Berta-SuedFrankreich-Tag11

Do 11.05.2023 - Roussillon, Ockerbrüche, Fahrt in die Camargue

Unser Parkticket war bis 9:52 Uhr gültig. Um 9:45 Uhr verließen wir den Platz, um weiter nach Roussillon und zu den Ockerbrüchen zu fahren.

Die Fahrt gestaltete sich anfangs ziemlich mühsam, da wir uns durch Avignon durchstaunen mussten und dafür fast eine ganze Stunde benötigten. Dann ging es, was den Verkehr anging, problemlos weiter, nur die vielen Kreisverkehre erschwerten die Fahrt.

Zwei Unterbrechungen gab es bis zum Ziel: Die erste bei einem Lidl, wo Xenia schöne französische Erdbeeren, Sahne, Brot- und Backwaren und ein paar Getränke einkaufte. Udo blieb in der Berta, um zu telefonieren. Den zweiten Stopp machten wir bei einem McDonald – aber nicht, weil wir Hunger hatten, sondern weil wir unser frisch gerichtetes Camperklo noch etwas schonen wollten und deshalb ein öffentliches Klo suchten und bei McDonald auch fanden.

In Roussillon parkten wir auf dem Wohnmobilstellplatz am Rande des Städtchens, was sich als genau richtig herausstellte. Die Durchfahrt durch den Ort ist nämlich für Camper und LKWs verboten.

Wir machten uns zuerst noch einen Kaffee mit süßen französischen Köstlichkeiten, dann spazierten wir um 13:30 Uhr nach Roussillon und zu den Ockerbrüchen. Xenia hatte zuhause tolle Bilder und auch einen Werbefilm dieser Lokalität gesehen und ein großes Wandergelände durch die orangenen Steine und Felsmassive erwartet. Nun ja – das Ganze war mehr eine touristische Angelegenheit. Man muss Eintritt bezahlen und kann dann eine Dreiviertelstunde auf festgelegtem Weg auf und ab durch das Gelände gehen. Die Steine und Steinbrüche sind schon sehenswert und beeindruckend, aber halt insgesamt sehr überschaubar und es waren einige Leute zusammen mit uns auf dem Weg. Wir wollten uns nicht vorstellen, wie es hier in der Hauptsaison zugeht!

Nach diesem Highlight drehten wir noch eine Runde durch das hübsche Städtchen, kauften eine Portion Beeren-Nougat und Lavendel-Blüten-Käse, aßen gemeinsam einen Eisbecher und genossen verschiedene Ausblicke.

Um 15:45 Uhr waren wir wieder an der Berta und entschlossen uns, nicht mehr weiter nach Rustrel zu den anderen Ockerfelsen zu fahren, sondern gleich in die Camargue. Nach einigem Hin und Her hatten wir auch einen Stellplatz für die Berta herausgefunden, der sowohl von Park4Night empfohlen wird als auch teilnehmender Gastgeber von France Passion ist. Es handelt sich um „La Maison du Riz“, einem Hof mit Hofladen eines Obst- und Reisbauern südwestlich von Arles.

Wieder mussten wir uns streckenweise durch dichten Verkehr, kleine Staus und unzählige Kreisverkehre durchkämpfen. Um 18:30 Uhr kamen wir am Ziel an. Der Hofladen hatte schon geschlossen, aber es gab noch genügend freie Stellplätze und so gesellten wir uns zu den anderen drei Wohnmobilen, die schon dastanden.

Zum Abendessen gab es Baguette mit Käse, etwas Rohkost und zum Nachtisch ein Kilo Erdbeeren mit Sahne. Das Ganze genossen wir in der Abendsonne mitten in der Natur.

Nach dem Essen und Spülen machten wir noch einen Abendspaziergang zur Ortserkundung. Es gibt unglaublich viele Vögel hier und wir hoffen, in den nächsten Tagen auch noch die berühmten Flamingos und weißen wilden Pferde der Camargue zu Gesicht zu bekommen. Am Horizont waren Regenschauer zu erkennen. Uns hat es nicht erwischt, aber für die nächsten Tage sind kleine Schauer und Gewitter angesagt. Mal sehen, ob wir die Radtouren, die wir uns ausgesucht haben, unternehmen können.

Den Abend verbrachten wir dann in der Berta. Menschengemachten Lärm gab es keinen, aber ziemlich lautes Froschgequake.

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Komoot-Tour: https://www.komoot.de/tour/1114318292?ref=wtd


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