Berta-Tirol-Gesamt

Gesamtes Urlaubstagebuch - Tirol 06.09.2023

Mittwoch, 06.09.2023 – Fahrt nach Kufstein, Historischer Stadtrundgang

Um 10:15 Uhr waren wir startklar. Bei herrlichstem Spätsommerwetter (kein Muckenschiss am Himmel) machten wir zuerst einen Abstecher in die AlbKirche nach Asch, um dort Kletterutensilien für Xenia von den Rangern auszuborgen. Weiter ging es auf die Autobahn A8. Kurz vor München machten wir Mittagspause in einem McDonald und ließen uns ein Hamburgermenü gut schmecken. Um München herum wurde der Verkehr dichter und zwischen München und Rosenheim standen wir zweimal im Stau wegen Baustellen, was uns insgesamt 45 Minuten gekostet hat. Aber wir waren ja im Urlaub.

Um 16 Uhr kamen wir in Kufstein an und bekamen auf dem dortigen Wohnmobilstellplatz einen der 6 begehrten Plätze mit Strom. Den Strom muss man extra bezahlen, Wasser auch, aber alles zu moderaten Preisen. Der Platz kostet 15 Euro für 24 Stunden, was im Vergleich zu den Campingplätzen hier günstig ist, bei denen man mit 50 Euro dabei ist. Wir gönnten uns noch einen kalten Milchkaffee in der Berta, dann marschierten wir los ins Zentrum von Kufstein, das nur 500 Meter weit weg war.

Wir kamen an der Tourist-Information vorbei und nutzten die Gelegenheit, uns mit Tipps und Touren zu versorgen. Die nette Dame erklärte uns einiges und meinte dann, dass man in Österreich mit dem Wohnmobil nur auf ausgewiesenen Wohnmobilplätzen und Campingplätzen übernachten darf und das auch kontrolliert wird. Außer dem Platz, auf dem wir standen, gibt es hier in der Region keine weiteren Wohnmobilparkplätze mehr. So waren wir noch froher und dankbarer, dort untergekommen zu sein.

Wir schlenderten durchs Städtchen und um die Festung Kufstein herum auf dem historischen Stadtrundgang. Auch einen Abstecher zur Festung hinauf haben wir in die Runde eingefügt, aber außer der Kirche war alles geschlossen. Auf dem Stadtrundgang gibt es 23 Infotafeln zur Geschichte der Stadt und den Bauten, insbesondere der Festung. Wir haben einige von ihnen gelesen, unterwegs ein Eis gegessen und die Sonne und die angenehmen Temperaturen genossen.

Um 18:30 Uhr waren wir zurück an der Berta, stellten unseren Tisch und die Stühle raus und machten uns ein Vesper mit Salat. Anschließend gab es Planungen für die nächsten Tage und mögliche Unternehmungen. Das Wetter war ja weiterhin herrlich angesagt. Mal sehen, was wir davon umsetzen können.

Zur Komoottour, aufs Bild klicken:

Donnerstag 07.09. – Im Kaisergebirge bei Kaiserwetter

Auch heute erwartete uns ein strahlender Sonnentag mit Temperaturen um 26 Grad.

Unser Plan war, mit den Rädern ca. 16 km und 1000 hm zur Kaindlhütte im Wilden Kaiser auf der Steinbergalm zu fahren, dann weiter zu Fuß über den Widauer Klettersteig auf den Scheffauer. Schon eine Herausforderung, aber wir wollten es mal angehen.

Um 7 Uhr war Aufstehen angesagt, sodass wir nach dem Frühstück, Vesper und Klettersachen richten um kurz nach 9 Uhr mit den Rädern starten konnten. Zuerst verlief der Weg auch sehr vielversprechend auf einer asphaltierten Straße den Berg hinauf. Aber leider sollte das nicht lange so bleiben und etwas unterhalb der Mittelstation der Kaiserlift-Sesselbahn war Schluss. Es ging nur noch ein ganz grob geschotterter Wanderweg steil den Berg hinauf. So blieb uns nichts anderes übrig als umzukehren und den Berg wieder hinunterzusausen.

Planänderung: Wir fuhren zur Talstation des Kaiserliftbahn und kauften uns eine Hin- und Rückfahrkarte. Der Sessellift fährt 30 Minuten auf den Berg, Bergstation in der Nähe der Brentenjochalm.

Die Klettersachen hatten wir unten bei dem Rädern gelassen und wanderten jetzt zuerst hinunter in ein Tal, über den Gaisbach und dann wieder bergauf ein knappe Stunde bis zur Kaindlhütte. Dort kamen wir kurz vor 12 Uhr an, verzehrten einen Teil unseres Vespers im Schatten einer Kapelle und überlegten, wie wir weitergehen.

Bis zum Einstieg in den Widacher Klettersteig war es zu weit, da hätten wir die letzte Talfahrt des Sessellifts wahrscheinlich verpasst. So entschlossen wir uns, in die andere Richtung zu gehen und stiegen noch bis zum Hocheck (1470m) auf. Dort rasteten wir 45 Minuten, schauten ins Inn-Tal, aßen den zweiten Teil unseres Vespers und machten ein kleines Schläfle.

