Mittwoch, 06.09.2023 – Fahrt nach Kufstein, Historischer Stadtrundgang
Um 10:15 Uhr waren wir startklar. Bei herrlichstem Spätsommerwetter (kein Muckenschiss am Himmel) machten wir zuerst einen Abstecher in die AlbKirche nach Asch, um dort Kletterutensilien für Xenia von den Rangern auszuborgen. Weiter ging es auf die Autobahn A8. Kurz vor München machten wir Mittagspause in einem McDonald und ließen uns ein Hamburgermenü gut schmecken. Um München herum wurde der Verkehr dichter und zwischen München und Rosenheim standen wir zweimal im Stau wegen Baustellen, was uns insgesamt 45 Minuten gekostet hat. Aber wir waren ja im Urlaub.
Um 16 Uhr kamen wir in Kufstein an und bekamen auf dem dortigen Wohnmobilstellplatz einen der 6 begehrten Plätze mit Strom. Den Strom muss man extra bezahlen, Wasser auch, aber alles zu moderaten Preisen. Der Platz kostet 15 Euro für 24 Stunden, was im Vergleich zu den Campingplätzen hier günstig ist, bei denen man mit 50 Euro dabei ist. Wir gönnten uns noch einen kalten Milchkaffee in der Berta, dann marschierten wir los ins Zentrum von Kufstein, das nur 500 Meter weit weg war.
Wir kamen an der Tourist-Information vorbei und nutzten die Gelegenheit, uns mit Tipps und Touren zu versorgen. Die nette Dame erklärte uns einiges und meinte dann, dass man in Österreich mit dem Wohnmobil nur auf ausgewiesenen Wohnmobilplätzen und Campingplätzen übernachten darf und das auch kontrolliert wird. Außer dem Platz, auf dem wir standen, gibt es hier in der Region keine weiteren Wohnmobilparkplätze mehr. So waren wir noch froher und dankbarer, dort untergekommen zu sein.
Wir schlenderten durchs Städtchen und um die Festung Kufstein herum auf dem historischen Stadtrundgang. Auch einen Abstecher zur Festung hinauf haben wir in die Runde eingefügt, aber außer der Kirche war alles geschlossen. Auf dem Stadtrundgang gibt es 23 Infotafeln zur Geschichte der Stadt und den Bauten, insbesondere der Festung. Wir haben einige von ihnen gelesen, unterwegs ein Eis gegessen und die Sonne und die angenehmen Temperaturen genossen.
Um 18:30 Uhr waren wir zurück an der Berta, stellten unseren Tisch und die Stühle raus und machten uns ein Vesper mit Salat. Anschließend gab es Planungen für die nächsten Tage und mögliche Unternehmungen. Das Wetter war ja weiterhin herrlich angesagt. Mal sehen, was wir davon umsetzen können.
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