mit genügend Wasser, Proviant und Badesachen los. Die Tour startete direkt an unserem Parkplatz, sehr praktisch!
Tyresta ist ähnlich wie Tiveden ein Urwald mit Wurzel- und Steinewegen, wobei es in Tiveden größere Felsen und Steine gibt. Dafür hat Tyresta mehr Seen, Moorgebiete und auch einige Strecken auf Bohlenwegen. Wir hatten uns vorsorglich mit Sonnen- und Mückencreme eingecremt, haben dann aber keine Mücken gesehen. Dafür 2 Schlangen – eine größere und eine kleine – und ziemlich viele Ameisen.
Unsere geplante Wegstrecke betrug knapp 12 km, was bei der Bodenbeschaffenheit schon eine gute Strecke ist. Udo hatte zwei Touren des Nationalparks kombiniert, so dass wir zwei größere Seen umrundeten und an weiteren kleinen Seen vorbeikamen. Den ersten Teil der Runde hatte er etwas anders gelegt als die vom Park vorgeschlagene Route. So umgingen wir ein Stück ziemlich ätzende Schotterstraße, auf der wir dann nur wenige hundert Meter zurücklegen mussten, und gingen dafür einen kleinen Pfad durch den Wald und an einem Hochmoor vorbei durch den Heidelbeerwald – so wie wir es lieben.
Nach einer guten Stunde Fußmarsch und ungefähr der Hälfte der Strecke machten wir Mittagspause an einem schönen Platz am zweiten See. Wir sahen in den Nachbarbuchten zwei weitere Paare, die Rast machten. Das waren die ersten Menschen, denen wir aus der Ferne begegneten.
Die Steine am Ufer gingen bis in den See und Xenia beschloss, das zum Baden zu nutzen. Bei 26 Grad war das Wasser eine angenehme Erfrischung und es war auch gar nicht kalt. Udo meinte, das liege am dunklen moorigen Untergrund. Er sprang dann auch noch ins Wasser und genoss die Abkühlung.
Weiter ging es auf der anderen Seite der Seen zurück - jetzt häufiger auf Bohlenwegen, aber auch über Steinkuppen und auf Wurzelpfaden am Ufer entlang und durch den Bannwald.
Nach einer Stunde Fußmarsch machten wir eine weitere Badepause am nächsten See, an dem wir angekommen waren. Diesmal waren wir ganz allein und hatten den ganzen See für uns – herrlich!
Die letzten Stunde war landschaftlich sehr schön, aber wir waren nun doch schon müde und froh, als wir um 15:30 Uhr wieder an der Berta ankamen und sie wohlbehalten vorfanden.
Tisch und Stühle wurden aufgestellt, ein bisschen ausgeruht und dann gab es einen schönen kalten Kaffee mit den eingezuckerten Erdbeeren und Sahne. Anschließend wurde das Wasser geheizt und für eine Dusche genutzt.
Um 17:45 Uhr fuhren wir weiter, an Stockholm vorbei über die E4 nach Süden bis Oxelösund. Die Heimreise hatte begonnen!
Wir hatten uns auf der Halbinsel einen Parkplatz direkt am Wasser zum Übernachten ausgesucht und hatten Glück, einen der letzten Plätze zu bekommen. Es war zwar kein ausgewiesener Wohnmobilplatz mehr, aber einer in dieser Reihe, in den wir mit unserer kurzen Berta problemlos hineinpassten.
Zum Abendessen gab es mariniertes Hähnchen mit Salat und Brot, um 21:45 Uhr noch einen kleinen Erkundungsrundgang am Meer und dann freuten wir uns nach einem wunderschönen und gelungenen Urlaubssommertag auf unsere Betten.
In der Nähe unseres Standplatzes war auch der Badeplatz der Gemeinde. Die Kinder blieben bis nach 10 Uhr und hatten einen riesen Spaß in der Abendsonne.
Komoot-Tour:
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