Do 25.05.2023 - Heimfahrt
Die Nacht war ziemlich laut – ein Grundrauschen des kleinen Flusses, an dem wir standen, die nahegelegene Straße, die ab 5.30 Uhr wieder stärker befahren war, und Regengüsse, die aufs Dach prasselten. Trotzdem schliefen wir ganz gut. An diesem Morgen hat der Regen nicht aufgehört und er sollte uns den Tag über begleiten, bis wir fast in der Schweiz angekommen waren.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf die Heimfahrt. 720 km lagen vor uns, die wir so weit wie möglich auf Autobahnen zurücklegen wollten. Das ging aber anfangs nicht, da es in unsere Richtung durch die Hautes-Alpes keine Autobahn gibt. Dafür kamen wir durch süße Dörfer und wunderschöne Landschaften, die Lust machten, einmal extra und bei besserem Wetter besucht zu werden.
Wir tankten die Berta noch einmal voll und fuhren dann mal wieder „Schlängele“ durch die Berge, bis wir endlich bei Monestier-de-Clermont, kurz vor Grenoble, die D1075 verlassen und auf die A51 fahren konnten. Leider passierte Udo ein Fehler und er zog ein Ticket für LKWs, sodass wir 20 Euro mehr Maut zahlen mussten.
Nach Grenoble ließ der Regen nach und wir konnten im Sonnenschein durch die Schweiz fahren. Dafür hatten wir jetzt eine vollere Autobahn und um Zürich herum mussten wir uns durch mehrere kleine Staus und stockenden Verkehr plagen.
In Deutschland angekommen, reichte der Sprit gerade noch bis zu einer günstigen Tankstelle in Pfullendorf – wobei diese 3 Ct teurer war, als es uns die Tankapp angab, und als wir keine 10 Minuten mit Tanken fertig waren und neben der Tankstelle noch eine Kleinigkeit zu Abend aßen, wurde der Preis wieder um 2 Ct reduziert.
Um 22 Uhr kamen wir gesund und wohlbehalten in Heroldstatt an und waren sehr froh und dankbar, dass wir so einen schönen, ereignisreichen, unfallfreien und gesunden Urlaub haben durften und auch zuhause alles soweit okay war. Der Rasen war allerdings ziemlich gewachsen, die Beete überwuchert und alles mit einer Schicht Blütenstaub überzogen, sodass Xenia am nächsten Tag zuerst einmal die Terrasse wischen musste.
Wir räumten noch das Gröbste aus der Berta, dann fielen wir müde, ein bisschen traurig über das Urlaubsende aber auch zufrieden, in unsere heimischen Betten.