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Di 04.06.2024 - Kiel und Überfahrt Göteborg
Heute war “Versorgungsvormittag”. Wir deckten uns ein mit Frischwasser am Übernachtungsplatz, wo uns ein sehr netter Betreiber des Sportheimes seinen Außenwasserhahn zur Verfügung stellte. Anschließend kauften wir bei Aldi Getränke, Salat und Milchprodukte, besorgten eine neue Gasflasche, da eine unserer beiden fast leer war, WC-Chemie und tankten die Berta voll.
So gut bestückt und ausgerüstet fuhren wir an den Hafen ans Stena-Line-Terminal. Dort kamen wir um 13 Uhr an und bekamen die Auskunft, dass wir die Berta schon in eine der Wartespuren der Fähre stellen dürfen und um 17 Uhr wieder zum Boarding da sein müssen. Dort standen schon ein paar Autos und LKWs, zu denen wir uns gesellten und dann zu einer Runde in die Altstadt, die sich nur wenige hundert Meter vom Hafen entfernt befindet, aufmachten. Wir besuchten die St. Nikolai-Kirche, bummelten durch die Fußgängerzone und gönnten uns sehr gute Fischbrötchen.
Am Vormittag hatte es noch hin und wieder leicht geregnet, aber jetzt war es trocken und ab und zu schaffte es sogar die Sonne, durch eine Wolkenlücke zu scheinen.
Zurück in der Berta machte Udo ein Schläfle, Xenia verzichtete darauf, um möglichst auf der Fähre schlafen zu können. Die Übernachtungssachen wurden gepackt, Vesperbrote für die Kabine geschmiert und dann gab es einen Kaffee mit Köstlichkeiten eines Trappenkamper Bäckers.
Udo brach noch einmal auf, um ein paar Flaschen Wein als Gastgeschenke für Schweden zu kaufen. Dann hieß es noch 45 Minuten warten.
Kurz nach 17 Uhr durften wir in die Fähre einfahren, nur hinter einem Reisebus ganz vorne, und bezogen unsere Kabine. Gebucht hatte Xenia eine kleine Außenkabine auf Deck 10 (von insgesamt 11 Decks), bekommen haben wir eine recht geräumige Kabine mit insgesamt 5 Betten. So musste keiner oben schlafen, wir hatten genügend Platz und ein recht geräumiges Badezimmer mit schöner Dusche.
An Bord war alles schon schwedisch und die Vorfreude auf die kommenden schwedischen Erlebnisse stieg.
Abfahrt war pünktlich um 18:45 Uhr, Xenia nahm um 18 Uhr ein Vomex ein – mit durchschlagendem Erfolg. Bis 19:30 Uhr saßen wir noch in einem Aufenthaltsraum und aßen ein Vesper, dann war Xenia so müde, dass sie es gerade noch in die Kabine schaffte und bis auf einen Klogang irgendwann in der Nacht 12 Stunden durchschlief.
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