Berta-Griechenland25-Tag64


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Donnerstag, 29.05.2025 – Rastoke, Heimreise bis Anger

Von Slunj bis Anger – 507 km

Wetter: In Kroatien und Slowenien heiter bis wolkig, in Österreich bewölkt und Regen. 24 bis 29, dann 11 bis 14 Grad

Die Nacht war schon ziemlich übel durch die laute Straße, lärmende Menschen und ein- und ausparkende Autos. Wir schafften es trotzdem irgendwie zu schlafen, Xenia allerdings nur mit Ohropax.

Am Morgen mussten wir feststellen, dass wir ganz zugeparkt waren. Im vorderen Teil des Platzes war ein Blumenmarkt aufgebaut, so fehlten die Parkplätze in diesem Bereich und es kamen Kunden, die einkaufen wollten und sich sogar zwischen die Reihen stellten.

Nachdem wir die Nacht durchgestanden hatten, wollten wir nun auch die Vorteile des Platzes nutzen und zu Fuß in den historischen Stadtteil Rastoke gehen, wo es mehrere Wasserfälle und alte Wassermühlen gibt.

Wir waren gerade 5 Minuten unterwegs, da erreichte uns ein Anruf von Marina mit der Nachricht, dass es Mama schlecht geht. Marina kümmerte sich um sie, aber wusste nicht, ob Mama nicht in eine Notaufnahme gebracht werden muss. Es war nämlich Feiertag (Christi Himmelfahrt) in Deutschland und daher kein Arzt vor Ort erreichbar.

So beschlossen wir, Rastoke noch anzuschauen und dann zügig nach Hause zu fahren. Auf dem Heimweg waren wir ja sowieso schon. Das Wetter spielte entgegen der Vorhersage noch einmal mit und wir konnten Rastoke im Sonnenschein bewundern. Die alten Häuser und Mühlen, von denen die meisten jetzt Restaurants sind, und die Wasserfälle davor und dahinter ergeben ein schönes und beeindruckendes Bild.

Auf dem Rückweg zur Berta kauften wir noch ein paar Getränke und dann ging es los in Richtung Heimat. Für Slowenien brauchten wir eine Vignette, deren Kauf noch für etwas Aufregung sorgte. Xenia machte das während der Fahrt, was auch ganz gut ging – nur der Internetempfang war erbärmlich schlecht und so langsam, dass immer wieder Fehlermeldungen kamen. Eine solche kam dann auch, als eigentlich alles erledigt und die Vignette bestellt und per Paypal bezahlt war. Da wir auch nach einigem Warten keine Mail mit einer Bestätigung bekamen, waren wir ein bisschen in Sorge, ob alles in Ordnung ist. Im Paypalkonto konnten wir sehen, dass der Betrag abgebucht wird, aber ob das genügt? Als in Slowenien immer noch nichts vom ADAC da war, über den Xenia die Vignette gekauft hatte, bekamen wir doch etwas kalte Füße. Zum Glück fand Xenia eine Möglichkeit heraus, wie man nachschauen kann, welche Mautprodukte gerade aktiv sind. Das machten wir und alles war in Ordnung! Da waren wir schon sehr froh, denn wir waren inzwischen schon ein gutes Stück in Slowenien und wollten keine Strafe riskieren.

Um Ljubliana mussten wir durch einen größeren Stau, der uns 45 Minuten gekostet hat. Wir nutzten die Vorteile des Wohnmobils und machten uns einen Frappé und Marmeladebrote, die wir während dem Staufahren verzehrten. Ansonsten verlief die Fahrt mit allen Grenzübergängen problemlos.

Nach dem Karawankentunnel waren wir In Österreich angekommen und machten auf dem ersten Rastplatz eine längere Pause. Udo legte sich ein paar Minuten in sein Bett, Xenia kehrte den Innenraum, dann gab es einen zweiten Frappé mit ein paar Keksen und zum Abschluss wurde noch das Campingklo geleert.

Nun konnte es weitergehen. Nachdem wir im Stau um Ljubliana noch 29 Grad bei Sonnenschein gehabt hatten, fing es jetzt zu regnen an und die Temperatur lag nur noch bei 11 bis 14 Grad. Auf den Bergen vor uns war deutlich der Schnee zu erkennen.

In Hallein fuhren wir kurz von der Autobahn ab und tankten, dann ging es noch 20 Minuten weiter über die Grenze nach Deutschland und auf den Parkplatz in Anger, von dem aus wir vor genau 9 Wochen unsere Reise gestartet hatten. Wie gut, heil und gesund wieder hier angekommen zu sein!

Es war schon 20:45 Uhr. Wir machten uns noch ein Abendessen mit überbackenen Laugenwecken, telefonierten mit Mama, der es zum Glück schon besser ging, und beendeten den Tag etwas wehmütig, aber auch dankbar für die wunderschöne Reise, die wir hatten haben dürfen.


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