Um 13:45 Uhr ging es wieder zurück. Diesmal kehrten wir in der Kaindlhütte ein, setzten uns auf die Terrasse, tranken einen Kaffee und aßen ein Stück guten Topfenkuchen. Wir sahen jetzt auch die Schotterstraße, die wir bis hierher mit den Bikes hätten nehmen können – aber so war es uns jetzt auch recht und wir hatten eine sehr schöne Bergwanderung.

Frisch gestärkt ging es dann wieder zurück zur Bergstation des Sessellifts. Noch eine kurze Pause zum Aussicht genießen, dann schwebten wir um 16 Uhr wieder hinunter ins Tal.

Unten angekommen, fanden wir unsere Räder unversehrt vor und radelten die kurze Strecke zurück zur Berta, wo wir um 16:45 Uhr ziemlich verschwitzt ankamen. Ein kaltes Teegetränk und eine warme Dusche taten jetzt sehr gut! Während Udo duschte, radelte Xenia noch kurz an den Bahnhof zu einem Bäcker und holte ein paar Wecken fürs morgige Vesper. Als sie zurückkam, war Udo fertig und sie konnte unter die Dusche. Danach gab es noch einiges zu erledigen: Taschen ausräumen, Klettersachen verräumen, die verschwitzten T-Shirts auswaschen, Wasser tanken, Räder laden, Tortellini kochen und verspeisen.

Wir hatten gedacht, dass wir noch eine Abendrunde mit den Rädern fahren, entschieden uns dann aber um 19:45 Uhr für einen Bummel durch die Stadt – was sich als die richtige Entscheidung herausstellte. Es war nämlich lange Einkaufsnacht mit Innenstadtfest. Es gab ein Openair-Kino, das aber ganz besetzt war, wir kamen an 2 Bands vorbei und bestaunten kostümierte Stelzenläuferinnen. Natürlich gab es auch noch ein Eis, das sehr gut war.

Da wir doch ziemlich müde waren, dehnten wir den Stadtspaziergang nicht zu sehr aus und waren um 21 Uhr wieder am Wohnmobil. So ging ein herrlicher Sommertag am Wilden Kaiser zu Ende.

Freitag, 08.09.2023 - Zu Besuch beim Bergdoktor

Auch heute gab es einen stahlendblauen Spätsommertag mit Sonne satt und 27 Grad.

Wir hatten uns vorgenommen, mit den Rädern nach Ellmau zu fahren und dort das Bergdoktorhaus zu besichtigen. Da dies nur vormittags bis 12 Uhr möglich ist, standen wir auch heute wieder zeitig auf und starteten um kurz nach 9 Uhr.

Zuerst ging es den Inn, dann die Weißache hinauf bis Ellmau. Die Österreicher sind wirklich ein radlfreundliches Völkchen und haben wunderschöne Radwege – wenn es nicht anders geht als extra Radspur an den Verkehrsstraßen, ansonsten auf asphaltierten Parallelwegen. Viel Platz gibt es in den Tälern nicht. Die Radstrecke bis Ellmau hätte sich auch ohne Bergdoktor gelohnt.

Am Bergdoktorhaus (Arztpraxis) angekommen, waren wir um 11 Uhr nicht die einzigen Besucher. Man kann den unteren Stock mit den Praxisräumen besichtigen, mehr gibt es dort aber nicht zu sehen.

Wir ließen uns den Weg zur Wirtschaft „Wilder Kaiser“ und dem Gruberhof erklären und beschlossen, es zu wagen und diese Punkte noch anzufahren. Vor allem die Höhenmeter zum Gruberhof ließen uns ein bisschen bangen, ob unsere Akkus das schaffen. Diese Angst sollte sich aber am Ende als unbegründet herausstellen.

Um 12 Uhr waren wir in Going vor dem Wilden Kaiser. Xenia hatte sich das alles viel weiträumiger vorgestellt! Aber das Städtchen hat schon Flair, auch mit seiner Kirche und dem Blick auf die Berge.

Jetzt ging es zurück über Ellmau nach Söll, an einem ganz hübschen Badesee vorbei, der im Winter zum Schnee machen genutzt wird.

Dann steil den Berg nach oben bis zum Gruberhof. Auch dort waren schon einige Leute, aber die Menge hielt sich noch in Grenzen. Wir waren am Frühstücksplatz der Familie Gruber, saßen auf der Bank vor dem Haus und besichtigten auch das Gebäude. Da kamen schon mehr Erinnerungen an den Film hoch. Um 13:30 Uhr bekamen wir vom Eigentümer des Hofes, der sich als „Sepp“ vorstellte („… so heißt in Österreich jeder Dritte …“) erklärt, wie die Dreharbeiten seit 17 Jahren vor Ort so ablaufen.

Weiter ging die Fahrt, zuerst mit der Abfahrt hinunter nach Söll, wo wir uns auf der Terrasse eines Hotels ein sehr gutes Hofeis aus eigener Bergbauernmilch gönnten. Sehr lecker!

