Berta-SuedFrankreich-Tag20

Sa 20.05.2023 - Cascades de Clars, Fahrt an der Südseite der Verdon-Schlucht, Lac de Sainte-Croix

Es regnete nachts und am Morgen wie vorhergesagt. Deshalb ließen wir uns vormittags Zeit, schliefen etwas länger, frühstückten gemütlich, fuhren noch in Saint-Vallier-de-Thiey in einen Intermarché, um ein paar Lebensmittel und für Udo Badeschuhe zu kaufen und starteten um 11:15 Uhr bei bewölktem Himmel aber trocken weiter in die Berge in Richtung Verdon-Schlucht. Ziel der heutigen Fahrt war der Stausee Lac de Sainte-Croix, der drittgrößte See Frankreichs, der durch den Bau eines Staudamms am Verdon entstanden ist.

Wir fuhren die Route Napoléon in die Berge. Die Landschaft war mystisch schön mit den einzelnen Nebelschwaden und einer trotzdem nicht schlechten Fernsicht.

Als erstes wollten wir eine Wanderung zu zwei Wasserfällen machen, den Cascades de Clars, von denen einer recht klein, der andere aber ziemlich imposant ist. Udo hatte eine Wanderung dorthin gefunden, die direkt an unserer Straße D6085 kurz vor Clars startete. Es gab sogar einen kleinen Parkplatz dort, auf dem wir die Einzigen waren.

Zuerst ging es steil den Berg hinunter, dann einen kleinen Pfad zu den Wasserfällen. Der steile Weg war durch die nassen Steine nicht einfach zu gehen und wir mussten aufpassen, dass wir nicht ausrutschten. Unten angekommen begegneten wir ein paar Paaren mit Hunden und kurz vor dem großen Wasserfall auch einer christlichen Jugendgruppe, die hier zusammensaß und betete. Es begann immer wieder leicht zu regnen, dann hörte es wieder auf, dann regnete es wieder … aber es war mehr ein Sprühregen.

Zuerst machten wir einen Abstecher zu dem kleineren Wasserfall, dann ging es in die andere Richtung zum großen, an den man ganz nah herangehen konnte.

Auf dem Rückweg trübte es sich zunehmend ein und als wir um 14:15 Uhr wieder an der Berta waren, waren die Nebelschwaden ziemlich dicht an uns herangezogen.

Nach den 180 Höhenmetern hatten wir uns einen Kaffee verdient, den wir in der Berta mit ein paar süßen Stückle vom Intermarché mit Aussicht in die Berge genossen.

Weiter ging unsere Fahrt auf der Route Napoléon, dann auf der kleineren D71 auf der Südseite der Verdon-Schlucht. Ein paarmal hielten wir an, um an einem Aussichtspunkt einen Blick in die Schlucht zu werfen. Schon krass, wie steil diese ist. Einmal führte die Straße auch über eine Brücke, die Pont de l'Artuby. Die Straße war erstaunlich wenig befahren, was wahrscheinlich dem schlechten Wetter zu verdanken war.

Um 18 Uhr waren wir an der oberen Spitze des Lac de Saint Croix angekommen, wo es vor und nach der Brücke "Pont du Galetas" über den Verdon an der Straße Möglichkeiten zum Parken für Wohnmobile gibt. Auch hier gab es noch genügend freie Plätze und da wir genügend Wasser, Essen und auch volle Batterien vom Fahren hatten, stellten wir uns dort hin und sparten uns einen teuren Campingplatz.

Nach einer kleinen Lesepause kochte Xenia eine Reis-Gemüsepfanne, anschließend machten wir noch einen Abendspaziergang am See in der Abenddämmerung.

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Komoot-Tour: https://www.komoot.de/tour/1126946156?ref=wtd


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