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Donnerstag, 22.02.2024 – Köln: Stadtführung und Millionenshow
In der Nacht regnete es lang und ausgiebig, aber am Morgen war es wieder trocken.
Um 9:30 Uhr starteten wir nach Hürth, einer Stadt südlich von Köln. Dort befinden sich die EMG Germany Studios, wo wir für den Abend Karten für eine Fernsehaufzeichnung der Millionenshow mit Armin Assinger hatten.
Wir stellten die Berta auf einen großen P+R-Parkplatz in Hürth an der Bahnlinie U18 und fuhren mit der Bahn in 25 Minuten nach Köln zum Hauptbahnhof. Um 11 Uhr kamen wir dort an und hatten jetzt noch eine Stunde Zeit, bis unsere Free-Walk-Tour am Eigeltinger Tor begann. So bummelten wir dorthin und verbrachten noch eine halbe Stunde in einem Café.
Wir waren heute die einzigen Touristen für die deutsche Tour und hatten den Führer Marcel ganz für uns. Er war ein netter junger Mann, hatte Fahrzeugbau studiert, wollte eigentlich Feuerwehrmann werden, aber durfte das nicht wegen einer Rotschwäche seiner Augen. Gerade ist er dabei, sich neu zu orientieren und seine Leidenschaften sind Geschichte und seine Stadt Köln. Er erzählte uns viel – u.a. von der Heiligen Ursula, der Schutzpatronin der Stadt, und den Heiligen drei Königen, deren Reliquien im Kölner Dom liegen sollen und für die der Dom gebaut wurde. Als bestes Kölsch der Stadt wurde uns das Schreckenskammer-Kölsch empfohlen, wir machten die Bekanntschaft mit Tünnes und Schäl und natürlich auch mit dem Kölner Karneval. Köln hat ein wunderschönes altes Rathaus mit Figuren aus der Kölner Stadtgeschichte und einem Glockenspiel, das leider durch einen hässlichen Neubau davor verschandelt wird.
Die Tour dauerte 2,5 Stunden und war gerade am Ende, als es zu regnen anfing. Wir bedankten uns herzlich bei Marcel und machten uns auf den Rückweg zum Bahnhof. Es war uns doch inzwischen recht kalt geworden, daher war ein Zwischenstopp in einem Kebab-Grill sehr willkommen. Jetzt frischte auch der Wind auf und zusammen mit dem Regen war das eine ziemlich unangenehme Mischung. Wir statteten noch dem Kölner Dom einen kurzen Besuch ab, dann fuhren wir mit der U-Bahn wieder zurück nach Hürth, wo wir um 17 Uhr an der Berta ankamen.
Jetzt gönnten wir uns eine Stunde Pause mit lesen und schlafen, dann fuhren wir 5 Minuten zu den Fernsehstudios und fanden direkt um die Ecke einen Parkplatz, auf dem wir auch über Nacht stehen bleiben konnten. Es gab noch ein kleines Vesper mit Salat, bevor wir uns auf den Weg zur Millionenshow machten, wo wir pünktlich um 19:15 Uhr ankamen. Da der Regen wieder aufgehört hatte, konnten wir ohne Schirme gehen.
Wir bekamen ein Freigetränk und mussten unsere Daten und eine Einverständniserklärung abgeben, dass wir gefilmt werden durften.
Das Studio hatten wir uns beide viel größer vorgestellt. Es ist dasselbe, in dem auch „Wer wird Millionär“ gedreht wird, nur heute eben in der österreichischen Version „Die Millionenshow“. Wir hatten gute Plätze in der zweiten Reihe bekommen und hatten Spaß und gute Unterhaltung. Zweimal musste die Show unterbrochen und der Dreh neu gestartet werden: einmal, weil eine Lichteinspielung nicht richtig geklappt hatte, und ein zweites Mal, weil das Publikum dem Kandidaten geholfen und ihn mit ihrer Reaktion vor einer falschen Antwort bewahrt hatte. Um 21:40 Uhr war die Show zu Ende und wir gingen zurück zur Berta. Der Wind hatte inzwischen deutlich zugenommen, was wir auch in der Berta spürten. Ansonsten war alles ruhig.
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