Bis auf einen letzten Anstieg ging es dann nur noch bergab bis zur Berta, wo wir um 15:45 Uhr ankamen.

Nach einer kleinen Trink- und Ausruhpause duschten wir und radelten danach noch 1,2 km bis zum nächsten Hofer (Aldi), um uns übers Wochenende mit dem einzudecken, was wir so an Lebensmitteln brauchen. Wir kauften auch frische Pilze, Salat, Putenfleisch und Spätzle aus der Kühltheke. Xenia kochte daraus ein Rahmgeschnetzeltes, das wir uns gut schmecken ließen. Bis anschließend alles gespült und aufgeräumt war, ging die Sonne unter und ein wunderschöner Tag seinem Ende entgegen.

Samstag, 09.09.2023 – Große Radtour: Jenbach, Mayrhofen, Stillupp-Stausee mit Wasserfall

Heute wagten wir eine große Radtour, bei der am Ende 110 km und 800 hm zusammenkamen. Das Wetter war wieder ein Traum, Sonne satt und 28 Grad.

Los ging es um 9:15 Uhr Inn-aufwärts nach Jenbach. Die 45 km schafften wir in 2,5 Stunden mit einer kleinen Trinkpause auf halber Strecke. Mit der Zeit merkte man doch, dass es etwas bergauf ging, aber der Inntal-Radweg ist sehr gut ausgebaut und ausgeschildert.

In Jenbach nahmen wir die Zillertal-Eisenbahn und fuhren entspannt bis Mayrhofen. Unterwegs konnten wir gemütlich unsere Vesperbrote verspeisen. In Mayrhofen kamen wir um 13 Uhr an, kurz bevor die historische Dampflok in den Bahnhof einfuhr und um 13:30 Uhr zusammen mit der Zillerbahn gen Jenbach losfuhr.

Für uns begann jetzt die Challenge des Tages: Wir radelten 680 hm auf einer für PKW kostenpflichtigen Mautstraße den Berg hinauf zum Stillupp-Stausee mit Wasserfall. Da das "Gasthaus am Wasserfall" gut besucht war und kein Schattenplatz auf der Terrasse zu bekommen war, radelten wir noch ein Stückchen weiter bis zum Stillupper Haus.

Dort gab es Johannisbeerschorle, Almdudler und einen Apfelstrudel. Während dem Aufenthalt durften wir unsere Akkus laden, was Xenia auch 45 Minuten gemacht hat. Die Landschaft ist wie im Bilderbuch und der Radweg verläuft nach dem See durch mehrere kleine Tunnel.

Um 15:30 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Die Abfahrt war genial! Wohl dem, der gute Bremsen hat! In Mayrhofen war ziemlich viel los, so dass wir uns dort nicht weiter aufhielten und durchs Zillertal gen Jenbach zurück radelten – die Strecke, die wir auf der Herfahrt mit dem Zug gemacht hatten. Besonders der erste Teil war sehr schön. Wir hatten gedacht, dass der Heimweg flussabwärts gut läuft und wir so gut wie keine Akkupower dafür brauchen. Womit wir nicht gerechnet hatten, war ein nicht zu verachtender Gegenwind. So war die Strecke doch nicht so easy und wir merkten, dass wir schon einiges geradelt waren, die Muskeln müde wurden und der Popo auch mehr und mehr weh tat. 15 km vor Jenbach entschlossen wir uns, das Inntal nicht mehr bis Kufstein zu radeln, sondern wieder den Zug zu nehmen.

Wir mussten zwar fast eine Stunde am Bahnsteig warten, bis der Zug, in dem man Räder mitnehmen konnte, kam, aber da wir recht müde waren verging die Zeit bis 19:09 Uhr doch ziemlich schnell. Gut die Hälfte der Zugfahrt mussten wir bei unseren Rädern stehen, da alle Radplätze belegt waren. Als dann ein Pärchen mit ihren Rädern den Zug verließ, waren wir froh, noch 15 Minuten sitzen zu können.

Um 19:45 kamen wir bei der Berta an, gerade noch rechtzeitig, bevor es dunkel wurde. Räder laden, Taschen auspacken, duschen und dann gab es noch Spaghetti mit Pesto und Salat. Wir hatten wirklich Hunger und es hat uns sehr gut geschmeckt! So ging ein anstrengender aber wunderschöner Sommertag zu Ende.

Sonntag, 10.09.2023 – Kufstein Gottesdienst und Festung

Heute war ein etwas ruhigerer Tag angesagt. Auf unserem Stellplatz hier in Kufstein stehen wir nun schon 4 Tage und finden immer noch Dinge, die wir unternehmen möchten. Attraktiv ist er ja nicht, liegt aber sehr nahe zur Innenstadt und bietet Strom und Wasser. In der zweiten Hälfte des Urlaubs wollen wir dann auf einen Campingplatz gehen.

