Berta-SuedFrankreich-Tag18

Do 18.05.2023 - Cannes

In der Nacht hat es kräftig geschüttet und auch am Morgen regnete es noch etwas. Doch der Regen ließ zunehmend nach und nach dem Frühstück holte Udo die Räder aus der Bertagarage, Xenia packte die Satteltaschen und es konnte losgehen zur Besichtigungstour nach Cannes.

Nach dem ersten Kilometer gab es noch ein paar Spritzer vom Himmel, dann blieb der Tag aber trocken und es wurde sogar sonnig und warm.

Unsere Tour führte uns zuerst an einer ganzen Anzahl von Luxusbooten und Jachten vorbei an den Alten Hafen von Cannes. Dieser war aber abgeriegelt und voller Zelte und Bauten für die Filmfestspiele. Wir fuhren also daran vorbei und kamen zum Casino und dem Kongresshaus von Cannes, wo gerade die Filmfestspiele stattfinden und wo es so langsam kein Durchkommen mehr gab. Die Menschen standen Schlange, um mit ihren Karten ins Gebäude zu kommen, die Polizei riegelte das ganze Gelände und die Straße davor ab. Immer wieder fuhren dicke Limousinen vor und irgendwelche VIPs stiegen aus. An Radeln war nicht mehr zu denken, wir schoben unsere Räder durch die Menge. An einer Touristeninfo holte sich Xenia ein paar Infos und einen Stadtplan mit den Hauptsehenswürdigkeiten von Cannes.

Nachdem wir uns durch die Menge gewühlt hatten, schoben wir weiter durch die Fußgängerpassage der Altstadt und ketteten unsere Fahrräder schließlich auf einem Platz an einen Fahrradständer und gingen weiter zu Fuß zur Markthalle Marché Forville. Die Dame an der Touristinfo hatte gesagt, dass diese um 13 Uhr schließt, deshalb war sie unser erstes Ziel.

In der Markthalle kauften wir uns 2 kleine chinesische mit Putenfleisch und Gemüse gefüllte Teigtaschen (der Teig hat uns an Germknödel erinnert) und an einem anderen Stand ein paar süße Teilchen zum Nachtisch. Die Fleischtaschen waren sehr gut, die süßen Teilchen gingen so. Beides verzehrten wir vor der Markthalle in der Sonne auf einem Stein.

Weiter ging es durch schmale Gassen hinauf zur Burg, von wo aus man einen schönen Blick auf Cannes hat. Wir besuchten die Kirche Notre-Dame d'Espérance, die unter Denkmalschutz steht und einen besonderen Marienaltar hat. Direkt unterhalb der Burg vor einem Cannes-Schriftzug hat man noch einmal einen schönen Blick auf die Stadt. Als wir dort war, fuhr ein Bähnle vor, alle Insassen machten Fotos, dann fuhr das Bähnle wieder ab.

Wieder unten angekommen verzehrten wir noch ein paar selbst gerichtete Vesperbrote und fuhren dann mit den Rädern den Boulevard de la Croisette vor an die Spitze der Landzunge von Cannes, vorbei an schönen Stränden und auch an einem Hafen, wo wir einige Luxusjachten bewunderten. Vorne an der Spitze legten wir noch eine Pause auf einem Bänkle ein und genossen den Rundumblick aufs Meer und die Insel Sainte Marguerite. Auf dem Rückweg versuchten wir, einen großen Bogen um das Kongresshaus zu machen und auch den Bereich der Innenstadt zu vermeiden, was aber nur zum Teil gelang und wir dann froh waren, als wir wieder auf der Strecke am Meer entlang zurück nach Mandelieu-la-Napoule waren.

Um 16.45 Uhr waren wir wieder am Wohnmobil, machten uns einen Kaffee und beratschlagten, wie es mit unserer Reise weitergehen soll. Wollen wir die nächsten 3 Tage im Regen an der Küste durchhalten und Geld für den Campingplatz bezahlen, um dann vielleicht in der Verdunschlucht besseres Wetter zu haben? Es waren auch dann noch Gewitter angesagt, aber kein Dauerregen mehr. Oder sollen wir abbrechen und gleich nach Hause fahren? Wir entschlossen uns schließlich, einfach am nächsten Tag trotz Regen weiterzufahren und anzuschauen und zu machen, was halt geht. Sollte es zu ungemütlich werden, können wir immer noch abbrechen und heimfahren.

Zum Tagesabschluss gab es noch eine schöne heiße Dusche und ein paar Deluxe Tortellini.

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Komoot-Tour: https://www.komoot.de/tour/1124343329?ref=wtd


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