Berta-Tirol-Tag04

Samstag, 09.09.2023 – Große Radtour: Jenbach, Mayrhofen, Stillupp-Stausee mit Wasserfall

Heute wagten wir eine große Radtour, bei der am Ende 110 km und 800 hm zusammenkamen. Das Wetter war wieder ein Traum, Sonne satt und 28 Grad.

Los ging es um 9:15 Uhr Inn-aufwärts nach Jenbach. Die 45 km schafften wir in 2,5 Stunden mit einer kleinen Trinkpause auf halber Strecke. Mit der Zeit merkte man doch, dass es etwas bergauf ging, aber der Inntal-Radweg ist sehr gut ausgebaut und ausgeschildert.

In Jenbach nahmen wir die Zillertal-Eisenbahn und fuhren entspannt bis Mayrhofen. Unterwegs konnten wir gemütlich unsere Vesperbrote verspeisen. In Mayrhofen kamen wir um 13 Uhr an, kurz bevor die historische Dampflok in den Bahnhof einfuhr und um 13:30 Uhr zusammen mit der Zillerbahn gen Jenbach losfuhr.

Für uns begann jetzt die Challenge des Tages: Wir radelten 680 hm auf einer für PKW kostenpflichtigen Mautstraße den Berg hinauf zum Stillupp-Stausee mit Wasserfall. Da das "Gasthaus am Wasserfall" gut besucht war und kein Schattenplatz auf der Terrasse zu bekommen war, radelten wir noch ein Stückchen weiter bis zum Stillupper Haus.

Dort gab es Johannisbeerschorle, Almdudler und einen Apfelstrudel. Während dem Aufenthalt durften wir unsere Akkus laden, was Xenia auch 45 Minuten gemacht hat. Die Landschaft ist wie im Bilderbuch und der Radweg verläuft nach dem See durch mehrere kleine Tunnel.

Um 15:30 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Die Abfahrt war genial! Wohl dem, der gute Bremsen hat! In Mayrhofen war ziemlich viel los, so dass wir uns dort nicht weiter aufhielten und durchs Zillertal gen Jenbach zurück radelten – die Strecke, die wir auf der Herfahrt mit dem Zug gemacht hatten. Besonders der erste Teil war sehr schön. Wir hatten gedacht, dass der Heimweg flussabwärts gut läuft und wir so gut wie keine Akkupower dafür brauchen. Womit wir nicht gerechnet hatten, war ein nicht zu verachtender Gegenwind. So war die Strecke doch nicht so easy und wir merkten, dass wir schon einiges geradelt waren, die Muskeln müde wurden und der Popo auch mehr und mehr weh tat. 15 km vor Jenbach entschlossen wir uns, das Inntal nicht mehr bis Kufstein zu radeln, sondern wieder den Zug zu nehmen.

Wir mussten zwar fast eine Stunde am Bahnsteig warten, bis der Zug, in dem man Räder mitnehmen konnte, kam, aber da wir recht müde waren verging die Zeit bis 19:09 Uhr doch ziemlich schnell. Gut die Hälfte der Zugfahrt mussten wir bei unseren Rädern stehen, da alle Radplätze belegt waren. Als dann ein Pärchen mit ihren Rädern den Zug verließ, waren wir froh, noch 15 Minuten sitzen zu können.

Um 19:45 kamen wir bei der Berta an, gerade noch rechtzeitig, bevor es dunkel wurde. Räder laden, Taschen auspacken, duschen und dann gab es noch Spaghetti mit Pesto und Salat. Wir hatten wirklich Hunger und es hat uns sehr gut geschmeckt! So ging ein anstrengender aber wunderschöner Sommertag zu Ende.

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