Um 9:30 Uhr besuchten wir einen Gottesdienst der Evangelischen Freikirche Kufstein, die ihre Räumlichkeiten nur 600 m von unserem Stellplatz entfernt kurz vor dem Stadttor zur Innenstadt hat. Pastor Spencer predigte über das erste Kapitel von Ruth, der Beginn einer neuen Predigtreihe. Zwei Rentner berichteten uns vor und nach dem Gottesdienst ein bisschen über die Gemeinde und ihre Geschichte, die wohl gerade eine Spaltung hinter sich hat. Einer von ihnen empfahl uns zum Mittagessen den Griechen gegenüber mit einer oberen Terrasse mit schönem Blick auf den Inn. Nach einem Cappuccino im Foyer gingen wir um 11:15 Uhr dorthin und reservierten uns einen Tisch auf 12:30 Uhr.

Auf dem Weg in die Innenstadt überqueren wir stets einen "Platz der Begegnung" mit übergroßen Figuren aus Stahl.

Der Restauranttipp erwies sich als klasse: Das Essen prima und der Platz sehr schön. Bei herrlichstem Sommerwetter genossen wir: Udo einen gemischten Grillteller und Xenia Gyros in Metaxasoße mit Pilzen und Zwiebeln, überbacken mit Käse. Beides war ausgezeichnet und die Portionen waren sehr reichhaltig. Xenia schaffte es nicht ganz und bekam den Rest eingepackt.

Nach einer Mittagspause an der Berta starteten wir um 14:15 Uhr nochmals in die Stadt und besuchten die Festung. Sie sei das Wahrzeichen der Stadt und sehr sehenswert – so hatte sie uns zumindest die Dame von der Tourist-Info empfohlen.

Mit ein paar Infos von einer heruntergeladenen Festungs-App durchstreiften wir die Festung, in der einige kleine Museen (Heimat, Naturkunde, Burggeschichte) untergebracht sind. Ein Highlight ist sicher der Festungslift, durch den man sich einige Treppenstufen Aufstieg erspart und eine schöne Aussicht auf die Stadt hat.

Um 17:30 Uhr verließen wir die Burg wieder, drehten noch eine kleine Eisrunde durch die Innenstadt und verbrachten den Abend vor und in der Berta mit Planungen für die nächsten Tage, ein paar Geburtstagsanrufen und einem kleinen Abendessen.

Montag, 11.09.2023 – Radfahrt hinauf auf die Steinplatte und Klettersteig

Heute wollten wir das stabile Spätsommerwetter noch einmal ausnutzen, bevor dann für die nächsten Tage Gewitter und Regen angesagt waren.

Um 8:45 Uhr verließen wir unseren Platz in Kufstein und fuhren nach Waidloch zum Parkplatz der Bergbahn auf die Steinplatte. Dort packten wir die Kletterausrüstung, ein Vesper und einiges zu trinken in unsere Rucksäcke und diese auf unsere Räder.

Die erste Herausforderung waren die 880 hm hinauf auf die Steinplatte zur Bergstation der Seilbahn, die wir mit den Rädern bewältigten. Dank unserer guten Akkus war das zwar immer noch anstrengend, aber in einer Stunde gut machbar.

Oben angekommen ketteten wir unsere Räder an. Nach einer Vesper- und Trinkpause auf einer Schattenbank ging es dann weiter zu Fuß.

Zuerst durchquerten wir den Triassic-Park, einen kleinen Erlebnispark für Familien mit verschiedenen Spiel- und Wasserangeboten für Kids, aufgestellten Saurier und einer tollen Aussichtsplattform.

Um zum ausgewählten Klettersteig „Schuastagangl“ zu kommen, mussten wir eine kleine Strecke zurück und dann über den „Gamssteig“ auf einem kleinen Pfad mit Klettersteigabgang direkt am Fels unterhalb der Aussichtsplattform entlang, um so den Einstieg zum Schuastagangl zu erreichen. Die Aussicht war phantastisch, der Weg an den schroffen und steilen Felsen entlang ebenso.

Als es dann mehr und mehr bergauf ging, machte die Sonne uns schon zu schaffen und als wir kurz vor dem Klettersteigeinstieg angekommen waren, lief der Schweiß in Strömen und wir machten eine Trink- und Verschnaufpause im Schatten einer Kiefer.

Dann begann das Klettern – steil den Fels hinauf. Es waren "nur" 180 hm, die Xenia aber ganz schön herausforderten. Wie froh und dankbar waren wir, dass jetzt immer wieder Wolken vor die Sonne zogen und uns Schatten gaben. Der Steig hat Schwierigkeit B bis C, auch ein C/D- Stück war dabei, das aber zum Glück nur sehr kurz war. Die Tritte, sofern es welche gab, waren ziemlich weit auseinander und Xenia hatte oft Mühe, sie zu erreichen. Jetzt kam ihr das Fitness-Studio zu gute! Das Ganze war zwar ziemlich anstrengend, aber ein tolles Erlebnis und wir waren beide sehr glücklich und dankbar, dass wir so etwas noch machen können.

Udo nahm noch einen kleinen Umweg auf einer als „schwierig“ gekennzeichneten Felsumrundung, Xenia ging lieber den einfacheren Weg direkt nach oben und wartete ein paar Minuten, bis Udo um die Ecke kam und wir wieder zusammen weiterklettern konnten.

