Sonntag, 10.09.2023 – Kufstein Gottesdienst und Festung
Heute war ein etwas ruhigerer Tag angesagt. Auf unserem Stellplatz hier in Kufstein stehen wir nun schon 4 Tage und finden immer noch Dinge, die wir unternehmen möchten. Attraktiv ist er ja nicht, liegt aber sehr nahe zur Innenstadt und bietet Strom und Wasser. In der zweiten Hälfte des Urlaubs wollen wir dann auf einen Campingplatz gehen.
Um 9:30 Uhr besuchten wir einen Gottesdienst der Evangelischen Freikirche Kufstein, die ihre Räumlichkeiten nur 600 m von unserem Stellplatz entfernt kurz vor dem Stadttor zur Innenstadt hat. Pastor Spencer predigte über das erste Kapitel von Ruth, der Beginn einer neuen Predigtreihe. Zwei Rentner berichteten uns vor und nach dem Gottesdienst ein bisschen über die Gemeinde und ihre Geschichte, die wohl gerade eine Spaltung hinter sich hat. Einer von ihnen empfahl uns zum Mittagessen den Griechen gegenüber mit einer oberen Terrasse mit schönem Blick auf den Inn. Nach einem Cappuccino im Foyer gingen wir um 11:15 Uhr dorthin und reservierten uns einen Tisch auf 12:30 Uhr.
Auf dem Weg in die Innenstadt überqueren wir stets einen "Platz der Begegnung" mit übergroßen Figuren aus Stahl.
Der Restauranttipp erwies sich als klasse: Das Essen prima und der Platz sehr schön. Bei herrlichstem Sommerwetter genossen wir: Udo einen gemischten Grillteller und Xenia Gyros in Metaxasoße mit Pilzen und Zwiebeln, überbacken mit Käse. Beides war ausgezeichnet und die Portionen waren sehr reichhaltig. Xenia schaffte es nicht ganz und bekam den Rest eingepackt.
Nach einer Mittagspause an der Berta starteten wir um 14:15 Uhr nochmals in die Stadt und besuchten die Festung. Sie sei das Wahrzeichen der Stadt und sehr sehenswert – so hatte sie uns zumindest die Dame von der Tourist-Info empfohlen.
Mit ein paar Infos von einer heruntergeladenen Festungs-App durchstreiften wir die Festung, in der einige kleine Museen (Heimat, Naturkunde, Burggeschichte) untergebracht sind. Ein Highlight ist sicher der Festungslift, durch den man sich einige Treppenstufen Aufstieg erspart und eine schöne Aussicht auf die Stadt hat.
Um 17:30 Uhr verließen wir die Burg wieder, drehten noch eine kleine Eisrunde durch die Innenstadt und verbrachten den Abend vor und in der Berta mit Planungen für die nächsten Tage, ein paar Geburtstagsanrufen und einem kleinen Abendessen.










