Berta-SuedFrankreich-Tag22

Mo 22.05.2023 - Kajakpaddeln in die Verdonschlucht – Abendwanderung zum Belvédère de Tréguier

Am Morgen sahen wir endlich die Sonne wieder! Nach dem Frühstück holte Udo die Räder aus der Garage und wir radelten hinunter zum See an unseren ehemaligen Übernachtungsplatz.

Direkt dort ist ein Bootsverleiher und wir konnten uns um kurz vor 11 Uhr ein Kajak mieten – allerdings nur für eine Stunde, dann käme zu viel Wind auf und eine Stunde würde für den Canyon auch genügen, meinte die Dame am Bootsverleih. Nun gut, wir hätten gerne 2 Stunden genommen, aber es war dann tatsächlich so, dass nach einer guten Strecke die Strömung des Verdon so stark wurde, dass wir nicht mehr dagegen ankamen und uns wieder zurück in den See treiben ließen. Außer uns war eine ganze Reihe anderer Boote unterwegs, aber kein Vergleich zu dem Treiben, das Xenia in einem YouTube-Film über dieses Vergnügen gesehen hatte.

Um 12 Uhr gaben wir das Kajak zurück. Wind hatte es eigentlich keinen, aber es zogen schwarze Wolken auf, so dass es keine Frage war, dass wir nicht mehr weiter um den See radelten, sondern zurück zur Berta. Auf dem Rückweg bekamen wir auch ein paar Spritzer Regen ab, aber die Straße war teilweise so nass, dass es hier richtig geschüttet haben muss. An der Campingplatzeinfahrt angekommen war es trocken und Xenia sah ein paar Meter weiter einen Stand, wo sie frische Früchte vermutete. Wir fuhren hin und sahen, dass es sich um einen Fahrradverleih mit Radservice handelte. Xenia erklärte dem freundlichen Monteur, dass ihr Rad seit einiger Zeit quietscht, und dieser fand auch sofort die Ursache. Es war nur der Sattel. Der war schnell geschmiert, auch der Lenker wurde wieder richtig eingestellt und festgezogen. Der Monteur wollte kein Geld, aber wir gaben ihm 10 Euro und die hat er dann auch gerne und dankend angenommen. Wie gut, jetzt brauchen wir zuhause keine Fahrradwerkstatt mehr!

Auf dem Campingplatz angekommen, waren wir kaum im Wohnmobil, als es anfing zu schütten wie aus Kübeln. Wir konnten noch nicht einmal die Räder wieder aufräumen und ließen sie unter der Markise im Trockenen stehen. Der Spuk dauerte nur eine Viertelstunde, aber das hätte genügt, um völlig durchnässt zu werden.

Udo ging duschen, Xenia machte ein Mittagessen (Spaghetti mit Pesto, Salat und zum Nachtisch Vanillepudding mit Himbeersirup). Es hat uns gut geschmeckt. Wir überlegten, was wir mit den Tag noch anfangen, aber der Himmel nahm uns die Entscheidung ab. Es regnete den ganzen Nachmittag immer wieder. So gab es einen Mittagschlaf, Lesen und Computern in der Berta.

Um 18 Uhr schien wieder die Sonne und wir entschieden uns zu einer Abendwanderung von unserem Campingplatz zu einem schönen Aussichtspunkt. Wie gut, dass wir das noch gemacht haben! Es war wunderschön: warm und ein sehr netter Wanderweg mit tollen Aussichten auf den See und ins Tal. In der Abendsonne kamen die satten Farben noch besser zur Geltung, das Grün der Bäume und Gräser, das Gelb des Ginsters und das Weiß/Schwarz der Steine und Felsen.

Um 20:30 Uhr waren wir wieder zurück und beschlossen den Abend mit einem Vesper und einer Genussdusche.

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Komoot-Tour: https://www.komoot.de/tour/1131016501?ref=wtd


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