Donnerstag, 14.09.2023 – Innsbruck Kaiserjägermuseum, Riesenrundgemälde, Hofburg
Eigentlich war für heute Regen angesagt, aber das sollte sich nicht bewahrheiten. Es war den ganzen Tag trocken, ab Mittag sogar sonnig.
Wir nahmen den 10-Uhr-Bus in die Stadt, stiegen heute aber schon am Kaiserjägerplatz aus und marschierten zur Bergisel-Skischanze. Kurz bevor wir dort ankamen, trafen wir auf eine Schulklasse, die offensichtlich auch zur Schanze unterwegs war. So disponierten wir kurzentschlossen um und besuchten stattdessen das Kaiserjägermuseum und das sich ebenfalls dort befindende Riesenrundgemälde.
Das 1.000 m² große Rundgemälde stellt die 3. Schlacht am Bergisel vom 13. August 1809 dar, in der die Tiroler unter Andreas Hofer die Franzosen und Bayern schlugen.
Im Verbindungsgang zum Kaiserjägermuseum befindet sich die Ausstellung „Schauplatz Tirol“, wo wir einiges zur Geschichte Tirols, seiner Kultur und den Tiroler Freiheitskämpfen lernten. Das war wirklich interessant. Dem Museum selbst haben wir nur einen kurzen Besuch abgestattet.
Um 12 Uhr hatten wir genug und beschlossen, im schönen Restaurant nebenan eine Kleinigkeit zu essen und uns dann auf den Weg in die Stadt zu begeben, um an der 14-Uhr-Führung in der Hofburg teilnehmen zu können. Um diese Zeit nicht zu verpassen, verzichteten wir auf den Besuch der Schanze, auf der wir vor einigen Jahren sowieso schon einmal waren.
Wir gönnten uns Kaiserschmarrn (Udo) und Topfenstrudel (Xenia), was beides sehr gut war.
Um kurz nach 13 Uhr starteten wir zu Fuß zur Hofburg. Wir kamen an der Wallfahrtskirche Wilten vorbei, in die wir einen Blick warfen und über die barocke Pracht staunten. Vorbei am Triumphbogen, der Annasäule und dem Goldenen Dachl, das heute in der Sonne glänzte, schafften wir es gerade noch rechtzeitig.
Um 13:55 Uhr standen wir an der Kasse und bekamen zusammen mit einem weiteren Ehepaar eine 75-minütige Führung mit vielen Erklärungen zur Geschichte der Hofburg und ihren österreichischen Herrschern und Herrscherinnen. Am berühmtesten sind wahrscheinlich Maximilian I., Maria Theresia und Sisi, denen wir immer wieder begegneten und deren kaiserliche Appartements man besichtigen kann.
Nach dieser Führung waren die Köpfe voll und die Füße müde. So gingen wir zur Bushaltestelle und fuhren auf unseren Campingplatz. Dort genossen wir noch etwas Sonne vor der Berta und vesperten draußen, bis es uns dann zu kalt wurde und wir uns ins Wohnmobil zurückzogen.










