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Montag, 14.04.2025 – Athen: Museen und Big Bus Fahrt nach Piräus
Keine Autofahrt, dafür Big Bus, Metro und einiges zu Fuß
Wetter: sonnig, bis 20 Grad
Wir starteten um 9:30 Uhr in die Stadt. Heute war Museumstag.
Als Erstes besuchten wir das Kotsanas-Museum, ein Museum für antike Technologien und antike Musikinstrumente, das in einem sehr schönen neoklassizistischen Gebäude untergebracht ist. Es werden dort kuriose und nützliche Erfindungen der alten Griechen ausgestellt und von sehr netten Mitarbeitern erklärt und zum Teil auch vorgeführt. Manches darf man auch selbst ausprobieren oder spielen.
In der Musikabteilung gibt es die erste bekannte Notenschrift zu bewundern. Außerdem sind hier verschiedene urige Instrumente ausgestellt. So sieht man zum Beispiel die Laute des Apollo neben verschiedenen anderen Saiteninstrumenten, außerdem Flöten und Orgeln, die zum Teil mit mechanischen Vorrichtungen betrieben wurden.
Xenia mit Homers Laute
Es gab auch allerhand Spielzeug, Udo konnte sogar in einem Flugsimulator als Vogel über Athen fliegen.
In der Technikabteilung sahen wir manche Kuriosität, zum Beispiel einen Servierroboter, der Wasser und Wein mischt und serviert, eine Alarmanlage, einen Wecker und Türen, die sich für den Besucher wie von Geisterhand öffneten oder schlossen und als “Wunder” im Tempel eingesetzt wurden. Das Ganze hatte aber mit Göttern nichts zu tun, es war reine Physik (Schwerkraft, Luftdruck, Hydraulik).
Automatisch öffnende Tempeltür und altertümliche Türklingel
Es ist ein sehr interessantes, abwechlungsreiches und lehrreiches Museum, das uns sehr gut gefallen hat.
Anschließend suchten und fanden wir eine Kleinigkeit zum Mittagessen in einem Straßencafé einer Bäckerei, bevor wir zu einer Station des Big Bus gingen, von der alle drei Linien abfahren. Ein bisschen Ausruhen und Umhergefahrenwerden im Bus kam uns jetzt gerade recht.
Die Athen-Tour hatten wir ja schon gemacht, blieben noch die Piräus- oder die Strandfahrt. Gerade als wir ankamen, kam auch der Bus für die Piräus-Tour und wir konnten einen Platz ganz vorne auf dem Oberdeck ergattern. So fuhren wir mit bester Aussicht eine gute Stunde lang Bus: zuerst durch die Stadt zum Hafen, dort eine Runde und wieder zurück. Wieder gab es griechische Musik und ein paar Erklärungen zu Athen und Piräus über die Ohrhörer des Busses.
Am Syntagma-Platz stiegen wir aus und machten uns auf den Weg zum zweiten Museum, dem Museum der Illusionen. Dazu mussten wir ein gutes Stück durch die Stadt gehen, vorbei am Hadrianstor und entlang der Römischen Agora. Auf dem Weg gönnten wir uns noch einen frischen Baumkuchen mit Zucker und Zimt.
Das Museum der Illusionen ist ganz nett, vor allem für Kinder ist es toll. Es wird hier viel mit Spiegeln und optischen Täuschungen gearbeitet. Manche Effekte sieht man erst richtig, wenn man von einem bestimmten auf dem Boden markierten Punkt aus ein Foto macht. Dabei sind einem freundliche Mitarbeiter behilflich.
Nun waren wir schon ein bisschen müde, entschlossen uns aber trotzdem, noch ein weiteres Museum ins Tagesprogramm aufzunehmen, das im City-Pass enthalten ist: das Herakleidon Museum. Beschrieben wird es als “interaktives Museum, das Schnittmengen zwischen Kunst, Wissenschaft und Mathematik untersucht.” Wir sahen hier einiges noch einmal, was wir schon im Kotsanas Museum an technischen Kuriositäten gesehen hatten. Außerdem wurde erklärt, wie Schiffe bei Korinth über Land gezogen wurden, als es den Kanal noch nicht gab, oder wie Wasserkanäle über eine Länge von über einem Kilometer in die Berge gegraben wurden.
Danach hatten wir aber endgültig genug und traten den Rückweg an. Auf dem Weg zur Metro gab es noch ein gutes Eis und an einem Obststand kauften wir ein Pfund Erdbeeren.
Um 18:30 Uhr waren wir wieder an der Berta, zuckerten die Erdbeeren ein, die allerdings viel schöner aussahen als sie dann geschmeckt haben, duschten und aßen unser ganzes restliche Gemüse mit Schafskäse als Salat und ein paar Tortellini, die wir noch im Kühlschrank hatten, mit Käse und Tomatensoße. Zum Nachtisch gab es dann natürlich die Erdbeeren mit griechischem Joghurt. Jetzt waren unser Kühlschrank und die Kühltasche wieder ziemlich leer und bereit, neu aufgefüllt zu werden.
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