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Samstag, 12.04.2025 – Athen: Monastiraki mit Flohmarkt, Wachablösung am Parlament, Piräus
Keine Autofahrt, dafür einen Walk durch die Stadt.
Wetter: sonnig und wolkig, 17 bis 20 Grad
Um 5:45 ging es los: Busse und LKWs um uns herum wurden angelassen, liefen laut im Standgas und fuhren dann los. Udo schaffte es, trotz dem Lärm weiter zu schlafen, Xenia gelang das mehr oder weniger, aber nur mithilfe von Ohropax.
Am Morgen schaute sich Xenia den Platz etwas genauer an und entdeckte ganz hinten einen freien Platz zwischen vier anderen Wohnmobilen, die dort schon standen. Sie fragte am Empfang, ob wir uns nicht auch nach hinten stellen dürften. Das wurde uns gestattet. Hier ist es auch nicht wirklich ruhig, aber doch deutlich leiser als vorne mitten zwischen den Bussen. Dieser Parkplatz ist definitiv nichts für Menschen, die ungestört schlafen wollen, aber er war der einzig sichere und erlaubte Ort, den wir in Zentrumsnähe finden konnten.
Nach dem Frühstück machten wir uns erst einmal schlau, was wir in Athen besichtigen wollen und welche Optionen es dafür gibt. Wir fanden heraus, dass wir mit einem Citypass am besten wegkommen, auch wenn dieser 80 Euro für drei Tage kostet. Doch schon die Akropolis und das Akropolismuseum kosten zusammen 50 Euro. Athen ist definitiv ein teures Pflaster. Ein bisschen blöd war, dass wir den Pass erst ab dem Folgetag, also ab Sonntag bestellen konnten, und wenn wir uns keinen Stress machen wollten, dann benötigten wir drei Tage, um das anzuschauen, was im Pass enthalten war. So machten wir es halt so und verbrachten den heutigen Tag ohne Pass mit anderen Aktivitäten in Athen.
Um 11 Uhr starteten wir zum drei Minuten entfernten Busterminal und kauften uns eine Tageskarte für den öffentlichen Nahverkehr. Diese ist mit 4,10 Euro sehr günstig. In der Metro zur Innenstadt waren viele Leute unterwegs, was einen Akkordeonspieler nicht davon abhielt, mitten in der Menge zu spielen.
Xenia wollte gerne zum Monistraki-Platz und zum berühmten gewerblichen Athener Flohmarkt, wo man allerhand Kuriositäten, Souvenirs, Kleider, Bücher, Süßigkeiten bis zu Canabis erwerben kann.
Es war einiges los in der schmalen Straße. Zum Abschluss kamen wir noch auf einen Platz, wo es einen Trödelmarkt gibt, wie wir ihn kennen. Dort haben wir dann endlich! in einem kleinen Imbiss-Restaurant das von Xenia ersehnte Souvlaki Pitta bekommen. Sehr lecker und preiswert! Wir haben dafür inklusive zwei Colas nur 11 Euro bezahlt – dasselbe, was uns dann später am Nachmittag zwei Gläser Frappé gekostet haben.
Wir gingen zurück zum Monistraki Platz und dann weiter zum Parlament auf dem Syntágma Platz. In den Straßen standen die Autos und kamen nicht vorwärts. Beim Paralment wollten wir uns die Wachablösung der Ehrengarde des Präsidenten anschauen, die stündlich am Grabmal des unbekannten Soldaten stattfindet.
Auf dem Weg dorthin kamen wir an der kleinen und der großen Metropolis vorbei, beides Kirchen, die Maria gewidmet sind. Die große Metropolis ist die Kathedrale von Athen und macht schon etwas her. Die kleine alte byzantinische Kirche daneben steht sehr im Schatten der großen Kathedrale, hat aber sehr wohl ihren eigenen Charme und Charakter.
Nun mussten wir uns aber sputen, wenn wir um 14 Uhr bei der Wachablösung am Parlament sein wollten. Wir schafften es und kamen gerade an, als diese begann. Wie im Zeitlupentempo schlurfen die drei Wachmänner, Gewehre über der Schulter, in Strumpfhosen, mit Faltenrock und Schnabelschuhen mit einer großen Bommel an der Spitze, über den Platz.
Anschließend wollten wir noch zum Hafen Piräus und nahmen dafür die Metro. Diese war, wie eigentlich immer, sehr voll und wir mussten stehen.
Piräus ist in erster Linie ein Fährhafen, wir haben ihn mit wenig Charme erlebt. Schön war das Wetter, angenehme 20 Grad mit Sonnenschein, der das Wasser glitzern ließ. Wir umrundeten die beiden Hafenbecken und schlenderten dann bis zur nächsten Metrostation Dimókito Théatro, der Endhaltestelle der blauen Linie. Unterwegs gönnten wir uns den ersten griechischen Frappé in einem Restaurant.
Jetzt ging es wieder zurück zur Berta, bei der wir um 17 Uhr ziemlich müde ankamen. Wir machten ein kleines Schläfle, anschließend gab es eine Dusche und ein Curry mit Reis zum Abendessen. In der Hoffnung, dass uns der Strom reicht und wir heute eine ruhigere Nacht haben werden, verbrachten wir den Abend.
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