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Montag, 01.06.2026 – Fahrt nach Lübeck, Stadtrundgang
Von Estenfeld bis Lübeck – 555 km
Wetter: In der Nacht hatte es ziemlich geschüttet, tagsüber war es wieder teils sonnig, teils wolkig, bis 25 Grad.
Heute war großer Fahrtag. Udo musste nach dem Frühstück noch ein Telefonat führen, bevor wir um 10 Uhr los kamen. In Estenfeld machten wir einen kurzen Stopp bei einer günstigen Tankstelle, dann ging es wieder auf die Autobahn. Auf der A7 war heute deutlich mehr Verkehr als gestern, vor allem durch die vielen Lkws, die heute wieder unterwegs waren. Aber alles in allem sind wir ganz gut durchgekommen.
Den ersten kleineren Stau um 11:45 Uhr vor einer Baustelle, wo sich drei Spuren auf eine reduzierten und zudem ein Unfall passiert war, nutzten wir für eine Vesperpause.
Danach ging es wieder gut voran, allerdings von einer Baustelle zur nächsten. Über die Kassler Berge musste die Berta ganz schön schnaufen, aber sie lief tapfer wie am Schnürchen. Zur Belohnung durfte sie nach Kassel auf einem Parkplatz 45 Minuten ausruhen, die wir für ein kleines Schläfchen und einen Kaffee nutzten. Nun ging es an Göttingen vorbei, wo der Verkehr sehr dicht war und immer wieder ins Stocken geriet. Google wollte uns einmal ausleiten, aber der Rückstau an der Ausfahrt war so groß, dass sich Udo entschloss, auf der Autobahn weiterzufahren. Das war die richtige Entscheidung! Der angekündigte Stau war nur stockender Verkehr und so waren wir sicher schneller unterwegs als auf der Landstraße. Danach lief es wieder prima, auch Hamburg passierten wir ohne Probleme.
Um 18:45 Uhr waren wir in Lübeck und fanden in der Nähe des Holstentors einen guten und kostenlosen Parkplatz. Das Wetter war noch herrlich, 22 Grad und Sonnenschein.
Zunächst marschierten wir zum Holstentor und genossen nach der langen Autofahrt den Spaziergang. Wir sind alt genug, um dieses imposante Bauwerk noch vom 50-DM-Schein zu kennen.
Nachdem wir das Tor passiert hatten, fragten wir zwei Passanten, wo man hier ein Fischbrötchen bekommt. Nach ihren Anweisungen spazierten wir in der Abendsonne entlang der Trave bis zum Imbissstand des „Fangfrisch“-Restaurants an der Drehbrücke. Dort kauften wir Fisch und Chips sowie ein Räucherlachsbrötchen und verspeisten das auf der Lübecker Wassertreppe mit Blick auf die Trave und ein paar alte Segelschiffe. Hier treffen sich die Lübecker, um in der Abendsonne, bei einem Gläschen Wein, den Tag ausklingen zu lassen.
Danach ging es wieder am Fluss entlang zurück. Wir entschlossen uns, noch einen Abstecher in die Innenstadt und zum Dom zu machen. Der Backsteinbau war leider geschlossen, aber auch von außen recht imposant.
Weiter ging es zum Mühlenteich, wo wir an schönen Parkplätzen vorbeikamen, auf denen man von 18 Uhr bis 10 Uhr umsonst stehen darf. Wir notierten uns die Stelle, gingen zurück zur Berta und parkten sie auf einen dieser Plätze um.
Um 21 Uhr kamen wir dort an und waren froh, hier stehen bleiben zu können nicht mehr weiter nach einem Übernachtungsplatz suchen zu müssen.










