Berta-Schweden24-Tag02


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Mo 03.06.2024 - Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel, Besuch bei Leichts, Weiterfahrt bis Trappenkamp

Es war den ganzen Tag bewölkt, aber trocken.

Am Morgen ließen wir uns Zeit und schauten uns etwas um, auf welchem netten Übernachtungsplatz wir gelandet waren. Maibaum, Wetterorakel und Mühlrad, alles war vorhanden und liebevoll hergerichtet. Am meisten freut einen Wohnmobilisten, wenn er eine sauberes öffentliche Toilette vorfindet, was hier der Fall war.

Um 9:30 Uhr fuhren wir los nach Kassel. Dort wollten wir vor dem Besuch bei Leichts noch eine Wanderung durch den Felsenpark und hinauf zur Herkules-Statue machen. Dafür hatten wir uns einen Wanderparkplatz als Startpunkt ausgesucht.

Um 11:45 Uhr waren wir dort, um 12 Uhr starteten wir die schöne Tour auf Wanderwegen, zuerst den Berg hinauf zum kleinen Aschsee.

Dann ging es wieder hinunter zur romantisch aussehenden Löwenburg.

Weiter führte uns der Weg zum Bergpark Wilhelmshöhe, wo wir zum Herkules hinaufstiegen. Das war ganz schön steil und anstrengend, teils durch den Wald, teils über Treppenstufen. Vorbei kamen wir an der Teufelsbrücke und verschiedenen Brunnen.

Oben angekommen, waren wir nicht die Einzigen, die die Aussicht auf Kassel genossen. Den Rückweg planten wir über den Steinhöfer Wasserfall, von dort aus wieder zur Löwenburg und dann denselben Weg über den Bergrücken zurück, den wir schon gekommen waren. Es waren doch einige Höhenmeter, die uns ordentlich zum Schwitzen brachten.

Um 14:45 Uhr waren wir wieder an der Berta und nahmen noch eine Dusche, bevor wir zu Leichts fuhren. Auf dem Weg dorthin suchten wir noch einen Blumenladen, um einen Strauß mitbringen zu können.

Um 16:15 Uhr kamen wir im Graßweg 8 an. Horst und Ursel freuten sich sehr, uns wiederzusehen und servierten uns Kaffee und Kuchen.

Ursel ging es nicht gut, sie war sehr abgemagert und nach einigen Stürzen und Brüchen sehr schwach. Auch Horst hatte Probleme beim Gehen – das Alter hat den beiden doch ziemlich zugesetzt. Horst zeigte uns seinen großen Garten – ein tolles Anwesen mitten in Kassel! – und wollte gerne noch die Berta besichtigen, für die wir ganz in der Nähe einen Parkplatz gefunden hatten.

Wir verabschiedeten uns von Ursel, gingen mit Horst zur Berta und starteten um 18:45 Uhr in Richtung Kiel. Xenia schmierte während der Fahrt noch ein Vesperbrot, mehr brauchten wir nicht mehr.

Um 23:30 Uhr kamen wir nach langer aber staufreier Fahrt an unserem Übernachtungsplatz an: Trappenkamp, 35 km vor Kiel. Dort gibt es bei einem Sportheim einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz ganz in Autobahnnähe, sogar mit Strom um eine geringe Gebühr. Dort verbrachten wir eine ruhige und gute Nacht.

Hier die Komoot-Tour Kassler Wilhelmshöhe.


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