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Freitag 14.06.2024 - Wanderung im Ekopark Omberg mit Klosterruine – Gränna
Der neue Tag begann mit Sonnenschein und einer vollen Wohnmobilbatterie! Wie schön war das!
Bevor wir weiterfuhren, erkundeten wir noch die Umgebung unseres Übernachtungsplatzes. Das kleine Radiomuseum hatte leider noch geschlossen und öffnete erst um 12 Uhr. Der Parkplatz, auf dem wir die Nacht verbracht hatten, gehört zu einem Golfdisk-Park, wo es einen Parkour zum Diskus-Scheiben-Werfen gibt. Wir konnten uns kaum vorstellen, dass man mit so einer Scheibe ein Ziel in teilweise mehr als fünfzig Metern Entfernung treffen kann, aber anscheinend ist das möglich.
Xenia hatte am Abend zuvor eine Wanderung in der Nähe von Hästholmen herausgesucht, die recht vielversprechend aussah. In Hästholmen selbst soll es laut Reiseführer das beste Eis Schwedens geben. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen!
Wie sich dann herausstellte, führte die Wanderung durch den Eko-Park Omberg, auch ein sehr schönes Fleckchen Erde mit einer Steilküste zum See, einem alten Birkenwald mit riesigen Bäumen und einem Mischwald, in dem auch Kirschbäume wachsen.
Die Fahrt zum Eko-Park war nicht sehr ermutigend, da sich der Himmel inzwischen komplett zugezogen hatte und wir sogar zweimal durch einen leichten Schauer fuhren. Würden wir die Wanderung überhaupt durchführen können?
Wir konnten! Als wir am Startparkplatz ankamen, war es immer noch bewölkt aber trocken. Die schwarzen Regenwolken hatten sich verzogen.
Auf dem Parkplatz gab es eine Toilette, die wieder einmal sehr sauber war.
Wir packten unsere Rucksäcke und stiegen zuerst auf einen kleinen Berg mit einer schönen Aussicht. Schon nach wenigen Minuten kam die Sonne heraus und das sollte den ganzen Tag über so bleiben.
Nach dem Aussichtspunkt ging es wieder den Berg hinunter und weiter in ein Moorgebiet, das wir auf einem Bohlenweg durchquerten.
Unterwegs sahen wir ein Zelt auf einem Outdoor-Zeltplatz. Da werden in nächster Zeit wohl noch weitere dazukommen.
Zurück im Wald führte uns der Weg ans Ufer des Vättern, das hier felsig und steil abfallend ist.
Auf einem kleinen Wurzelweg ging es zurück zur Berta durch einen Buchenwald mit riesigen Bäumen.
Da die Wege doch recht anspruchsvoll zum Gehen waren und wir fast alle Tafeln auf dem Weg gelesen hatten, brauchten wir für die gut 7 km fast drei Stunden und waren um 14:15 Uhr zurück. Jetzt gab es ein Vesper mit Salat.
Nur einen Kilometer von unserem Parkplatz entfernt befindet sich die Ruine des Alvastra Klosters. Da wir ganz in der Nähe waren, machten wir noch einen Abstecher dorthin und durchstreiften die alten Mauern. Fasziniert hat uns der pikobello gemähte Rasen auf dem Gelände. Wer sich wohl diese Mühe gemacht und um die vielen Ecken und Kanten gemäht hat?
Unser nächstes Ziel war die vielgepriesene Eisdiele in Hästholmen und die Enttäuschung war groß, dass diese geschlossen hatte.
So fuhren wir weiter zur “Zuckerstadt” Gränna, laut Führer einem Highlight am Vättern. Wir fanden einen Parkplatz am Rande der Innenstadt und besuchten zuerst ein altes Museumshaus von Gränna.
Dann schlenderten wir durch die Hauptstraße mit ihren vielen Süßigkeiten-Läden. In Gränna werden Zuckerstangen, Zuckerlutscher und Bonbons hergestellt. In einem Laden konnte man dem Zuckerbäcker bei der Arbeit zusehen. Dort haben wir uns zwei Stangen zum Versuchen gekauft. Sie schmeckten nicht schlecht, nur sehr süß ...
Nach einer kleinen Runde durch den Ort waren wir wieder am Auto angekommen und beschlossen, heute nicht mehr weiterzufahren. Es war inzwischen 17:45 Uhr geworden und wir fuhren einen Waldparkplatz oberhalb von Gränna in Grännaberget an. Dort standen schon einige Autos und Wohnmobile und wir hatten Glück, dass gerade ein Auto wegfuhr und wir dessen Parkplatz haben konnten.
Wir ruhten uns eine Stunde aus, dann gab es Abendessen: Grillkäse mit Paprika und Zwiebeln.
Zum Tagesabschluss machten wir um 20:30 Uhr einen Abendspaziergang mit Blick auf den See, den Hafen und die Stadt. Die langen Tage haben schon ihren Reiz.
Am ersten Aussichtspunkt gab es Häuser aus dem 18. Jahrhundert und einen Aussichtsturm, der die Sicht auf die Stadt nochmals verbesserte.
Als wir vom Spaziergang zurück kamen, waren außer der Berta nur noch zwei weitere Wohnmobile da. Mit diesen verbrachten wir die Nacht.
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