Am Steinplattengipfel angekommen, waren wir schon etwas stolz, diese Strecke bewältigt zu haben. Wir machten Pause und genossen noch einmal die phantastische Aussicht von oben. Dann ging es den Wanderweg zurück zur Bergstation und zu unseren Rädern. Wir verzehrten noch den Rest unseres Vespers, dann begann um 17 Uhr die Sause ins Tal. Für uns war das nicht mehr anstrengend, aber für die Bremsen der Bikes eine echte Herausforderung. Sie haben ziemlich gelitten und Udo meinte, dass wir die Räder erst wieder benutzen sollen, wenn er die Bremsbeläge gewechselt hat.

Unten angekommen stellten wir zuerst die Berta in den Schatten. Alles wurde ausgepackt, aufgeräumt, die Räder wieder in die Berta geladen und nach einer absolut notwendigen Dusche fuhren wir noch kurz vor Ladenschluss zu einem Spar-Supermarkt, um ein paar Getränke zu kaufen.

Inzwischen war es 19 Uhr geworden und Zeit, einen Nachtplatz zu suchen. Diesen fanden wir auf einem kleinen Parkplatz am Pillersee. Der Parkplatz liegt zwar direkt an der Straße, aber diese war kaum befahren.

Zum Abendessen gab es noch ein Rührei mit Speck.

Dienstag, 12.09.2023 - Grießbachklamm, Fahrt zum Camping Judenstein bei Innsbruck

Die Nacht war ruhig, aber am Morgen war dann doch einiges los auf der Straße, an der wir standen, und der Verkehr weckte uns um 6:30 Uhr.

Nach dem Frühstück spazierten wir noch eine kleine Strecke am See entlang, bevor wir nach Erpfendorf starteten, um dort die Grießbachklamm zu durchwandern, von der wir sehr schöne Bilder im Internet gesehen hatten.

Auf der Durchfahrt durch Waidling kamen wir an einem Intersport vorbei. Udo nutzte die Gelegenheit, ein paar Bremsbeläge für unsere Bikes zu kaufen, Xenia nahm vom Bäcker nebenan ein paar Laugen- und Käsestängle und zwei süße Stückle mit.

Weiter ging es zum Parkpatz der Grießbachklamm. Er ist zwar höhenbegrenzt auf 3,0 Meter, aber wir passten mit unseren 3,20 Metern gerade noch unter der Stange durch. Nachdem wir der Parkwächterin erklärten, dass wir nur wandern und nicht hier übernachten wollen, wies sie uns einen Platz zu, an dem wir zu den üblichen Parkgebühren stehen durften.

Bevor wir loswanderten, aßen wir noch ein Laugenstängle mit Erdbeermarmelade. Am Eingang der Klamm gab es noch etwas Interessantes, nämlich eine abschließbare Radbox. Hier kann man sein Rad einschließen und zu Fuß die Klamm besichtigen, in der Radfahren nicht erlaubt ist.

Dann starteten wir um 10:30 Uhr in die Klamm. Diese war tatsächlich so schön wie auf den Bildern, allerdings auch von einigen anderen Leuten besucht. Wie gut, dass jetzt die Schulferien vorbei waren, sonst wäre es sicher noch voller gewesen. Der Weg durch die Klamm ist sehr schön gestaltet mit erhöhten Bohlenwegen und Hängebrücken. Bei Sonnenschein und angenehmen 25 Grad war das Wandern ein Vergnügen. Am Ende der Schlucht gingen wir noch eine kleine Schlaufe und dann die Klamm wieder zurück. Insgesamt waren wir 2,5 Stunden unterwegs auf einer Strecke von 8 km und 200 hm.

An der Berta angekommen, waren wir wieder einmal ziemlich verschwitzt. Wir gönnten uns eine Dusche, die Käsestängle und eine kleine Pause, die Udo zu einem Schläfle und Xenia zu einer kleinen Putzaktion nutzte. Um 15 Uhr fuhren wir weiter in Richtung Innsbruck. Um die Fahrt etwas entspannter zu gestalten, kauften wir uns zuvor noch eine Autobahnvignette.

Um 16:30 Uhr kamen wir auf dem Camping Judenstein bei Rinn, ca. 10 km östlich von Innsbruck, an. Udo hatte diesen Platz von einem seiner Netzwerk-Senioren empfohlen bekommen. Er liegt sehr schön in 900 m Höhe und ist vergleichsweise günstig. Wir hatten reserviert und konnten gleich unseren Stellplatz anfahren, auch wenn die Rezeption noch geschlossen war. Udo stellte Tisch und Stühle auf und wir ließen es uns im Schatten mit einem kalten Kaffee gut gehen.

Um 17 Uhr konnten wir uns anmelden und bekamen einiges Infomaterial und auch eine Gästekarte, mit der wir den öffentlichen Nahverkehr umsonst benutzen können. Direkt vor dem Platz ist eine Bushaltestelle, von der aus man in 30 Minuten ins Zentrum von Innsbruck kommt.

