< Di 18.06.2024 - Tiveden Vitsand – Örebro | zurück | Do 20.06.2024 - Radrunde Insel Björnö, Enköping, Fahrt nach Råby >
Mittwoch, 19.06.2024 – Västerås: Freilichtmuseum Vallby, Einkaufzentrum Eriksborg, Insel Björnö
Unser Standplatz heute Nacht, direkt am Wasser ;-)
Um 10:00 Uhr starteten wir in Richtung Västerås. Dort wollten wir das Freilichtmuseum Vallby besuchen. Die Fahrt ging fast immer über die Autobahn und so nutzten wir einen Autobahnparkplatz, um dort unseren Müll zu entsorgen. Die Autobahnparkplätze haben große Restmüllcontainer, die fast immer leer und somit eine gute Adresse dafür sind.
Um 11:30 Uhr kamen wir am Ziel an und bekamen problemlos einen Parkplatz vor dem Museumseingang.
Das Museum ist kostenlos und wirklich einen Besuch wert. Als es 1921 gegründet wurde, hatte man vor, ein "Västmanland in Miniatur" aufzubauen. An den Gebäuden sind Schilder angebracht, die erzählen, woher das Gebäude kommt, wozu es verwendet wurde und manchmal auch, wann es ursprünglich gebaut wurde. Viele Türen stehen offen, so dass man in die Gebäude hineingehen und das Inventar besichtigen kann. In ein paar von ihnen, zum Beispiel im Herrenhaus oder in der Schule, erwarten einen Studenten in alten Kleidern, die hier ein bisschen dazuverdienen und den Besuchern erklären, wer hier wie, unter welchen Umständen und mit welchen Hilfsmitteln gelebt hat. Rund um die Häuser und Höfe liegen Felder, Wiesen und Gärten mit älteren Zier- und Nutzpflanzen, Obstbäumen und Feldfrüchten. Auf den Koppeln rund um das Museum gibt es allerhand Tiere, Hühner dürfen frei herumlaufen und ihre Eier selbst ausbrüten.
Zuerst besuchten wir das Kaffeehaus am Hauptplatz und gönnten uns dort einen Mittagstisch. Udo aß Hähnchen mit Kartoffeln, Xenia Lasagne mit Feta und Spinat. Als Vorspeise gab es eine gute Tomatencremesuppe, zum Dessert ein Ministück Kuchen mit Kaffee, so viel man wollte. Auch ein Wasserspender stand zur freien Verfügung. Das Dessert erweiterten wir noch mit Rhabarberpie, Marzipantörtchen und Punschrolle (“Staubsauger”).
Weiter ging es durch verschiedene Gebäude. Im Herrenhaus bekamen wir eine Spezialführung von einer Studentin, leider nur auf Englisch aber gut verständlich. Verschiedene weitere Häuser schlossen sich an, wir besichtigten verschiedene Läden, Wohnhäuser, Handwerkerhäuser, Ställe und Scheunen, außerdem eine Schule und ein Missionshaus.
In der Küche des Herrenhauses
In einem Bauernhaus
Die Dorfschule, in die alle Kinder der weiteren Umgebung gingen. Die Lehrerin durfte nicht heiraten und lebte dort meist sehr einsam in mitten von weit entfernten Bauernhöfen.
und zum Schluss gab es noch einen .Schnullerbaum. Die Kids dürfen sich was wünschen
Zweimal hat es kurz geregnet. Einmal waren wir beim Essen im Kaffeehaus, das zweite Mal gab es nur einen kurzen Schauer, der nicht lohnte, die Regenjacken anzuziehen. Sonst schien die Sonne.
Um 14:30 Uhr hatten wir alles gesehen und gingen zurück zur Berta. Wir entschieden uns für eine Stunde Pause mit Mittagschlaf, in der es heftig regnete.
Nach einem Kaffee fuhren wir zum nahegelegenen Einkaufszentrum Eriksborg, wo wir in einem Bauhaus ein Öl für unsere quietschende Badezimmertüre besorgen wollten. Leider hatte das Bauhaus das nicht, nur im Onlineshop, verwies uns aber auf Biltema in der Nachbarschaft. Dieser Laden hat einfach alles. Dort hätten wir sogar unsere Wohnmobilbatterie bekommen. Wir streiften durch das Geschäft und fanden auch ein Waffenöl, das Udo zusagte und uns einen guten Dienst erwies. Seitdem quietscht die Badzimmertüre nicht mehr. Außerdem kaufte Udo noch neue Scheibenwischer für die Berta und montierte diese auch gleich auf dem Parkplatz. Zuvor gönnten wir uns aber noch im Bistro des Ladens ein Vanille-Softeis und ein Stück Daim-Kuchen. Auch die schönen Toiletten, die in Schweden bisher immer 1a sauber waren, konnten wir gut gebrauchen.
Jetzt ging es in Richtung Nachtplatz, den Xenia auf der kleinen Insel Björnö im See Mälaren wenige Kilometer südlich von Västerås ausgesucht hatte. Auf dem Weg dorthin tankten wir noch Sprit für die Berta und wollten auch auf einem Wohnmobilplatz unser Frischwasser auffüllen, aber leider gab es dort keines. So fuhren wir halt ohne neues Wasser weiter, was aber nicht schlimm war, da wir noch genügend Wasser für einen weiteren Tag hatten und heute nicht duschen mussten.
Auf der Insel angekommen fanden wir einen schönen Parkplatz in Seenähe mit einem schönen Strand und einem Waschhaus. Wir machten noch einen Abendspaziergang am See und genossen die Wärme der inzwischen tiefstehenden Sonne.
Zum Tagesabschluss gab es die restlichen Köttbullar und Hähnchenmedaillons vom Vortag, dann ging wieder ein schöner Ferientag zu Ende.
< Di 18.06.2024 - Tiveden Vitsand – Örebro | zurück | Do 20.06.2024 - Radrunde Insel Björnö, Enköping, Fahrt nach Råby >












