So 21.05.2023 - Moutiers-Sainte-Marie
In der Nacht regnete es mal wieder kräftig und auch vormittags hörte der Regen nicht auf. Bei dem Wetter blieb man besser zuhause und so beschlossen wir, auf einen Campingplatz beim nahegelegenen Städtchen Moutiers-Sainte-Marie zu fahren, um dort die Annehmlichkeiten wie Strom und sanitäre Anlagen zu haben und in Ruhe und Sicherheit stehen zu können.
Der ausgewählte Campingplatz war auch sehr schön, terrassenförmig angelegt mit großen Parzellen und super Klos und Duschen, allerdings waren die Gras- und Naturböden durch den vielen Regen sehr nass und schlammig. Auch die Wege waren voller Dreckpfützen. Wir durften uns einen Platz aussuchen und fanden auch einen mit ein wenig Kies, der nicht unter Wasser stand und auf dem keine fette Schlammspur war. Diesen wählten wir uns aus und richteten uns ein.
Es gab ein kleines Mittagessen, den Tortellini-Rest mit Tomatensoße und noch ein Stück Baguette mit Schinken und Käse. Nach dem Spülen hat der Regen nachgelassen, schließlich ganz aufgehört und es wurde deutlich wärmer.
Wir packten unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg hinauf in den Ort, um wieder einmal eines der „schönsten Dörfer Frankreichs“ anzuschauen. In dem alten Städtchen gibt es eine schöne romanische Kirche „Notre-Dame-de-l’Assomption“ aus dem 12. Jahrhundert, nette Gässchen, Restaurants und Läden.
Aber die Hauptattraktion ist die oberhalb des Dorfes auf einem Felsplateau gebaute Kapelle „Notre-Dame de Beauvoir“ aus dem 16. Jahrhundert. Eine Felsentreppe mit 262 Stufen führt zu dieser Kapelle hinauf. Die Kapelle an sich ist nicht so besonders, aber ihre Lage, der Weg nach oben und der Blick von dort sind schon ganz besonders. Oben angekommen kam sogar die Sonne heraus und wir erkundeten noch zwei kleine kurze Wege, die von dort abgehen, aber in Sackgassen enden.
Nach dem Abstieg zurück ins Dorf, machten wir einen Bummel durch die Gassen, gönnten uns auf einer Terrasse über dem Bach einen Cappuccino, danach noch einen sehr guten gemeinsamen Eisbecher und dann ging es weiter hinunter zur Berta.
Inzwischen war es schon soweit abgetrocknet, dass Udo Tisch und Stühle rausstellte und wir draußen noch ein süßes Stückle mit einer Tasse Kaffee zu uns nahmen. Danach ging Xenia duschen und Udo beschäftigte sich mit seinem Höhlenprogramm. Als Xenia zurück war, ging auch Udo noch unter die Dusche. Plötzlich und völlig unverhofft ging ein kurzer Starkregen über den Platz und das Handtuch, das Xenia zum Trocknen auf den Wäscheständer gehängt hatte, war nasser als zuvor nach dem Duschen. Als der Regen etwas nachließ, kam Udo zurück und da es durch den Regen deutlich kühler geworden war, zogen wir uns in die Berta zurück und verbrachten dort den Abend.
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