Udo traf sich um 18 Uhr per zoom mit seinem Seniorenvorstand, Xenia durchstöberte vor der Berta das erhaltene Material von Innsbruck, bis dicke Wolken aufzogen, das angekündigte Gewitter kam und sie sich auch ins Wohnmobil zurückziehen musste. Zum Abendessen gab es Reis mit Currywurst.

Mittwoch, 13.09.2023 – Innsbruck Tiroler Volkskunstmuseum und Hofkirche

Heute wurden wir vom Regen geweckt, der auf unser Autodach prasselte. Um 8 Uhr hupte der Bäckerwagen, der wochentags um diese Zeit auf den Campingplatz kommt und frische Brötchen verkauft. Udo sprintete kurz aus der Berta und kam mit Croissants und Laugenstängle zurück, die wir dann zum Frühstück verspeisten.

Danach hatte es aufgehört zu regnen und es kam sogar die Sonne wieder hervor. Da wir nicht wussten, ob wir die Räder nochmal brauchen, zog Udo sie aus der Bertagarage und wechselte an seinem Rad einen abgefahrenen Bremsbelag. An Xenias Bike war noch alles okay. Auch die Akkus luden wir wieder auf.

Um 11 Uhr fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt von Innsbruck. Das ging wirklich prima mit einmal Umsteigen in Rinn, aber die Fahrpläne sind so aufeinander abgestimmt, dass man kaum Wartezeit hat.

Um 11:30 Uhr waren wir an der Haltestelle Hofburg und da es immer noch trocken war, bummelten wir zuerst durch die Altstadt, zum Goldenen Dachl, an den Inn und zur Markthalle, der wir einen Besuch abstatteten. Als wir wieder ins Freie gingen, begann es leicht zu regnen.

Wir schafften es gerade noch vor dem ersten richtigen Guss ins Tiroler Volkskunstmuseum, das wir uns ausgiebig anschauten. Besonders beeindruckend fanden wir gleich am Eingang ein Bild des Fotografen David Lachapelle, das das letzte Abendmahl zeigt, aber mit heutigen Personen als Jünger.

Weiter ging es in verschiedene Ausstellungen zum Alltagsleben der Tiroler. Es beeindruckt uns immer wieder, wie viel Zeit und Mühe die Leute früher aufwendeten, um schöne und kunstvoll gestaltete Alltagsgegenstände wie Möbel, Kleidung oder Arbeitsmaterial herzustellen. Da waren die Dinge noch etwas wert und keine Plastik-Wegwerfartikel wie heute.

Über das Museum kommt man zum Eingang der Hofkirche. Da gab es dann österreichischen Prunk für Kaiser Maximilian I. zu bewundern, der sich hier ein besonderes Grabmal zum ewigen Gedächtnis gewünscht hatte. Auch wenn er hier nicht begraben ist, hat sein Enkel Ferdinand I. ihm diesen Wunsch erfüllt und mit der Hofkirche verwirklicht. Um das Hochgrab herum stehen überlebensgroßen schwarze Figuren, die Verwandte, Ahnen und berühmte Vorbilder wie König Artus darstellen und ihm das Totengeleit geben.

Nachdem wir das alles angeschaut und einiges dazu über eine Handy-App angehört hatten, waren der Kopf voll und die Beine müde. Es war inzwischen auch schon 15:30 Uhr geworden und wir beschlossen, noch irgendwo eine Kleinigkeit zu essen und dann zurück zur Berta zu fahren.

Im Strudel-Café Kröll bekamen wir noch einen Platz an der Theke und gönnten uns einen sehr guten Zwetschgen-Walnuss-Strudel mit Vanilleeis und einem Kaffee. Sehr lecker! Anschließend ging es im leichten Regen zurück zur Bushaltestelle.

Um 17:30 Uhr waren wir wieder an der Berta, duschten im Waschhaus (leider sehr alte Ausstattung) und kochten noch die letzten vorrätigen Tortellini und Salat zum Abendessen.

Donnerstag, 14.09.2023 – Innsbruck Kaiserjägermuseum, Riesenrundgemälde, Hofburg

Eigentlich war für heute Regen angesagt, aber das sollte sich nicht bewahrheiten. Es war den ganzen Tag trocken, ab Mittag sogar sonnig.

Wir nahmen den 10-Uhr-Bus in die Stadt, stiegen heute aber schon am Kaiserjägerplatz aus und marschierten zur Bergisel-Skischanze. Kurz bevor wir dort ankamen, trafen wir auf eine Schulklasse, die offensichtlich auch zur Schanze unterwegs war. So disponierten wir kurzentschlossen um und besuchten stattdessen das Kaiserjägermuseum und das sich ebenfalls dort befindende Riesenrundgemälde.

Das 1.000 m² große Rundgemälde stellt die 3. Schlacht am Bergisel vom 13. August 1809 dar, in der die Tiroler unter Andreas Hofer die Franzosen und Bayern schlugen.

Im Verbindungsgang zum Kaiserjägermuseum befindet sich die Ausstellung „Schauplatz Tirol“, wo wir einiges zur Geschichte Tirols, seiner Kultur und den Tiroler Freiheitskämpfen lernten. Das war wirklich interessant. Dem Museum selbst haben wir nur einen kurzen Besuch abgestattet.

