Montag, 11.09.2023 – Radfahrt hinauf auf die Steinplatte und Klettersteig
Heute wollten wir das stabile Spätsommerwetter noch einmal ausnutzen, bevor dann für die nächsten Tage Gewitter und Regen angesagt waren.
Um 8:45 Uhr verließen wir unseren Platz in Kufstein und fuhren nach Waidloch zum Parkplatz der Bergbahn auf die Steinplatte. Dort packten wir die Kletterausrüstung, ein Vesper und einiges zu trinken in unsere Rucksäcke und diese auf unsere Räder.
Die erste Herausforderung waren die 880 hm hinauf auf die Steinplatte zur Bergstation der Seilbahn, die wir mit den Rädern bewältigten. Dank unserer guten Akkus war das zwar immer noch anstrengend, aber in einer Stunde gut machbar.
Oben angekommen ketteten wir unsere Räder an. Nach einer Vesper- und Trinkpause auf einer Schattenbank ging es dann weiter zu Fuß.
Zuerst durchquerten wir den Triassic-Park, einen kleinen Erlebnispark für Familien mit verschiedenen Spiel- und Wasserangeboten für Kids, aufgestellten Saurier und einer tollen Aussichtsplattform.
Um zum ausgewählten Klettersteig „Schuastagangl“ zu kommen, mussten wir eine kleine Strecke zurück und dann über den „Gamssteig“ auf einem kleinen Pfad mit Klettersteigabgang direkt am Fels unterhalb der Aussichtsplattform entlang, um so den Einstieg zum Schuastagangl zu erreichen. Die Aussicht war phantastisch, der Weg an den schroffen und steilen Felsen entlang ebenso.
Als es dann mehr und mehr bergauf ging, machte die Sonne uns schon zu schaffen und als wir kurz vor dem Klettersteigeinstieg angekommen waren, lief der Schweiß in Strömen und wir machten eine Trink- und Verschnaufpause im Schatten einer Kiefer.
Dann begann das Klettern – steil den Fels hinauf. Es waren "nur" 180 hm, die Xenia aber ganz schön herausforderten. Wie froh und dankbar waren wir, dass jetzt immer wieder Wolken vor die Sonne zogen und uns Schatten gaben. Der Steig hat Schwierigkeit B bis C, auch ein C/D- Stück war dabei, das aber zum Glück nur sehr kurz war. Die Tritte, sofern es welche gab, waren ziemlich weit auseinander und Xenia hatte oft Mühe, sie zu erreichen. Jetzt kam ihr das Fitness-Studio zu gute! Das Ganze war zwar ziemlich anstrengend, aber ein tolles Erlebnis und wir waren beide sehr glücklich und dankbar, dass wir so etwas noch machen können.
Udo nahm noch einen kleinen Umweg auf einer als „schwierig“ gekennzeichneten Felsumrundung, Xenia ging lieber den einfacheren Weg direkt nach oben und wartete ein paar Minuten, bis Udo um die Ecke kam und wir wieder zusammen weiterklettern konnten.
Am Steinplattengipfel angekommen, waren wir schon etwas stolz, diese Strecke bewältigt zu haben. Wir machten Pause und genossen noch einmal die phantastische Aussicht von oben. Dann ging es den Wanderweg zurück zur Bergstation und zu unseren Rädern. Wir verzehrten noch den Rest unseres Vespers, dann begann um 17 Uhr die Sause ins Tal. Für uns war das nicht mehr anstrengend, aber für die Bremsen der Bikes eine echte Herausforderung. Sie haben ziemlich gelitten und Udo meinte, dass wir die Räder erst wieder benutzen sollen, wenn er die Bremsbeläge gewechselt hat.
Unten angekommen stellten wir zuerst die Berta in den Schatten. Alles wurde ausgepackt, aufgeräumt, die Räder wieder in die Berta geladen und nach einer absolut notwendigen Dusche fuhren wir noch kurz vor Ladenschluss zu einem Spar-Supermarkt, um ein paar Getränke zu kaufen.
Inzwischen war es 19 Uhr geworden und Zeit, einen Nachtplatz zu suchen. Diesen fanden wir auf einem kleinen Parkplatz am Pillersee. Der Parkplatz liegt zwar direkt an der Straße, aber diese war kaum befahren.
Zum Abendessen gab es noch ein Rührei mit Speck.



















