Berta-Tirol-Tag07

Dienstag, 12.09.2023 - Grießbachklamm, Fahrt zum Camping Judenstein bei Innsbruck

Die Nacht war ruhig, aber am Morgen war dann doch einiges los auf der Straße, an der wir standen, und der Verkehr weckte uns um 6:30 Uhr.

Nach dem Frühstück spazierten wir noch eine kleine Strecke am See entlang, bevor wir nach Erpfendorf starteten, um dort die Grießbachklamm zu durchwandern, von der wir sehr schöne Bilder im Internet gesehen hatten.

Auf der Durchfahrt durch Waidling kamen wir an einem Intersport vorbei. Udo nutzte die Gelegenheit, ein paar Bremsbeläge für unsere Bikes zu kaufen, Xenia nahm vom Bäcker nebenan ein paar Laugen- und Käsestängle und zwei süße Stückle mit.

Weiter ging es zum Parkpatz der Grießbachklamm. Er ist zwar höhenbegrenzt auf 3,0 Meter, aber wir passten mit unseren 3,20 Metern gerade noch unter der Stange durch. Nachdem wir der Parkwächterin erklärten, dass wir nur wandern und nicht hier übernachten wollen, wies sie uns einen Platz zu, an dem wir zu den üblichen Parkgebühren stehen durften.

Bevor wir loswanderten, aßen wir noch ein Laugenstängle mit Erdbeermarmelade. Am Eingang der Klamm gab es noch etwas Interessantes, nämlich eine abschließbare Radbox. Hier kann man sein Rad einschließen und zu Fuß die Klamm besichtigen, in der Radfahren nicht erlaubt ist.

Dann starteten wir um 10:30 Uhr in die Klamm. Diese war tatsächlich so schön wie auf den Bildern, allerdings auch von einigen anderen Leuten besucht. Wie gut, dass jetzt die Schulferien vorbei waren, sonst wäre es sicher noch voller gewesen. Der Weg durch die Klamm ist sehr schön gestaltet mit erhöhten Bohlenwegen und Hängebrücken. Bei Sonnenschein und angenehmen 25 Grad war das Wandern ein Vergnügen. Am Ende der Schlucht gingen wir noch eine kleine Schlaufe und dann die Klamm wieder zurück. Insgesamt waren wir 2,5 Stunden unterwegs auf einer Strecke von 8 km und 200 hm.

An der Berta angekommen, waren wir wieder einmal ziemlich verschwitzt. Wir gönnten uns eine Dusche, die Käsestängle und eine kleine Pause, die Udo zu einem Schläfle und Xenia zu einer kleinen Putzaktion nutzte. Um 15 Uhr fuhren wir weiter in Richtung Innsbruck. Um die Fahrt etwas entspannter zu gestalten, kauften wir uns zuvor noch eine Autobahnvignette.

Um 16:30 Uhr kamen wir auf dem Camping Judenstein bei Rinn, ca. 10 km östlich von Innsbruck, an. Udo hatte diesen Platz von einem seiner Netzwerk-Senioren empfohlen bekommen. Er liegt sehr schön in 900 m Höhe und ist vergleichsweise günstig. Wir hatten reserviert und konnten gleich unseren Stellplatz anfahren, auch wenn die Rezeption noch geschlossen war. Udo stellte Tisch und Stühle auf und wir ließen es uns im Schatten mit einem kalten Kaffee gut gehen.

Um 17 Uhr konnten wir uns anmelden und bekamen einiges Infomaterial und auch eine Gästekarte, mit der wir den öffentlichen Nahverkehr umsonst benutzen können. Direkt vor dem Platz ist eine Bushaltestelle, von der aus man in 30 Minuten ins Zentrum von Innsbruck kommt.

Udo traf sich um 18 Uhr per zoom mit seinem Seniorenvorstand, Xenia durchstöberte vor der Berta das erhaltene Material von Innsbruck, bis dicke Wolken aufzogen, das angekündigte Gewitter kam und sie sich auch ins Wohnmobil zurückziehen musste. Zum Abendessen gab es Reis mit Currywurst.

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