Um 12 Uhr hatten wir genug und beschlossen, im schönen Restaurant nebenan eine Kleinigkeit zu essen und uns dann auf den Weg in die Stadt zu begeben, um an der 14-Uhr-Führung in der Hofburg teilnehmen zu können. Um diese Zeit nicht zu verpassen, verzichteten wir auf den Besuch der Schanze, auf der wir vor einigen Jahren sowieso schon einmal waren.

Wir gönnten uns Kaiserschmarrn (Udo) und Topfenstrudel (Xenia), was beides sehr gut war.

Um kurz nach 13 Uhr starteten wir zu Fuß zur Hofburg. Wir kamen an der Wallfahrtskirche Wilten vorbei, in die wir einen Blick warfen und über die barocke Pracht staunten. Vorbei am Triumphbogen, der Annasäule und dem Goldenen Dachl, das heute in der Sonne glänzte, schafften wir es gerade noch rechtzeitig.

Um 13:55 Uhr standen wir an der Kasse und bekamen zusammen mit einem weiteren Ehepaar eine 75-minütige Führung mit vielen Erklärungen zur Geschichte der Hofburg und ihren österreichischen Herrschern und Herrscherinnen. Am berühmtesten sind wahrscheinlich Maximilian I., Maria Theresia und Sisi, denen wir immer wieder begegneten und deren kaiserliche Appartements man besichtigen kann.

Nach dieser Führung waren die Köpfe voll und die Füße müde. So gingen wir zur Bushaltestelle und fuhren auf unseren Campingplatz. Dort genossen wir noch etwas Sonne vor der Berta und vesperten draußen, bis es uns dann zu kalt wurde und wir uns ins Wohnmobil zurückzogen.

Freitag, 15.09.2023 – Wanderung auf dem Goetheweg und Fahrt in Richtung München

Beim Aufwachen war der Himmel noch wolkenverhangen, aber diese sollten sich bald auflösen und es wurde ein wunderschöner Sonnentag.

Nach dem Frühstück gab es einen Camperservice und um 9:30 Uhr verließen wir den Platz.

Mit der Berta fuhren wir durch Innsbruck hindurch und hinauf zur Hungerburg, einem auf einem Hochplateau am Fuß der Nordkette liegenden Stadtteil von Innsbruck. Dort befindet sich die Talstation der Nordkettenbahnen, mit denen man hoch hinauf zum Hafelekar (2334 m) fahren kann.

Um 11:15 Uhr waren wir oben. Es war ziemlich kalt und es wehte zudem ein kalter Wind. Heute hätten wir zumindest die ersten 45 Minuten die Jacken gut gebrauchen können, die wir auf den anderen Touren immer dabei aber heute im Auto gelassen hatten. Zum Glück hatten wir wenigstens die kurzen Windjacken dabei, sonst hätten wir wieder hinunterfahren müssen. Aber im Laufe des Tages wurde es etwas wärmer und es wurde uns auch warm durchs Gehen.

Wir wanderten den wunderschönen Bergpanoramaweg mit Sicht auf Innsbruck am Kamm entlang Richtung Osten. Nach einigen Auf- und Abstiegen wechselten wir nach der Mühlkarscharte die Bergseite und hatten jetzt auf der Nordseite einen Blick in Richtung Zugspitze. Der kleine steinige Weg führte uns weiter bis zur Mandlscharte.

Jetzt waren wir wieder auf der Südseite angekommen und legten eine Vesperpause mit schönem Fernblick ein. Den Abstieg zur Pfeishütte ersparten wir uns und kehrten wieder um.

Allerdings gingen wir nicht ganz zurück zur Bergstation des Hafelekar, sondern zweigten auf halber Strecke ab und stiegen zur Mittelstation, der Seegrube, ab. Dieser Weg war zwar auch sehr schön, aber oft recht unwegsam und steil. Das hat unsere Knie und Oberschenkel ziemlich beansprucht und wir waren froh, als wir an der Bergbahn angekommen waren. Wir hatten Glück und mussten nicht warten, eine Bahn war gerade angekommen und nahm uns mit ins Tal. In der Gondel war es stickig und heiß und wir waren froh, als wir unten aussteigen konnten.

Um 15:30 Uhr an der Berta angekommen gab es zuerst einen kalten Kaffee, dann eine Dusche und anschließend noch ein süßes Stückchen mit einem weiteren Kaffee. Das hat sehr gut getan! Wir beschlossen, über den Achensee und Tegernsee nach München zu fahren und uns am Tegernsee einen Nachtplatz zu suchen.

Hinab ging es wieder nach Innsbruck und dort noch zu einem Hofer (Aldi), um uns etwas Obst, Salat und ein paar Getränke zu kaufen. Nach einem kurzen Stau auf der Inntalautobahn ging es dann zügig voran und die Fahrt war im Sonnenschein und später in den Bergen in der Abendsonne ein Vergnügen. Vor allem die Seen haben wunderschön ausgesehen. Allerdings gestaltete sich dann die Parkplatzsuche schwieriger als gedacht. Am Ende stellten wir uns auf einen Parkplatz an der B 472 nordöstlich vom Tegernsee. An den Parkplätzen am See waren Schilder mit einem Übernachtungsverbot für Wohnmobile. Der Parkplatz, den uns die App zeigte, war zwar ein paar Kilometer abseits unserer Route und auch recht laut durch die vorbeifahrenden Autos, aber zumindest konnten wir dort ohne Verbot und ohne Kosten stehen. Wir waren jetzt einfach müde, machten uns noch ein Vesper mit Salat und gingen dann bald schlafen.

Samstag, 16.09.2023 – München „Die große Geo Show“

Die Nacht war nur etwas für Wohnmobil-Schlafprofis, sehr laut und unruhig an der vielbefahrenen Bundesstraße.

Um 9:30 Uhr starteten wir nach München, tankten noch auf der Strecke und kamen um 11 Uhr in der Schöttlstraße an, wo Marina wohnt. Zuerst sah es sehr schlecht aus mit einem Parkplatz, denn alle Plätze an der Straße,auf die wir spekuliert hatten, waren belegt. Wir überlegten schon, was wir jetzt machen, als direkt bei Marinas Wohnung gleich 2 Fahrzeuge nebeneinander wegfuhren und Udo super in einen der beiden Plätze einparken konnte. Keine 5 Minuten später war dann auch der andere Platz wieder belegt und weitere Fahrzeuge fuhren vorbei, die offensichtlich auf der Suche nach einem Parkplatz waren. Wieder einmal erfuhren wir „Parkhilfe von oben“ und waren sehr dankbar dafür.

Wir hielten uns noch etwas in der Berta auf, und zogen uns um und gingen dann zu Marina und Tom. Um 12 Uhr kamen noch Eva und Wolfi dazu und wir spazierten miteinander bei dem schönstem Sommerwetter in den Kaisergarten (Biergarten), um dort gemeinsam mittagzuessen. Anschließend gingen wir noch einmal zurück in Marinas Wohnung. Sie hatte einen Nuss-Schokoladen-Kuchen gebacken, den wir mit einer Tasse Kaffee zum Nachtisch verspeisten.

Um 15:30 Uhr brachen wir auf zur BMW-Welt, wo wir Karten zur Fernsehaufzeichnung der Großen Geo Show mit Dirk Steffens bestellt hatten. Die Platzkarten wurden erst dort verteilt und hier hatten wir das Pech, nur ganz hinten Plätze zugewiesen zu bekommen. Zum einen waren wir weit weg von der Bühne, zum anderen hatten wir einen Kameramann vor uns, der immer wieder im Weg stand und uns die Sicht nahm. Das war schon etwas schade. Trotzdem war die Show interessant und ein Erlebnis. Sie wird am 19.10. um 20:15 Uhr in RTL1 ausgestrahlt und es geht darum, wie wir durch unsere Essgewohnheiten unseren Planeten schonen oder zerstören können.

Um 19:45 war die Show zu Ende. Wir aßen noch gemeinsam einen Döner in der Stadt, dann verabschiedeten wir uns zuerst von Eva und Wolfi und dann vor der Berta auch von Mimi und Tom und verzogen uns ins Wohnmobil in der Hoffnung auf eine ruhigere Nacht trotz Lokal in der Nachbarschaft, wo noch einiges los war.

Sonntag, 17.09.2023 – Familientreffen in München, Heimfahrt

Wir verbrachten eine ruhige Nacht und haben sehr gut geschlafen. Zum Frühstück brachte uns Tom ein paar Brezeln vorbei, die uns sehr gut geschmeckt haben.

Um 10 Uhr starteten wir zu einem Spaziergang entlang der Isar. Marina wohnt direkt am Sendlinger Park, durch den wir an die Isar gingen, ein Stück den Fluss entlang und wieder zurück. Bei schönem Sommerwetter war das ein Vergnügen.

Um 12 Uhr trafen wir uns mit den Mädels und ihren Männern und gingen gemeinsam in eine Pizzeria, in der schon Timo, Damaris und Klein-Ida auf uns warteten. Wir aßen eine sehr gute Pizza und machten danach noch einen gemeinsamen Spaziergang. Kaffee und Kuchen gab es im Anschluss für alle in Marinas Wohnung. Der Nuss-Schoko-Kuchen von gestern schmeckte heute fast noch leckerer.

Um 17:30 Uhr verabschiedeten sich Eva und Wolfi, sie hatten sich noch auf der Wiesn mit Freunden verabredet, wo gerade Oktoberfest war. Auch für Timo mit Familie und uns wurde es Zeit und wir verabschiedeten uns ebenfalls von Marina. Tom war schon in die Kirche gefahren, er hatte Dienst.

So verließen wir München, hatten noch etwas dichten Verkehr aber keinen Stau und kamen um 20:30 Uhr wohlbehalten zuhause an – glücklich und dankbar für die wunderbaren, abwechslungsreichen, gesunden und unfallfreien Urlaubstage bei bestem Wetter, die wir verbringen durften.

Page last modified on 10.09.2023, at 11:01 PM CEST
Powered by PmWiki